Ich habe den Verdacht auf schweren unterhaltsbetrug. Was könnte man da machen?

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10 Antworten

Deine Mutter hat(te) das Recht, den Unterhalt für die gemeinsamen Kinder bis zu deren 18. Geburtstag (und ggf. auch den für sich selbst) vom Vater entsprechend einzufordern.

und ich wüsste auch nicht ob das Geld meiner Mutter noch zustehen würde. 

Sie hätte den Unterhalt nach den gesetzlichen Grundlagen berechnen lassen können und einen "Titel" darüber erstellen lassen können. Dann hätte der Vater die im Titel festgelegte Summe an die Mutter zahlen müssen - sonst hätte sie die Summe einklagen, pfänden... lassen können.

Wenn sie sich ohne Titel mit dem Vater auf einen Betrag geeinigt und er diesen gezahlt hat, kann sie später nichts mehr nachfordern, weil sie vermeintlich zuwenig erhalten hat....

Ich bin jetzt schon 18 und mir zahlt mein vater eh seit Monaten kein unterhalt mehr weil ich keinen Ausbildungsplatz habe.

Seit deinem 18. Geburtstag bist du ja selbst verantwortlich für deinen Lebensunterhalt - oder dafür, den Unterhalt einzufordern, falls dir noch welcher zustehen würde.

Dann wäre der Vater aber nur noch anteilig unterhaltspflichtig für dich, da dann auch deine Mutter dir anteilig barunterhaltspflichtig wäre. 

Wie du schon festgestellt hast, hast du aber evt. erst wieder einen Unterhaltsanspruch an deine Eltern, wenn du eine Ausbildung beginnst und dabei dann nur sehr wenig verdienst.... Dann hat deine Mutter auch wieder Anspruch auf Kindergeld für dich.

Bis dahin musst du dir deinen Lebensunterhalt selbst verdienen.....

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Wie kommst du auf Unterhaltsbetrug?

Dein Vater hat für beide Kinder Unterhalt bezahlt und die Mutter war damit einverstanden. Wo ist hier der Betrug?

Deine Mutter hätte  -vielleicht- mehr Unterhalt bekommen können, aber sie war mit der Höhe einverstanden. Somit hast du da keinerlei Rechte mehr!

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Erstens: Dass Dein Vater Dir derzeit keinen Unterhalt zahlt, ist völlig in Ordnung. Denn ein Volljähriger, der weder zur Schule geht noch eine Ausbildung macht, hat keinen Unterhaltsanspruch.  

Zweitens: Ob er in der Vergangenheit zu wenig gezahlt hat, weiß man noch gar nicht. Denn dafür muss man nicht nur sein Nettoeinkommen wissen, sondern auch, welche Schulden er z.B. noch abziehen konnte.

Drittens: Selbst wenn er zu wenig gezahlt haben sollte, hat das nicht zwingend etwas mit "Betrug" zu tun.  Falls Deine Mutter nie eine Erhöhung gefordert hat oder nie aktuelle Einkommensnachweise angefordert hat, liegt die "Schuld" auf Eurer Seite. 

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sry. da sind soviel ungereimtheiten in der frage, daß man da nur auf einen anwalt hinweisen kann.

unterhaltsbetrug ist ein böser vorwurf, den du sicherlich nicht nachweisen kannst, wenn mütterchen (abseits der üblichen düsseldorfer tabelle) mit der zahlung einverstanden war.

also ab zum anwalt - bei der aussicht auf erfolg einer klage dürfte eine ratenzahlung durchaus im bereich des möglichen sein.

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Hier sieht es für dich leider schlecht aus, Nachforderungen erfolgreich einzuklagen. Dein Vater hat Unterhalt gezahlt. Mit der Höhe des Unterhaltes war deine Mutter einverstanden. Sie hätte im Laufe der Jahre überprüfen lassen müssen, wie hoch das Einkommen deines Vaters ist . Ob er zu wenig zahlt oder nicht. Das wurde aufgrund des Einverständnisses deiner Mutter versäumt. Du hast keinen Ausbildungsplatz , bist volljährig und somit fehlen für dich die Anspruchsvoraussetzungen auf Unterhalt. Hättest du einen Ausbildungsplatz und verdienst entsprechend wenig, würde deine Mutter wieder Kindergeld für dich bekommen. Anspruch auf evtl. zuweing Unterhalt, den dein Vater gezahlt hat, hast du keinen. Unterhaltsbetrug kannst du deinem Vater auch nicht unterstellen, weil deine Mutter mit der Höhe der Unterhaltszahlungen einverstanden war. Insofern ist dein Vater der Vereinbarung mit deiner Mutter nachgekommen. Von Betrug kann also keine Rede sein. Suche dir einen Ausbildungsplatz, was derzeit kein Problem sein dürfte und sorge dafür, dass du dein Leben finanziell auf die Reihe bekommst. 

