Ich habe die Beziehung mit meinem Freund beendet, er verlangt ein teures Geschenk zurück, hat er Recht darauf?

31 Antworten

Die Uhr ist eine Schenkung = du musst sie nicht zurückgeben.

Die Schenkung erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem du schon das Ende der Beziehung gesehen hast = wenn du nicht nur matrealistisch eingestellt bist, solltest du das Geschenk zurückgeben.

Eventuell siehst du diese teure Uhr ja auch als Ausgleich / Bezahlung für deine Zeit in dieser Beziehung, dann wäre es ein professionelles Geschäft = Bezahlung für Dienstleistung.

Ist deine Entscheidung.

Es geht hier nicht um die Rechtslage sondern um fehlenden Anstand.

Dass er von Verklagen spricht ist ungeheuerlich. Und dass du sie nicht zurückgeben willst ist kein bisschen besser. Da haben sich die 2 Richtigen gefunden :-)

Verstehe echt nicht warum in diesem Land jeder zum Anwalt rennt sobald ihm nur die kleinste Lappalie nicht passt. Das ist ne Mißachtung der Menschlichkeit und des gesunden Menschenverstandes.

Am besten geht ihr also vor Gericht wegen einer Uhr. Ich würde euch alle beide zu 5000 Euro Strafe verurteilen wegen Vergehen gegen die Vernunft.

Sehr nett...

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§ 1301 Rückgabe der Geschenke Unterbleibt die Eheschließung, so kann jeder Verlobte von dem anderen die Herausgabe desjenigen, was er ihm geschenkt oder zum Zeichen des Verlöbnisses gegeben hat, nach den Vorschriften über die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung fordern. Im Zweifel ist anzunehmen, dass die Rückforderung ausgeschlossen sein soll, wenn das Verlöbnis durch den Tod eines der Verlobten aufgelöst wird.

Könnte man sagen er hat die Uhr im Hinblich auf eine Heirat und ein langes gemeinsames Leben geschenkt.

Ist er Reich und verschenkt ständig teuere Uhren an alle, wäre das anders

Gibt Sie zurück

Ich denke auch, dass hier der Anstand des angeblich Beschenken vorgehen sollte.

Wenn man ein teures Geschenk annimmt und nach 2 Wochen eine Beziehung beendet, würde ich das ganz sicher nicht mit meinem Gewissen vereinbaren können und diese Uhr einfach behalten.

Ich bin auch ganz bei der Antwort von @konstanze85. Wenn der Kaufbeleg noch recht frisch ist, dann hat der Kaufbeleginhaber doch recht gute Chancen und in Deinem/Eurem Fall steht dann Aussage gegen Aussage.

Der Gerechtigkeit wegen, könnte man Dir vielleicht sogar Absicht unterstellen und das Du, um ein teures Geschenk gewusst hast und darum erst 2 Wochen später die "Katze aus dem Sack" gelassen hast. Also das Geschenk noch einstreichen und ihn dann in die Pilze schicken.

Auf solch ein Niveau würde ich mich niemals herab lassen und die Uhr würde ich keinesfalls mehr mit Freude tragen können!

Möge notfalls Recht gesprochen werden - für wen auch immer ........

"Eine Zuwendung, durch die jemand aus seinem Vermögen einen anderen bereichert, ist Schenkung, wenn beide Teile darüber einig sind, dass die Zuwendung unentgeltlich erfolgt."

Heißt für dich: Geschenkt ist geschenkt - wiederholen ist gestohlen.

Okay danke, das klingt gut! Das deckt sich auch mit vielen anderen Meinungen hier!

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