Ich habe gestern den 6. Tag meines Praktikums beim Tierarzt gehabt und habe geheult ...

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20 Antworten

Ich habe auch schon beim Tierarzt ein Praktikum gemacht und habe damit nicht gerechnet das es dazu würde während ich da arbeitete das ein tier eingeschläfert werden musste. Und ich habe auch geweint, und ich hatte auch zu dem Tier keine Bindung gehabt. Klar ist sowas hart, aber auch wenn das komsich klingt es ist gut das du die erfahrung jetzt schon im Praktkum gemacht hast, als in der Lehre. Doch die ersten paar male wird es schwer werden, aber man gewöhnt sich auch dran. Klar ist man immer bei jeder einschläferung traurig, aber das gehört dazu. Dir weiterhin viel Efolg beim Praktikum.

Ich habe Tiermedizin studiert und beim Tierrarzt gearbeitet. Ich habe mich entschlossen, nicht Tierärztin zu werden - genau aus den Gründen, die du jetzt kennengelernt hast. Du musst es selbst entscheiden, aber auch bedenken, dass du es dann tagtäglich mit kranken, oft sterbenskranken Tieren zu tun haben wirst. Gesunde Tiere werden ja meist höchstens zum Impfen gebracht und schlottern auch dabei vor Angst. Dazu wirst du mit vielen Tierbesitzern konfrontiert, die Angst um ihr Tier haben, die manchmal alle Hoffnung in dich setzen und denen du dann auch manchmal sagen musst, dass ihr Tier sterben wird. Manchmal wußte ich nicht, was schlimmer ist - das todkranke Tier oder der am Boden zerstörte Besitzer. Nein, mein Traumberuf ist das nicht. Dazu darf man nicht zu zart besaitet sein. Ich arbeite nach wie vor manchmal beim TA und es nimmt mich ejdes Mal mit. Manchmal fügt man dem Tier ja auch Schmerzen zu, anders geht's nicht immer. Als richtigen Beruf - nie im Leben. Das halten meine Nerven auf Dauer nicht aus. Ob du es kannst, mußt du selbst herausfinden. Du kannst es ja noch eine Weile probieren, aber aus Gesprächen mit anderen Tierärzten und TA-Helferinnen weiß ich, dass es mit der Zeit selten besser, manchmal aber schlimmer wird. Irgendwann ist das "Leid-Potential", das man ertragen kann, erreicht. Manche Menschen können das eben, andere nicht. Vielleicht du schon - ich jedenfalls nicht!

ich weiß nich ob das auf alle zutrifft, aber ich hab gehört, dass tierarzt nich gerade der perfekte beruf für jmd. is der schnell ne bindung zu den tieren aufbaut und so. kann natürlich aber auch sein, dass du dich daran gewöhnst und so... das kommt auf den menschen an. schön fänd ich sowas jez nich, aso tiere einschläfern und so und das würd sich bei mir denk ich ma auch nich ändern... liegt bei dir

Ich glaube, du wärst momentan noch viel zu jung um diesen Beruf auszuüben. Als Erwachsener fällt es dir leichter, einen gewissen Abstand zu solchen Schicksalen aufzubauen. Wenn du allerdings selbst der Meinung bist, dass du psychisch einfach nicht dazu in der Lage bist, Tiere einzuschläfern, und wenn sich dies nicht in den nächsten Jahren ändert, dann solltest du über einen anderen Beruf nachdenken. Tierpfleger im Zoo, Tierhotel bzw. Tierheim etc. wäre dann vielleicht eine bessere Perspektive für dich :)

Viel Erfolg bei deiner weiteren Zukunftsplanung ;)

Das ist gar nicht lächerlich, mir wäre es genau so gegangen. Daran gewöhnen wird man sich sicher nie aber man lernt im Laufe der Zeit besser damit umzugehen. Es ist immer sehr schlimm wenn ein Tier eingeschläfert werden muß , aber bedenke auch das es die beste Lösung für ein Tier ist wenn es unheilbar krank ist und immer nur Schmerzen hat. Der Tierarzt wird das verstehen das Dir da die Tränen gekommen sind und es nicht lächerlich finden.

