Ich habe eine betriebliche Altersversorgung ausbezahlt bekommen u. soll jetzt 10Jahre mtl. Kranken u. Pflegevers. nachzahlen. Ich zahlte immer Höchstbeiträge?

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8 Antworten

Bei den Zahlungen zur Betrieblichen Altersversorgung, waren deine Beiträge Sozialversicherungsfrei.

Bedeutet, dass du bei der Kapitalauszahlung entsprechend Krankenversicherungsbeiträge zahlen musst. Dies wurde aber auch schon beim Abschluss als ergänzendes Merkblatt zu den Versicherungsbedingungen bekannt gegeben.

Wenn du privat versichert wärst, würden dies Beiträge entfallen, da die Beiträge dafür nur nach dem Eintrittsalter und den tariflichen Leistungen berechnet wird und nicht nach dem Entgelt.

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Kommentar von Dickie59
08.11.2016, 21:21

sachlich nicht ganz richtig, nach der Aussage hatte er eine Direktversicherung nach 40 b EkStG, da wurde der Beitrag pauschal besteuert. 

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HAllo,

ja, leider hat das Bundessozialgericht mehrfach zu Ungunsten der Versicherten, welche die DV nach §40 b EStG hatten so nachteilig im Interesse der gesetzlichen Krankenkassen geurteilt.

Es gibt immer noch Interessengemeinschaften und Petitionen an den Bundestag, das aufzuheben, da durch die Pauschalsteuer (inkl. Kirchensteuer und Solizuschlag) eigentlich eine Doppelbesteuerung vorliegt.

Es gibt dadurch noch einen geringen Vorteil für die Arbeitnehmer (steuerfrei, hohe Garantiezinsen und Überschußbeteiligung in der Vergangenheit), oder wenn, wie bei mir, die Pauschalsteuer durch den Arbeitgeber getragen wurde, oder Beiträge auch durch den Arbeitgeber bzw. vollends die Beiträge übernommen wurden.

Gehe auf alle Fälle auf monatliche Beiträge ein, in 10 Jahren kann viel passieren, daher ist es unsinnig, die Beiträge als einmalige Summe zu zahlen.

Ich hatte Phasen der privaten Versicherung oder durch AG Wechsel habe ich die Versicherung auch privat weitergeführt. Diese Zeiten sind für die Berechnung der Krankenversicherungsbeiträge herauszurechnen.

Weiterhin fallen keine weiteren Steuern an.

Beste Grüße

Dickie59

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Die betriebliche Altersvorsorge ist eine Abgabenfalle. Auszahlungen aus der betrieblichen Altersvorsorge sind voll zu versteuern und daneben sind auch volle Sozialversicherungsbeiträge (aktuell ca. 18 %) zu zahlen. Gleichzeitig hat man auch seine gesetzliche Rente reduziert. 

Wenn also  der Arbeitgeber nicht etwas dazugibt, dürfte das sich für den Rentner kaum  rentieren.

Und vor allem, der Staat kann auch rückwirkend die Abgabenpflicht erhöhen und hat es in der Vergangenheit auch getan. Betriebsrentner gelten für die Politik als vermögende Leute, denen man leicht in die Tasche greifen kann. Insbesondere ist dies keine politische starke Gruppe, so daß man deren negativen Einfluß bei Wahlen nicht befürchten muß. 

Es gibt mittlerweile schon ein Verein der Direktversicherungsgeschädigten, welche auch eine eigene Internetseite haben und die informieren.

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"nachzahlen" ist der falsche Begriff. Du musst für die Auszahlung Krankenversicherungsbeiträge bezahlen. Dies wird auf die nächsten 10 Jahre verteilt.

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Dem Anschein nach, scheinst du nicht PKV versichert zu sein, deshalb JA!  ....  

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Ja, musst Du.

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Kommentar von WRuchte
07.11.2016, 15:57

Muss ich nachzahlen obwohl ich immer Höchstbeiträge während des ganzen Versicherungsverlauf bezahlte!

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