Ich habe einen Hass auf Flüchtlinge und will das abstellen - aber wie, nur wie?

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11 Antworten

Hallo.. 

Überleg mal.. Diese Menschen ja? Die haben sich in ihrer Heimat alles aufgebaut waren evtl renommierte Anwälte oder Ärzte.. Dann wurde Ihnen alles genommen was sie haben ihr Zuhause wurde zerstört jeden Tag fallen neue Bomben.. Vielleicht haben sie ihre Kinder verloren.. Das einzige was diese Menschen wollen ist ein Leben ohne Krieg. Ein Leben ohne Angst jeden Moment zu sterben.. Ein Leben im Frieden wollen diese Menschen.. 

Und jaa sie geben sich unendlich viel Mühe sich hier einen neue Zukunft aufbauen zu können.. Sie lernen Deutsch in unfassbar schneller Zeit.. Sie wollen arbeiten sie geben sich Mühe.. Und sie sind dankbar das sie hier sein dürfen hier in Deutschland.. Kinder sind im Krieg geboren und sterben dann auf der Flucht in ein friedliches Land.. Die Eltern dieser Kinder müssen weiter leben und wollen weiter leben sie geben ihr bestes uns allen zu zeigen wie dankbar sie sind.. 

Stell dir vor du würdest so etwas durchleben.. Du wärst als Kind auf die Straße gegangen hättest gespielt mir deinen Freunden und wirst plötzlich von Bomben getroffen und siehst deine Freunde tot oder schwer verletzt am Boden liegen und kannst nicht helfen weil du dann dein Leben riskierst..

Wenn du dann endlich älter bist würdest du auch fliehen wollen.. Und wärst froh in ein Land zu kommen wo es ruhig ist.. 

Hör auf diese Menschen zu hassen.. Es sind Menschen wie wir alle.. Menschen mit einem sehr schlimmen Schicksal.. 

Der Spruch geht so:

„Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“

...und ist absolut zutreffend.

Eine Frage vorweg: Wieso suchst du dir nicht einfach ne Lehrstelle????

Ich höre jeden Tag im TV, das in DE noch zig Lehrstellen frei sind. Und evtl sind Leute wie du Schuld, das es hier keine Fachkräfte gibt, und die aus dem Ausland angeworben werden müssen. Das ist epnlich für eine Land mit hohem Bildungsniveau!!!

 Ich kann nur sagen: Keine Angst: Niedere Arbeiten gibt es genügend frei. Denn die meisten Hartz4er sind sich zu Schade für "Drecksarbeit" und bleiben lieber zuhause. Einer der Gründe warum unsere Politiker froh sind, das Leute kommen, die solche Arbeiten verrichten wollen. Also wirst du in Zukunft nicht gegen diese Leute arbeiten, sonder mit vielen von denen zusammen ;)

Und nochmal: Nichts spricht dagegen, dad du versuchst eine Arbeit zu bekommen inder du einen Anbschluß bekommst (Lehre) und dich so weiterbilden kannst. Ist ganz einfach, wenn man nur will und etwas ergeizig ist.

Ich finde es schonmal bemerkenswert, dass du dich deiner inneren Unzufriedenheit und dem Hass nicht blind hingibst und dich zu den Steinewerfern gesellst, sondern erkennst, dass du diese negativen Gefühle überwinden musst. Ich finde es lobenswert, dass du die Ursache für deine Problematik zunächst bei dir selber suchst und anderen nicht ungehemmt die Schuld dafür in die Schuhe schieben möchtest. Hut ab! 

Lege für dich erstmal fest, was du für Qualifikationen hast und wo innerhalb dieser Qualifikationen deine Stärken liegen. So kannst du schonmal all die Dinge herausfiltern, die dir nicht zusagen und dich dementsprechend auf deine Stärken konzentrieren und sie ausbauen. Bei Bewerbungsgesprächen gibt es dir Zuversicht, wenn du gezielt sagen kannst "DAS kann ich besonders gut". Einen Arbeitgeber interessieren nämlich vor allem deine Stärken. Und du fühlst dich auch besser, wenn du für dich behaupten kannst, dass du tatsächlich Stärken besitzt. Darauf kannst du immer stolz sein! Es ist außerdem erwiesen, dass Menschen ihre Arbeit besser machen, wenn sie Freude und Interesse daran haben, und das Gefühl haben, gut darin zu sein. Vertiefe also dein Wissen und arbeite an Perfektion. Für dich selber ist es dann auch schön zu erfahren, dass sich deine Arbeit gelohnt hat. Man wird dadurch motiviert, dass man für seine Arbeit belohnt wird und nicht einfach für angeborenes Talent. Talent ist zwar wichtig, aber es legt nur fest, wie gut du mit viel Übung in einer Aktivität werden kannst. Talent allein hat noch nie die Miete gezahlt oder irgendeinen leeren Bauch gefüllt. Finde heraus, was deine Interessen und Talente sind und baue sie aus, damit du die Arbeit, auf die du stolz sein wirst, gut verrichten kannst. 

Kümmere dich auch um dein soziales und gesellschaftliches Umfeld. Versuche, mit Leuten in Kontakt zu kommen, von denen du etwas lernen kannst – vielleicht auch weil sie zunächst einen größeren Horizont haben als du. Lerne, deine Prinzipien zu hinterfragen, ohne an dir selber zu zweifeln. Jeder Mensch hat in seiner Vergangenheit Fehler gemacht, die sich durch neu gewonnene Erkenntnis aber gut aufwiegen lassen. Vielleicht stellst du ja mit der Zeit fest, dass du in bestimmten Dingen lange Zeit völlig fehlgeleitet warst und deshalb nicht vorankamst. So eine Erkenntnis ist mindestens so wertvoll wie die Lösung eines solche Problems. Das Erkennen von Fehlern kann schmerzhaft sein, aber umso größer ist das Gefühl der Erleichterung darüber. 

