ich habe gelesen das Nikotinsucht die stärkste sucht ist stimmt das?

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8 Antworten

Wenn Du einem Nikontinsüchtigen die Zigaretten wegnimmst, kriegt er ein paar Tage Schweißausbrüche, Zittern, Nervosität, vielleicht Angstzustände und ähnliches. Alles nicht schön, aber okay.

Wenn Du einem Alkoholabhängigen den Alkohol wegnimmst, kann er epileptische Anfälle bekommen. Und bei Heroinabhängigen kann ein kalter Entzug lebensgefährlich sein.

Also von daher ist Nikotin nicht die stärkste Sucht. Es kann natürlich schwierig sein, davon wegzukommen, gerade, wenn man sein ganzes "Image" und seine Persönlichkeit mit Fluppen in Verbindung gebracht hat, aber selbst dann glaube ich, dass es heutzutage schwieriger ist, sein Leben lang auf Alkohol zu verzichten.

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Von der Substanz an sich würde ich nicht von dem höchsten Abhängigkeitspotential reden, da Drogen wie eben Heroin oder auch Alkohol eine stärkere Abhängigkeit hervorrufen. Jedoch ist eine Abhängigkeit auch immer etwas personenabhängig, so kann es auch sein das jemand von Nikotin eine außerordentlich starke Abhängigkeit entwickelt, die beispielsweise mit der Heroin-Abhängigkeit eines anderen konkurrieren kann. 

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Es müssen nicht Drogen sein damit man süchtig nach etwas wird. Manche die treiben so gerne Sport das ein Tag ohne Sport nicht möglich ist, oder das gleiche mit zocken, sex, Putzen (ja da kann man auch süchtig werden) usw bei einer Sucht ist es oft so hat man mal richtig angefangen, dann muss der Körper das haben und hat Schwierigkeiten damit auf zu hören. Aber eine Sucht muss nicht unbedingt was schlimmes sein.

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Kommentar von DesbaTop
20.07.2016, 08:40

Ich glaube beim Putzen redet man eher von einer Zwangsstörung.

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Als Nichtraucher kann ich das Thema auch nur von Außen beurteilen.
Aber ich sehe ehrlich gesagt nicht, warum die Nikotinsucht die schlimmste, schwierigste oder tödlichste sein soll.

Es gibt wesentlich mehr andere Drogen auf der Welt, die richtig weh tun, tödlicher und gefährlicher sind als Nikotin.

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Nein, Nikotinsucht ist zwar nicht schön aber verhältnismäßig leicht zu überwinden.

Nikotinsucht ist im Vergleich zu z.B. Sucht nach Meth eine eher psychische Sucht.

Meth z.B. ist zusätzlich dazu noch eine Körperliche Sucht. Das heißt, dass bei der Rehabilitation bei Meth-Süchtigen nicht nur psychische sondern auch köerperliche Mangelerscheinungen auftreten, die sogar soweit gehen können, dass der Süchtige krank wird.

Dies ist bei Nikotinsucht nicht der Fall.

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Kommentar von AOMkayyy
20.07.2016, 08:34

Methamphetamin macht ebenfalls "nur" psychisch abhängig. Wobei psychische Abhängigkeit nicht unbedingt leicht zu überwinden ist.

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Kommentar von Abaton111
21.07.2016, 04:46

" Nikotinsucht ist im Vergleich zu z.B. Sucht nach Meth eine eher psychische Sucht. "

Schon mal was vom Nikotinspiegel im Blut gehört, oder bildet man sich den nur ein?

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Das ist schon eine sehr starke Sucht, aber das wird von Betroffenen auch gern als Entschuldigung genutzt.

Generell haben die meisten Genussmittel einen hohen Suchtfaktor. Wer das nicht glaubt, kann das gerne mal eine Woche mit seiner Zucker- oder Koffeinsucht ausprobieren.

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Wow, was hier alles so geantwortet wird...

Ich zitiere mal Wikipedia:

"Tabakrauch stellt mit Nicotin in Verbindung mit anderen Stoffen eine der am schnellsten süchtig machenden Substanzen dar. Sie besitzt nicht nur psychostimulierende Wirkungen wie Kokain oder Amphetamin, sondern stößt auch im Gehirn die gesamte Breite der Neuromodulatoren an."

"Vergleiche von Tierstudien und Studien über menschlichen Drogenkonsum
zeigen auf, dass pures Nicotin nur wenig Suchtpotenzial,
Tabakzigarettenrauch jedoch ein sehr hohes Suchtpotenzial aufweist."

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Eine Suchterkrankung ist eine psychische Erkrankung. Dabei spielt es keine Rollte ob Alkohol oder Drogen. Bei Nikotin spricht man nicht von Sucht sondern von Abhängigkeit.

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Kommentar von Abaton111
21.07.2016, 04:43

Bitte ??? Was ist das denn für eine Erkenntnis? Fehlt da nicht einiges?

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Kommentar von SiebenSiebenAQ
21.07.2016, 10:17

Natürlich spricht man bei Nikotin von sucht wer hatt dir denn Gegenteiliges erzählt ?! offensichtlich hast du auch noch nie geraucht .

Und eine Suchterkrankung kann sehr wohl auch eine körperliche Erkrankung sein man spricht dann von einer körperlichen Abhängigkeit wie es auch bei Nikotin oder auch Heroin der Fall ist .

Außerdem findest du das Wort Abhängigkeit weniger Böse als Sucht ?! Es ist das Gleiche !!

Genauso schwachsinn ist zu sagen es spielt keine Rolle das es keine Rolle spielt ob Alkohol oder Drogen weil sehr viele Menschen weniger schnell von Alkohol abhängig werden als zum Beispiel von Kokain oder Heroin, man spricht dann auch von Suchtpotential .

Und du willst ein psychologe sein omg ! 

dann würde ich dir vielleicht doch nochmal den Feldversuch empfehlen damit du den unterschied begreifst und somit deinen klienten besser helfen kannst bevor die sich in den Müllschlucker werfen !

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Kommentar von oelbart
21.07.2016, 10:34

"Keine Rolle" ist zumindest kurzfristig schon eine harte Ansage - ein Nikotinentzug ist in aller Regel ohne medizinische Hilfe machbar, ein Heroinentzug in aller Regel nicht.
Langfristig - wenn jemand körperlich clean ist und der Kampf gegen Rückfälle beginnt, kann es ähnlich sein, da kann ich nichts zu sagen...

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