Ich habe fragen wegen einer Schwangerschaft und Depressionen?

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4 Antworten

Wahrscheinlich macht sich jede Frau bei einer geplanten Schwangerschaft Gedanken, die bisher zwar hilfreichen, aber jetzt ggf. riskanten Medikamente auch ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abzusetzen.

Ob aber das vorübergehende Absetzen des Psychopharmakons möglich und
sinnvoll ist, muss individuell entschieden werden. Meist ist aber eine
niedrig dosierte Behandlung mit einem einzelnen, bisher bewährten
Psychopharmakon sinnvoller als das scheinbar sichere Absetzen des
Medikamentes.

Denn man muss nicht nur das "Vorher" und "Während", sondern auch das "Danach" bedenken. Wenn also eine Mutter nach der Entbindung plötzlich
ohne medikamentösen Schutz erkrankt, was ohnehin eine heikle Phase
darstellt, dann muss man sich einmal die möglichen Konsequenzen
vorstellen, die hier für das Kind drohen.

Alles ist auf die "bösen Medikamente" fixiert. Doch was diese zu verhindern in der Lage sind, denn das Leben geht ja über Schwangerschaftund Entbindung hinaus, steht den wenigsten klar vor Augen, zumal es ja auch noch meist verheimlicht wird: Die Folgen beispielsweise von Depressionen, manischer Hochstimmung, schizophrener Psychose, Suchterkrankung u.a. nach der Geburt schädigen möglicherweise das Kind mehr als die niedrigst-mögliche Dosis der fortlaufenden Erhaltungstherapie unter der Schwangerschaft - und natürlich darüber hinaus.

Wenn Kinderwunsch besteht, sollten sich Paare rechtzeitig informieren. Hier können Ärzte oder Beratungsstellen behilflich sein, beispielsweise die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Oft gibt es zu einer Medikation Alternativen, die eingenommen werden können, ohne die Fruchtbarkeit zu beeinflussen.

Arbeite mit deinem Hausarzt, Gynäkologen und Psychologen/Psychiater zusammen.

Ich wünsche dir alles Gute!

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@ AngelinaPi1996

Deine heutige Frage solltest du einmal mit einem Psychologen besprechen, was er von deinem Wunsch zwecks Schwangerschaft hält.

Du bist selber nicht gesund, dann die Medikamente sind auch nicht gerade ohne und ob sie einer Schwangerschaft abträglich sind, kann auch nur der Arzt sagen.

Bei einigen Neuroeleptika und Antidepressiva sollte man besser nicht schwanger werden, aber das muss der Arzt entscheiden.

Du bist 19 und dein Verhältnis zu deinem Freund scheint (nach deinen Fragen) nicht gerade so optimal zu sein, falls es nicht klappt und du doch schwanger wirst, dann stehst du evtl. alleine da. Das solltest du alles bedenken.

Wie sieht es denn mit Arbeit aus, wenn du schwanger wirst, auch das musst du einkalkulieren.

Auch Menschen mit Depressionen haben ein Recht auf Kinder, kommt immer darauf welche Depressionen sie haben und ob sich ihre Depression nicht zu negativ auf die Schwangerschaft auswirken könnte.

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Kommentar von AngelinaPi1996
20.01.2016, 00:13

ich will einfach nicht mehr :'( ich will diese Krankheit nicht mehr

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Kommentar von AngelinaPi1996
20.01.2016, 06:08

ich danke dir für deine Worte :)

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du bist 19, bist krank, hast streit mit deinem freund - kein guter zeitpunkt schwanger werden zu wollen

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Ist das denn so eine gute Idee wenn man Depressionen hat auch noch ein Kind zu wollen.????Wie kommt man damit klar wenn man selbst in einem Tief ist und das Kind den ganzen Tag schreit.Man ist ja selber total fertig dann.

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Kommentar von AngelinaPi1996
20.01.2016, 00:05

ich bin stabil... ich will ein Kind und ich werde mich sehr gut kümmern um das Kind nur weil man Depressionen hat sollte man keine Kinder bekommen??? :(

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Kommentar von AngelinaPi1996
20.01.2016, 06:10

ja du hast recht danke dir

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Kommentar von AngelinaPi1996
20.01.2016, 12:09

danke für diese Worte.. es hat mir sehr geholfen :)

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