Ich habe ein Auto gekauft von einer GmbH die zum Zeitpunkt des Verkaufes Insolvenz war. Habe ich eine schuld den Schuldnern gegenüber?

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2 Antworten

Nein denn nach Treu und Glauben ist das aus deiner Sicht nicht zu beanstanden, wenn es keinerlei Anhaltspunkte gab die du hätest wahrnehmen müssen.

Du hast Eigentum an dem Fahrzeug erworben.

Auch eine Grundlage für Schadenersatz sehe ich nicht, da du nicht schuldhaft gehandelt hast. Das ist eine Suppe die der Schuldner mit seinen Gläubigern ausmachen muss.

Ich würde dennoch einen Rechtsanwalt befragen. Garantie dass ich hier richtig liege möchte ich keine abgeben.

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Meine Meinung:

Du musst das Geld an den Insolvenzverwalter bezahlen oder das Auto zurückgeben.

Der Prokurist muss aber das Geld an Dich zurückzahlen. Er hat es nach Deiner Beschreibung nämlich als Privatmann entgegengenommen. Tut er das nicht, hat er sich strafbar gemacht, nämlich wegen Betruges, arglistige Täuschung (evtl. Unterschlagung). Evtl. auch Urkundenfälschung, falls die Quittung auf die Firma lautete.

Evtl. muss der Prokurist von Dir verklagt werden, falls er nicht freiwillig zahlt. Dann muss er aber auch auf jeden Fall mit einer Strafanzeige rechnen (s. o.).

Ohne Rechtsanwalt wird das nichts, falls das Geld nicht sofort und freiwillig an Dich zurückgeht.

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