Ich habe große Angst vor dem Tod, was kann ich tun?

15 Antworten

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Todesängste sind normal. Jeder hat oder hatte sie und wer sagt er hatte nie welche, der lügt.
Nun, erstmal solltest du dir klar machen das es mehre Dutzend Wege gibt wie du in diesem moment sterben könntest und das du es nicht verhinder kannst. Aber das musst du auch nicht. Die Wahrscheinlichkeit das du in den nächsten 60 Jahren stirbst ist sehr niedrig.
So wie ich dich verstehe hast nich direkt davor angst zu sterben sondern vor dem was danach passiert. Und die antwort ist, nichts. In dem moment indem du stirbst passiert absolut nichts mehr. Denk mal nach, es sind 13,82 Milliarden Jahre vergangen bevor du geboren worden bist. Und nach deinem tot werden wohl nochmal so um die 100 Milliarden Jahre vergehen. Sprich ja, es wird ein haufen passieren aber das muss dich nicht kümmern. Du bist ja dann nicht mehr da.
Es ist so das dass einzigst wirksame mittel gegen jede art von angst Konfrontation ist. Sprich, stell dich deiner angst. Informiere dich über sie und lerne sie besser kennen als dich selbst. Irgendwann verfliegt dann die angst. Den angst rührt bestens von Unwissenheit oder Ungewissheit her.

"und wer sagt, er hatte nie welche, lügt." Aha. Du kennst also jeden Menschen und kannst dessen Gedanken lesen. Anders kann ich mir deine pauschalisierte Aussage nämlich nicht erklären. Angst vor dem Tod ist erlernt, wie so ziemlich alle Ängste. Und wenn einem keiner diese Angst vorlebt oder diesbezüglich negative Erfahrungen macht, hat man auch keine Angst davor.

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@Revic

Guter punkt. Ich muss zugeben das ich dort sehr pauschalisiert habe und das dieser Teil meiner aussage damit falsch oder zumindest nicht immer zutreffend ist.

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Hallo sundayfeelings,

dass Du, wie viele andere ebenfalls, Angst vor dem Tod hast, ist völlig normal (sofern diese nicht übermächtig wird und Dein ganzes Leben bestimmt). Schließlich sind wir Menschen ursprünglich für ein ewiges Leben erschaffen worden und möchten gern mit unseren Lieben für immer in Frieden und Glück leben. Wie Du gleich sehen wirst, ist das kein unerfüllbarer Traum.

Die Angst vor dem Tod kann dadurch entstehen, dass man vielleicht nicht weiß, was danach kommt oder weil der Gedanke, einfach nicht mehr da zu sein und das für immer, ganz schrecklich ist. Obwohl wir uns damit abfinden müssen, eines Tages zu sterben, empfinden wir den Tod als etwas Unnatürliches. Viele trösten sich daher mit der Vorstellung vom Weiterleben im Jenseits. In etlichen Religionen glaubt man, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod des Körpers überdauert.

Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10). Dass man nach dem Tod aufhört zu existieren, sollte Dich jedoch nicht erschrecken, wie Du gleich noch sehen wirst.

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24; 2. Könige 4:32-37; 13:20,21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44; Apostelgeschichte 9:36-42; 20:7-12; 1. Korinther 15:3-6). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Doch ist kein Wort darüber zu lesen. Das ist nur eine Bestätigung dessen, was in obigem Bibeltext über den Tod gesagt wird.

Heißt das nun, dass man den Tod fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen... zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird!

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11).

Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

Falls du in jugendlichem Alter bist, sind solche Gedanken und die Angst vor dem eigenen Tod vollkommen normal!

So seltsam es sich anhören mag! Man beginnt in dieser Phase der Persönlichkeitsentwicklung sich Gedanken zu machen über die eigene Sterblichkeit, über das 'was kommt danach?' und wie man damit umgehen soll.

Such Dir gute Gesprächspartner mit denen du darüber sprechen kannst. Die müssen auch nicht auf alle Deine Fragen eine Antwort parat haben. Aber sie sollten zuhören können, deine Ansichten akzeptieren, deine Gefühle verstehen und vielleicht auch die Ängste selber teilen können. Aber wie gesagt: Mache Gedanken, die einem in dieser Phase zum Thema der eigenen Sterblichkeit, des Sterbens, Tod und so durch den Kopf gehen, können einem ängstigen. Es gehört aber zur Persönlichkeitsentwicklung und jeder Mensch beginnt ungefähr im selben Alter sich darüber Gedanken zu machen.

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