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ich habe das so gemacht mit meiner neuen weide: wir sind zu zweit einfach ganz gleichmäßig in ca. 3m Abstand die Weide abgegangen und haben aufgeschrieben, was dort wächst UND gleich vor Ort noch nachgeschaut, ob es gut, unbedenklich, störend oder gar giftig ist.

die Giftigen wurden sofort markiert und anschließend ausgegraben, die störenden wurden abgemäht.

der Weideaufwuchs ist meist  ganz brauchbar - viel schlimmer sind die NAchbargrundstücke, wenn es Gärten sind oder brach liegende Grundstücke:
denn
aus beiden können SAmen von Giftpflanzen herüber wehen  oder
Zweige von Gilftpflanzen über den ZAun hängen

achte also auch darauf.

hattest du Giftpflanzen auf der weide gefunden: mach dir einen Plan, wo du sie ausgegraben hast und schau mind jedes Vierteljahr wieder nach. besonders im Frühling und Sommer; hast du was gefunden, erhöhe in diesem bereich die Kontrolltermine.

Ich habe mir z.B. auf Höhe der Problemstellen re. u.li im ZAun jeweils einen Isolatorstab besonders markiert, dann weiß ich: da muß ich entlang gehen und suchen

klappt seid über 20 JAhren bestens

p.s.

zum Glück sind viele der Giftigen Pflanzen so wenig schmackhaft, daß Pferde gar nicht dran gehen.... aber leider nicht alle

viele kann man einfach abmähen und das Mähgut dann entfernen

aber z.B. Herbstzeitlose, Jakobskreuzkraut, Maiglöckchen, Scharbockkraut würde ich immer ausgraben, 

Digitalis z.B. lasse ich außerhalb der Weide stehen, nehme sie nur drinnen weg und pflanze sie im Garten ein für die Hummeln...

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Mit der "Liste" bist du fürs erste ganz gut bedient, denn es gibt auch genug Zierpflanzen und Bäumchen, die für ein Pferd gefährlich werden können.

Ob die Pflanzen schnell nachwachsen, kommt auf die Art drauf an, auf die Bodenbedingungen, auf die Nutzung und natürlich auf den Standort (sonnig/schattig). Ein Adonisröschen keimt schneller wieder auf, als ein Fingerhut oder ein Frauenschuh, eine Kartoffel langsamer, als Buschwindröschen oder Efeu.

Täglich muss nicht abgesucht werden, in der Praxis bewährt sich aber einmal in der Woche bzw. wenn einem etwas verdächtiges in´s Auge sticht. Es lohnt sich also immer mit offenen Augen sein Pferd von der Koppel zu hohlen.

Überhaupt ist das mit der Koppel- u. Weidepflege so eine Sache: Manch einer sät regelmäßig und frühzeitig magere Wiese nach und zieht seine Koppeln regelmäßig mit einer Wiesenschleppe ab, bei anderen wird bei Bedarf abgespritzt, umgegrubbert und dann neu angesät und wieder andere flammen die ungeliebten Gewächse immer mal wieder ab. Hier bitte nicht vergessen: Wenn die Grasnarbe zu sehr leidet durch Überbeanspruchung nach zb viel Regen oder durch starken Verbiss tun sich Unkräuter jeglicher Art sehr leicht, schnell heimisch zu werden und man wird sie unter Umständen so schnell nicht mehr los. Liegt daran, dass dann mehr Licht und Sauerstoff an die Erde dringt.

Ich weiß leider nicht, in welcher Region du wohnst oder wo dein Vorhaben verwirklichen willst, aber guten Rat und aufschlussreiche Antworten bezügl. der räumlichen Verteilung der Giftpflanzen bekommt man auch in größeren Agrarcentern (BayWa, Raiffeisen zb.) oder Katasterauszugsweise (weiß aber jetzt nicht auswendig, ob das kostenlos und für jeden frei zugänglich ist) beim Amt für Landwirtschaft und Forsten für deinen zuständigen Bezirk.

Letztere führen exakte Statistiken hierzu, was wann wo genau grünt und blüht, die man anfordern kann.

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Sofern es dich interessiert oder du dein Grundwissen auffrischen möchtest, man kann auch Giftpflanzenkurse besuchen, hier zb im Bot. Garten Berlin:

https://www.bgbm.org/de/abteilungen/dahlem-seed-bank

oder du goolest einfach mal für deine Region, was da so geboten ist.

*sein Pferd von der Koppel zu holen, meine ich natürlich ;-)

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Du solltest dich bei den Pferdehaltern in deiner Umgebung erkundigen, welche Pflanzen in der Gegend problemstisch sind. 

In der Eifel wirst du dir keine Sorgen wegen Riesenbärenklau machen brauchen. Dort schmeißt eher ein wohlmeinender Nachbar  seinen giftigen  Grünschnitt  arglos zum Fressen auf die Koppel . 

Dafür vergiftet sich in Bayern ganz schnell mal ein Pferd mit Jakobskreuzkraut, wenn du nicht regelmäßig  kontrollierst, was da wächst.

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