Ich habe gekündigt. Was für rechte habe ich?

9 Antworten

Bei Kündigung in der zweiten Jahreshälfte steht dir gem. § 5 Abs. 1c Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) der gesamte Jahresurlaub zu. Den kannst du natürlich auch nehmen, sofern dem keine betrieblichen Gründe entgegenstehen.

Bei eigener Kündigung greift i. d. R. die dreimonatige Sperrfrist beim Arbeitslosengeld 1. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen davon abgesehen wird. Das musst du dann aber z. B. bei Mobbing auch mittels ärztlicher Atteste nachweisen. Ich kenne Fälle, in denen das auch gut geklappt hat. Dazu solltest du mit deinem Berater bei der Arbeitsagentur sprechen.

Man sollte dann auch hier schon erwähnen (obwohl das aus dem Paragraphen hervorgeht), dass Voraussetzung dafür ist, dass das Arbeitsverhältnis dann länger als 6 Monate bestanden haben muss.

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Na die Fragen hättest Du Dir mal vorher stellen sollen. 

Nein, es steht Dir kein Arbeitslosengeld zu wenn Du selbst kündigst, erst nach 3 Monaten.

Und wenn Du es "begründest" reicht es nicht. Du brauchst bspw. ein Attest vom Arzt/Psychologen, der Dir die seelische Belastung bei Mobbing bestätigt. Aber dafür ist es jetzt eigentlich auch zu spät.

Urlaub kannst Du anteilig nehmen, je nach dem was Du noch offen hast je nach den Monaten / bereits genommenem Urlaub.

  • Urlaub ausrechnen und Antrag einreichen. Gleiches für Überstunden. Der Antrag muss genehmigt werden - aber es darf kein Urlaub verfallen! 
  • Nein, dir steht kein ALG zu, du hast eine Sperre. Begründen könntest du viel - aber beweisen wird schwerfallen.

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