Ich habe die NK-Abrechnung für unseren Verwalter der WEG übernommen (2013/2014) - jetzt bekomme ich eine Klage, dass ich es nicht korrekt gemacht habe-was tun?

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3 Antworten

Ist doch ganz einfach. Prüfe, ob der Kläger recht hat.

Hat er recht, stelle die Abrechnung richtig. Hat er nicht recht, weise die Klage zurück, bzw. beauftrage Deinen Rechtsanwalt, die Klage zurück zu weisen.

So weit die knappe Antwort zu Deinen knappen Informationen.

Im Übrigen ist es mir schon rätselhaft, wieso Du diesen Job übernommen hast, für den der Verwalter von der WEG beauftragt wurde. Hat Dich der Verwalter wenigstens ordentlich bezahlt dafür?

In welchem Vertragsverhältnis standest Du? Als Erfüllungsgehilfe des Verwalters und jetzt verklagt Dich der Verwalter oder verklagt Dich ein Eigentümer?

Wenn Du nur Erfüllungsgehilfe warst, soll er die Klage an den Verwalter richten.

Zudem: Die Eigentümerversammlung, bei der die Abrechnung abgesegnet und verabschiedet werden sollte, war doch sicher schon spätestens in 2015. Wurde sie von der Gemeinschaft so gebilligt oder damals schon beanstandet, seither nicht berichtigt und ist daher immer noch offen?

Schau Dir doch mal das entsprechende Protokoll an. Oder die Protokolle, falls es schon mehrere Versammlungen zu dieser Abrechnung gab.

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Kommentar von NadjaKuhn
08.02.2017, 10:24

Ich habe die Abrechnung übernommen, weil ich darum gebeten wurde-meine Vorgängerin hat das auch gemacht-alles nicht offiziell, die WEG war ziemlich seltsam, ich weíß, dass ich die Finger davon hätte lassen müssen, aber ich wollte nur gut - die Jahre vorher wurde z.B. nie eine Abrechnung erstellt, bis die Vorgängerin das angefangen hat. Ein Eigentümer hat z.B. nie die Rücklage bezahlt, die ganz WEG war ein Chaos, so dass ich froh war die Wohnung wieder los zu sein...und nun kommt eben die Klage, die mich ganz nervös macht, weil es eben nur ein heilloses Chaos war. Anwalt ist eingeschaltet, ich habe aber leider keine Rechtschutz, deshalb wollte ich vorher einmal fühle, wie die Lage so ist.

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... ich hätte wohl auch zumindestens eine Klage geprüft, denn eine WEG schuldet keine Nebenkostenabrechnung und kann somit auch keine liefern.

Wer bitte sind denn die Kläger?

Eine WEG schuldet eine Hausgeldabrechnung über das abgelaufene Wirtschaftsjahr, Lieferant ist der im Amt befindliche Verwalter und genehmigt wird diese in einer Versammlung oder bei entsprechenden Beschlüssen im Umlaufverfahren.

Nachdem Du ja nicht der Verwalter bist, sehe die Klage bitte gelassen. Falls es eine PH gibt, wurde die bestimmt eingebunden, denn die übernimmt ja einen etwaigen Schaden (und vertritt Dich auch bei Gericht), so jedenfalls meine Erlebnisse.

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Ich habe die Abrechnung übernommen, weil ich darum gebeten wurde-meine Vorgängerin hat das auch gemacht-alles nicht offiziell, die WEG war ziemlich seltsam, ich weíß, dass ich die Finger davon hätte lassen müssen, aber ich wollte nur gut - die Jahre vorher wurde z.B. nie eine Abrechnung erstellt, bis die Vorgängerin das angefangen hat. Ein Eigentümer hat z.B. nie die Rücklage bezahlt, die ganz WEG war ein Chaos, so dass ich froh war die Wohnung wieder los zu sein...und nun kommt eben die Klage, die mich ganz nervös macht, weil es eben nur ein heilloses Chaos war. Anwalt ist eingeschaltet, ich habe aber leider keine Rechtschutz, deshalb wollte ich vorher einmal fühle, wie die Lage so ist.

  

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