Ich habe in 10/2016 einen Mahnbescheid erhalten, gegen den ich Widerspruch eingelegt habe Wie lange hat der Gläubiger Zeit für einen Vollstreckungsbefehl?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn du fristgerecht Widerspruch gegen den MB eingelegt hast, passiert erstmal gar nichts weiter. Ein Vollstreckungstitel wird NICHT erlassen. Dem Antragsteller steht es nun frei, die Forderung einzuklagen und auf diesem Wege einen vollstreckbaren Titel zu erlangen - macht er das nicht, kann dir auch erst einmal nichts passieren. Solange also nichts mehr kommt, brauchst du nichts zu unternehmen!

Allerdings wäre es vielleicht auch ratsam, BEVOR dir eine Klage zugeht, die Schulden zu tilgen. Damit wäre dann nämlich auch eine Klage unwirksam.

Die Verjährungsfrist ist übrigens 3 Jahre - beginnend am Ende des Jahres, in dem die Schuld entstanden ist.

"Nach § 701 ZPO muss der Antrag auf Erlass eines
Vollstreckungsbescheid innerhalb von 6 Monaten ab Zustellung des
Mahnbescheids an den Antragsgegner (dieses Datum finden Sie auch auf
dem Antrag) bei Gericht eingegangen sein. Falls diese Frist nicht
eingehalten wird, entfallen die Wirkungen des bereits zugestellten
Mahnbescheids."

Quelle: http://www.mahngerichte.de/verfahren/verfahrensablauf/vbant.htm

Wenn der Widerspruch abgelehnt wurde 30 Jahre.

Wenn der Widerspruch akzeptiert wurde ist die Sache ja damit erledigt.

Ich hab das eher so verstanden, dass der Vollstreckungsbescheid 30 Jahre gültig ist. In dieser Zeit kann ein Gerichtsvollzieher beauftragt werden, das Geld einzutreiben.

Der Antrag auf Vollstreckungsbescheid muss aber innerhalb von 6 Monaten (nach Mahnbescheid) gestellt werden, sonst entfallen die Forderungen des Mahnbescheids.

Bin leider kein Jurist, aber hatte mit der Sache mal zu tun und hab das so im Internet nachgelesen.

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MB-Kosten trotz erfolgreichem Widerspru h?

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folgenden Sachverhalt stellt sich da.

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3.) Gegen MB wurde fristgerecht Widerspruch eingelegt. Parallel wurde der Gläubiger angeschrieben.

4.) Gläubiger räumt Forderungsminimierung/ -korrektur ein. (Sachverhalt ist wohl für den Gläubiger noch immer nicht erledigt)

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Da nicht ausreichend Geld auf dem Gemeinschaftskonto vorhanden ist werden wir wohl in Vorkasse gehen müssen.

2 Fragen hierzu:

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Leider kann uns die Hausverwaltung hier nicht weiterhelfen, da sie so einen Fall bisher noch nicht hatte...

Danke!

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