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1. Das Geld siehst du niemals. Man kann keinen Unterhalt das zu wenig gezahlt wurde fordern also deine 14.000€ wirst du niemals sehen.

2. Unterhalt bekommst du nur wenn du einen Ausbildung machst, selbst dann wird es verrechnet und wenn du gut verdienst wirst du auch keinen Unterhalt zugesprochen bekommen!

3. Du kannst dir einen Ausbildung suchen dann musst du auch nicht wie ein Penner leben!
Von nichts kommt nichts!
Wenn du arbeitest kannst dir auch was leisten. Wenn nicht dann wundere dich nicht wenn du dir gerade mal dein Essen leisten kannst!

4. Deine Mutter war mit dem Unterhalt einverstanden dann kannst du sowieso nichts mehr daran ändern!

5. SUCH DIR ARBEIT DANN MUSST DU HIER KEINE FRAGEN STELLEN!!!

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hier liegt weder ein schwerer noch überhaupt ein Unterhaltsbetrug vor. Deine Eltern haben sich geeinigt und 300 Euro pro Kind ist ja nicht gerade wenig. Deine Mutter hätte das Einkommen alle 2 Jahre kontrollieren und den Unterhalt titulieren lassen können, sie hat sich aber dagegen entschieden und daher geht rückwirkend nichts mehr. Du kannst mit 18 den laufenden Unterhalt verlangen, wenn er dir zustehen würde, dazu müsstest du aber zumindest ernsthaft nach einer Ausbildungsstelle suchen.

Hier wurde aber niemand betrogen.

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Wenn Dein Vater für Dich keinen Unterhalt mehr zahlt wovon lebst Du jetzt?

Wie alt ist Dein Bruder? Was macht Deine Mutter beruflich?

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Nunja...wie immer, gibts auch hier zwei Seiten einer Medaille...

300€ pro Kind +Kindergeld sind schon mehr, als jedes H4 Kind erhält..

Und Deine Mutter hat ja evtl auch selbst einkommen.

Auch weiß ich nicht, ob Dein Vater neben Unterhalt vlt auch Euch ab und an zu sich holte...mit Euch zum Rummel ging, vlt in Urlaub und Euch eingekleidet hat..

Auch das ist alles Geld! 

Nun sind 2.500€ netto recht gutes Einkommen und viele wären froh, auch nur in die Nähe davon zu kommen...

...aber zieht man die 600€ ab, sind nur noch 1.900€ übrig...

Vlt hat er ne Hypothek abzuzahlen, ne neue Frau zu ernähren, weitere Kinder zu unterstützen...

...zudem muss,er zur Arbeit fahren, dazu Brauchts ein Auto und Benzin...

Das alles wächst nicht auf Bäumen..

...weshalb er sich mit Deiner Mutter geeinigt hat, besagte 300€ zu zahlen.

Seine Unterhaltspflicht Dir gegenüber besteht allerdings weiter, solang bis Du 25 bis und kein eigenes ausreichendes Einkommen hast.

Das allerdings musst Du ihm ggfs belegen.

Da kannst Du also aktiv werden und den ausstehenden Unterhalt einfordern.

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Kommentar von AalFred2
02.05.2016, 09:47

Seine Unterhaltspflicht Dir gegenüber besteht allerdings weiter, solang bis Du 25 bis und kein eigenes ausreichendes Einkommen hast.

Das ist ja mal komplett falsch.

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Kommentar von passaufdichauf
02.05.2016, 09:55
Seine Unterhaltspflicht Dir gegenüber besteht allerdings weiter, solang bis Du 25 bis und kein eigenes ausreichendes Einkommen hast.

Naja, das stimmt ja nicht so ganz! Der Fragesteller ist bereits volljährig und nicht in Ausbildung oder Schule, da besteht von Elternseite zur Zeit überhaupt keine Unterhaltspflicht.

Die Altersgrenze von 25 hält sich hartnäckig, aber die gibt es im Unterhaltsrecht nicht.

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Deine Mutter war mit dem Unterhalt zufrieden. Du fängst jetzt an zu bohren? Das ist die Angelegenheit Deiner Mutter und Du solltest Dich da raushalten.

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