Ich habe heute einen Vertrag zwecks Kopie geöffnet; also die Büroklammer gelöst.

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2 Antworten

eine Büroklammer kann man lösen und wieder dransetzen ohne daß die Dokumente dabei verändert werden. Da würde ich kein Problem sehen. Anders sieht es natürlich aus wenn die Seiten zusammengetackert waren oder sogar irgendwie gesiegelt.

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Je nachdem, wie die Klammer befestigt war und was für eine Klammer es war, könnte man jetzt nicht mehr feststellen bzw. sicher sein, dass die Urkunde nicht nachträglich um weitere oder andere Seiten ergänzt, bzw. verfälscht wurde.

Wenn es sich um normale Heftklammern handelt, konnte man das auch vorher schon nicht.

Ich habe schon gesehen, dass ein Eselsohr umgelegt wurde und dieses dann gestempelt und dann getackert wurde.

Selbst das ist nicht sicher, weil man mit dieser Methode lediglich sicher sein kann, dass das erste und das letzte Blatt nicht ausgetauscht wurden. Für alle dazwischen liegenden Blätter gilt dies nicht.

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Kommentar von DerCAM
29.06.2013, 12:46

Für alle dazwischen liegenden Blätter gilt dies nicht.

Doch, wenn man's richtig macht schon.

Die Seiten werden ueberlappend umgeknickt und geheftet. Das Siegel wird dann so angebracht, dass jede einzelne Seite was davon abbekommt.

Uebliche Vorgehensweise auch bei Behoerden, um aus mehreren Blaettern bestehende Dokumente insgesamt zu beurkunden. Die darf man dann natuerlich nicht mehr voneinander trennen und wird sie auch nicht mehr so zusammen bekommen, dass ein geuebtes Auge das nicht merkt.

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