Ich habe ein großes Problem das wort "gewesen" zu verstehen?

11 Antworten

Er wird aus dem Krankenhaus entlassen und fährt nun nach Hause. Jetzt ist er zu Hause: er ist im Krankenhaus gewesen, er war im Krankenhaus.

Das ist gewesen, bedeutet, das ist vorbei, damit ist Schluss. Das Haus wurde abgerissen, es ist gewesen, es war einmal.

Die Zeiten der Neandertaler sind gewesen, denn sie sind ausgestorben.

Das wars gewesen: man kann nun nichts mehr  ändern. Sie verbrachte ihren Urlaub in Köln: Sie ist in Köln gewesen, sie war in Köln gewesen.

Der Mann ist hier und morgen ist er dort. Morgen wird er hier gewesen sein.

Ich weiß nicht, ob das etwas zum Verständnis beitragen kann, aber wenn du einen Blick zurück in die Sprachentwicklung wirfst, so kannst du feststellen, dass sich in Teilen des Schwäbischen das alte 'gwäe' (=für 'gewesen') gehalten hat, während sich weiter südlich dafür das 'gsäe' eingebürgert hat, das in Richtung Schweiz (alemannischer Sprachraum) zum 'gsi' wird, verbunden mit einer lebhafteren Sprechmelodie.

Das südwestschwäbische Gebiet beginnt mit einem sehr schmalen Streifen einzelner Dörfer südwestlich von Calw und wird weiter südlich immer breiter. Es umfasst die Bereiche Rottenburg, Freudenstadt, Horb, Sulz, Hechingen, Balingen, Albstadt und Sigmaringen. Im Norden noch mit 'gwäa' beginnend, ersetzt nach Süden hin ab Horb gsae das gwäa ‘gewesen’.  

zitiert aus https://de.wikipedia.org/wiki/Schwäbischer_Dialekt.

Und weiter gehts: 'Schriftdeutsch:  gewesen
                         Südbadisch:     gsi
(gsi (gewesen) ist das Partizip Perfekt von "si" (sein))
'

zitiert aus www.badische-seiten.de/alemannisch/lexikon.php?le=1814

Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu sehr meine linguistische Vergangenheit raushängen lassen... aber manchmal kann es helfen, den Zustand eines Wortes in früheren Zeiten zu betrachten, um die Verwendung besser zu erfassen. Hier handelt es sich nicht mal um frühere Zeiten, sondern um die Jetztzeit, aber eben im Dialekt, wo sich die alte Sprachform erhalten hat.  Das ist wie eine Zeitreise in der Sprache - mich hat das immer fasziniert. Ich war gerade im südlichen Elsass und habe in alten Wörtern geschwelgt.

Alles klar?

Das Problem an der deutschen Sprache ist, dass nicht wenige Worte mehrdeutig verwendet werden. 

An deinem Beispiel "gewesen" sieht man zum Beispiel, dass es sich auf eine Örtlichkeit, bzw. einen bestimmten Ort beziehen kann, wie beispielsweise "...Ich bin im Kino gewesen..." oder aber kann es sich auf eine Sachlichkeit in der Vergangenheit beziehen. Hier zum Beispiel: "Es war einmal...etwas vorgefallen..." - also- "...es ist das und das gewesen/oder auch vorgefallen (eine andere Umschreibung für 'gewesen')..."

Dies in einer Fremdsprache, wie z.Bsp. 'Englisch' eindeutig wiederzugeben ist nicht einfach. Es ist immer abhängig davon, was du beschreiben möchtest, einen Ort oder eine Begebenheit in der Vergangenheit.

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