Wenn Tierarzt Dein Berufswunsch ist, und Du an nichts anderes denken kannst als diesen Beruf Jahr für Jahr auszuüben ist er auch der Richtige für Dich.

Die Tatsache dass Du gelitten hast, als der Welpe eingeschläfert wurde, ist keinesfalls peinlich. Du ziegst ja dass Du einHerz für Tiere hast. Ich denke mal dass Du es in den Griff bekommen wirst, wenn Du Dich damit auseinandersetzt.

Wenn Du jedoch bei jeden Tier das Bedürfnis der Tränen verspürst, solltest Du Dich evtl. ddoch lieber nach einem alternativen Beruf umsehen. Sensibilität kann in manchen Berufen "tödlich" sein, vor allem wenn man Entscheidungen treffen muss!

MfG Plato

meiner erfahrung nach gewöhnt man sich nie so wirklich daran, was auch ganz gut so ist! es ist schließlich auch ein schlimmes erlebnis ein tier einzuschläfern (hab ich schon mehrfach hinter mir)!

Das ist keineswegs lächerlich. Rede dir das nicht ein. Schlimm wäre es, wenn du kein Mitgefühl hättest. Meine Mutter ist Tierarzthelferin. Sie sagt, man gewöhnt sich nie richtig daran. Der Tod eines Tieres geht immer an die Nieren, doch mit der Zeit und der nötigen Erfahrung, kann man diese Sache besser verarbeiten.Keine Sorge, der Tierarzt wird dich verstehen, hoffe ich, denn wenn nicht ist er in menschlicher Hinsicht ein schlechter Tierarzt, da er den Besitzern seiner Patienten keine seelische Unterstützung zukommen lassen kann. Du wirst schon drüber hinwegkommen, mach dir keine Sorgen:)

nein, der tierarzt wird das nicht lächerlich finden und es muss dir auch nicht peinlich sein. auch für tierärzte ist es schwer ein tier erlösen zu müssen. erwachsene haben es leichter die gefühle zu unterdrücken.

denke,jeder mensch ist mitfühlend, wenn ein hund oder sonstiges tier erlöst werden muss. ich habe auch bitterlich heulen müssen, als mein eigener hund im alter von 15 eingeschläfert werden musst.

mach dir kein kopf drum. du wirst dich, so hart wie es klingt, dran gewöhnen und später wenn du tierärztin studierst wird es dir zwar nicht leicht fallen aber nicht mehr so sensibel reagieren.

Muß Dir nicht peinlich sein, das ist ein ganz typisches "Problem". Kommt immer wieder vor, und unter anderem deswegen sind Praktika ja so sinnvoll und wichtig: viele Jugendliche stellen sich den Beruf des TA viel zu einfach vor, und viel zu sehr darauf beschränkt, "Tieren zu helfen", oder "mit Tieren umzugehen".

Ein Tierarzt kommt nun mal immer erst dann zum Zug, wenn ein Tier krank ist oder stirbt - vorher braucht man ihn nicht / kaum. Das sollte Dir klar sein, wenn Du wirklich in dieser Richtung etwas werden willst, und wenn es Dir zu schwer fällt, Dein Leben lang mit kranken Tieren umzugehen, dann lern lieber Tierpfleger oder Tierwirt, da geht es um die Gesunden.

ich habe mein praktikum auch beim tierarzt gemacht, und ich war auch kurz vorm heulen als eine katze eingeschläfert wurde... ich fang ja schon an zu weinen, wenn ich sowas im fernsehen seh:( aber deswegen nicht aufgeben. in erster linie zeigt es, dass du tierliebe hast. und das ist das wichtig; irgendwann wirst du dich daran gewöhnen. das tut auch tierärzten weh, glaub mir, nur die zeigen das nicht so... von daher. kopf hoch. denk an die ganzen tierleben, die du retten kannst, und denk an das tier, was du von den schmerzen erlöst hast... auch wenns in dem fall der tierarzt gemacht hat.

Der findet dich nicht lächerlich ist doch klar das das an einem nicht vorbei geht, und schließlich machst du ja ein Praktikum, um auch solche Situationen mitzubekommen. Mach dir da nichts draus..muss dir nicht peinlich sein!

Würdest Du Deine Lieben (Tiere) lieber einem Arzt anvertrauen, der Emotionen hat und Empathie, oder der total abgebrüht eiskalt töten kann?