Stelle einen Katalog von Prinzipien zusammen, die dir wichtig sind. Mit was für Menschen möchtest du dich umgeben? Was erwartest du von guten Freunden oder einer unterstützenden Familie? Welche Eigenschaften schätzt du an anderen Menschen? Was sind deine eigenen sozialen Kompetenzen bzw. wobei kannst du anderen Menschen helfen? Welche eigene Charakterzüge möchtest du künftig überwinden und welche weiter ausbauen? Welche Menschen tun dir gut? Und ganz wichtig: welche dieser Prinzipien können in bestimmten Situationen variiert oder modifiziert werden?

All diese (und noch viel mehr) Dinge werden dazu führen, dass du hoffentlich ein standhafterer, selbstbewussterer und zufriednerer Mensch wirst. Dir dürfte ohnehin klar sein, dass – solange du persönlich nicht ausgelastet und zufrieden bist – dein Leben nicht besser werden wird, wenn alle Flüchtlinge und Ausländer von heute auf morgen verschwinden. Es ist nachvollziehbar, dass es dich in gewisser Weise verletzt, wenn du siehst, dass anderen Menschen, die scheinbar gar nichts mit der deutschen Kultur zu tun haben, intensiv geholfen wird, während du als arbeitswilliger Bürger ständig von einem Fettnäpfchen ins andere trittst, weil dich niemand an die Hand nimmt. Aber sieh es mal so: du bist den Flüchtlingen weit voraus, weil du die deutsche Sprache sprichst, ein Dach über dem Kopf, etwas zu Essen und einen Anspruch auf Ausbildung, Arbeit und Sozialleistungen hast. Ein Flüchtling kratzt am absoluten Minimum dieser Güter. Damit der Staat nicht eines Tages für Millionen von ungebildeten Obdachlosen aufkommen muss, wird jetzt schon versucht, diese Menschen so gut es geht zu integrieren, damit sie sich eines Tages auch an der Wirtschaft beteiligen können. Ist dies geschafft, müssen sie – genau wie jeder andere Staatsbürger – Steuern zahlen und selbst für Unterkunft und Verpflegung sorgen. Es bekommt also keiner dauerhaft seine Extrawurst! Und du brauchst keinen Hass auf diese (oder andere) Menschen zu haben, denn eines Tages begegnet ihr euch auf Augenhöhe. 

Natürlich ist alles leichter gesagt/geschrieben als getan. Dies sind lediglich ein paar Denkanstöße. Aber du bist immerhin schlau genug, um zu verstehen, dass Hass dich nicht weiterbringt. Nutze also deinen Verstand und deinen Intellekt, um dein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Scheue dabei nicht auch mal ein wenig Unternehmungslust. Tu dir auch mal was Gutes und gönn dir was – vielleicht auch in der Ferne. Ich bin sicher, dass du es schaffst! Viel Glück! :)

Mein Problem ist, das ich keine Ausbildung habe

Dann änder das und absolviere eine Ausbildung. Dann musst Du nicht neidisch sein.

Du machst dir doch dein Leben selber schwer und suchst nur ein Grund deinen Frust loszuwerden. Kennst du irgendein Neonazi der aus sein Leben etwas macht, Perspektive hat und ein guten Job? Du selbst bist für dein Werdegang verantwortlich, nicht Andere und schon gar nicht arme Menschen. Wenn du Angst haben musst das ein Flüchtling dir dein Job wegnehmen kann, dann bist du ein lausiger Arbeiter. Sicher gibt es auch Ärzte und Doktoren unter ihnen, aber die Mehrheit sind einfache Menschen.

Also dafür fehlt mir jegliches Verständnis. Es ist doch nicht die Schuld anderer, dass du keine Ausbildung hast. Dann mach halt eine. Von nichts kommt nichts und dass die Leute ohne Ausbildung putzen gehen müssen ist nicht erstaunlich.

DAnn lern was! Eben, "die" wollen arbeiten. Du aber anscheinend nicht wirklich. Da kann ich nur sagen selber schuld. zumindest teilweise.

Selber schuld hättes du deine Schule gemacht einmal sagt ihr Ausländer gehen nicht arbeiten einmal sagt ihr Ausländer nehmen unsere Arbeitsplätze weg eintscheidet euch mal !

Mach deinen Schulabschluss nach (solltest du keinen haben) und fang mit einer Ausbildung an. Jobs können dir auch Menschen ohne Migrations- oder Flüchtlingshintergrund wegnehmen!

Such dir Freunde mit Migrationshintergrund

Du hast auf ziemlich viele Dinge/Leute einen "Hass", wenn ich mir deine Fragen so anschaue...
Aber vor allem scheinst du wohl oft Langeweile zu haben - du ballerst eine Frage nach der anderen raus, gehst aber nie auf Antworten ein, reagierst nie.

Mein Problem ist, das ich keine Ausbildung habe

Frage eins - Wieso nicht?
Frage zwei - Wieso änderst du das nicht?
Aber wahrscheinlich wird auch hier nix von dir kommen.

mistergl 06.09.2015, 15:04

Matsche im Hirn...vertane Zeit hier;;:)

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