In schwierigen Situationen besser die Nerven zu behalten - das kannst Du noch lernen.

ich denke nicht,das er dich lächerlich findet.wie hat er reagiert?wie alt bist du?schulpraktikum?tierärzte schläfern ein,das ist so.abstumpfen?denke eher,das sie die fälle realistisch und medizinisch sehen.es ist auf jeden fall manchmal humaner,als beim menschen.der muss sterben,wenn es soweit ist,wird nicht erlöst,obwohl es für manchen kranken menschen besser wäre.denke daran,das die tiere nicht mehr leiden müssen

Sagen wir mal einer deiner haustiere droht zu sterben und du gest zum tier artz willst du das der tieratzt das tier versucht zu retten oder soll der artzt mit dir weinen.aber ich finde das war keine schlimme sache das du geweint hast.der artzt.mus tuhen was er tuhen.muss. Lieber schnell als leiden und danach zu sterben. Wie bei.mein opa er hate eine herz krankheit. Lungenkrebs. Er konnte nix mehr hirn tot. Und der artzt hatte gesagt liber werden die apperate abgeschaltet aber mein vater sagte nein der arzt musste es tuhen weil er dachte an den schmerz und die kranken kasse wollte nicht mehr zahlen es kostete nähmlich 100.000 euro nur für 3tage. Mein fazit als artzt bist du nicht herz loss.

furkii 08.11.2010, 01:13

Was schade ist am arzt sein ist du bist an die kranken kasse gebunden. Habe neh frage habe hunde auch sowas wie eine versicherung?

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Beutelkind 25.11.2010, 16:14
@furkii

Man kann freiwillig eine Versicherung abschließen, aber sie ist gesetzlich nicht vorgeschrieben.

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Mach Dir darüber keine Gedanken. Du zeigst eben Mitgefühl. Das ist vollkommen normal. Aber mit der Zeit wird man das wohl relativieren.

rosenstrauss 02.11.2010, 20:37

kann ich mir nicht vorstellen! du tötest ein tier und du kannst dich dran gewöhnen? nie!!

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singultus 02.11.2010, 20:40
@rosenstrauss

wenn man dem Tier damit viel Leid erspart? Traurig wird man wohl immer sein, aber manchmal ist der Tod auch für ein junges Tier eine Erlösung! Und ich denke NICHT, dass der Tierarzt deine Reaktion lächerlich findet!! Wahrscheinlich hat es ihn vielmehr daran erinnert, wie er selber auf die erste Einschläferung reagiert hat :o(

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senta 02.11.2010, 20:40
@rosenstrauss

hallo?ein tierarzt tötet nicht aus lust und laune,er erlöst vom leiden.im krankenhaus sterben menschen oft grausamer

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frank20251 02.11.2010, 20:41
@singultus

man gewöhnt sich dran... man fühlt zwar mit, aber weiß einerseits das man dem tier hilft.

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Virginia47 02.11.2010, 21:04
@rosenstrauss

Als meine Tochter auf der Intensivstation im Sterben lag, war ich auch über die "Kaltschnäuzigkeit" der Ärzte erschüttert. Aber das ist dann wohl mehr Selbstschutz als der Wille, jemanden zu verletzten, oder zu viel Mitgefühl zu zeigen.

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ich denke das unter diesen umständen tierarzt nicht der richtige beruf für dich ist . nein der tierarzt findet dich bestimmt nicht lächerlich

ich denke, du solltest dir einen anderen beruf suchen. immer, wenn ein tier eingeschläfert werden muß wirst du heulen müssen. ICH kann das verstehen, mir würde es genauso gehen, aber es gibt herzlose leute, die das nicht verstehen.

Mit der Zeit gewöhnst du dich schon dran...

Chevelchen 03.11.2010, 02:15

Nein, wenn man eben nicht diese Wesensart hat, kommt sie auch nicht mit der Zeit.

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jeder darf Gefühle zweigen,auch du.Als ich noch Kind war,wurde unser Hund tot geschlagen,ich hab auch Rotz und Wasser geheult..........

allwissend95 02.11.2010, 20:45

Der arme Hund. Wer macht sowas nur. Hasse solche Menschen einfach nur !!!

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