Ich habe das Gefühl als, ob ich den Tod verdient habe!

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Support

Liebe/r Mariposas2014,

auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule oder dem Beruf sein. Oder schau mal hier: http://www.nummergegenkummer.de

Herzliche Grüsse

Walter vom gutefrage.net-Support

4 Antworten

Hi, Mariposas.

Leider kann ich, wie Walter von gf schon anmerkte, wenig zu deiner speziellen Situation sagen. Allerdings möchte ich versuchen, dir mit meinem Wissen in dem Thema zu helfen.

Es erleichtert die Sache aber ungemein, dass du an Gott glaubst, da du damit schon mal eine feste Basis hast.

Zuerst ein paar Fragen:

Glaubst du, dass dein Leben noch ein Sinn haben kann? Oder das Gott dein Leben zum Besten nutzen und wenden kann?

Glaubst du, dass Gott dich heilen kann?

Ich habe es schon von vielen Personen direkt oder über dritte gehört, dass sie von körperlichen und/oder psychischen Krankheiten geheilt wurden, obwohl viele dieser Krankheiten als unheilbar galten. Meistens haben diese Personen sich Gott anvertraut und ihn um Heilung gebeten bzw. andere gebeten, für sie um Heilung zu beten. Gleichzeitig haben sie darauf vertraut, dass Gott sie heilen kann und sein Wirken sich nicht auf die biblische Zeit begrenzt.

Bei manchen dauerte die Heilung lange, bei manchen ist die Krankheit auch nur deutlich schwächer geworden, aber alle haben eine neue Lebensqualität erlebt und haben wieder Zuversicht.

Ich bin mir ganz sicher, dass Gott auch bei dir wirken kann und will.

Es gibt eine Seite, auf der Zeugnisse gesammelt werden, auch von Heilungen und dem Umgang mit Problemen. Ich denke, dass sie dir sehr hilfreich sein kann, um zu wissen, dass du nicht allein bist und Gott wirklich einen Unterschied machen kann: http://mystory.me/category/healing/

Ich werde auch für dich beten.

Gruß und Gottes Segen, counsellor :-)

Es erleichtert die Sache aber ungemein, dass du an Gott glaubst, da du damit schon mal eine feste Basis hast. >

Lieber Fragesteller, nee, das erleichtert nicht, das verwirrt zusätzlich!

Wenn Gott das könnte, was Counsellor hier zum besten gibt, dann fragt sich, warum "er" nicht alle heilt, die nicht mehr weiter wussten und sich "ihm" um Hilfe zuwandten?

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@XXholditXX

Dafür kann es viele Gründe geben, von denen wir viele vllt. nicht wissen können.

Einer könnte z.B. sein, dass Gott diese Schwäche zur Demonstration seiner Stärke nutzen könnte: "Und nun bin ich zufrieden mit meiner Schwäche, damit die Kraft von Christus durch mich wirken kann."(2.Kor. 12,9)

Zum Beispiel bin ich mir sicher, dass Nick Vujicic bei weitem nicht unter so vielen Leuten von Gott erzählen könnte, wenn er nicht so wäre, wie er jetzt ist.

Durch die Einschränkung können die betroffenen Personen gut Leute erreichen und verstehen, denen es ebenso geht, die aber die Hoffnung und Lebensveränderung nicht erlebt haben, die Gott bei den betroffenen Christen bewirkte. Dadurch kann das zum sehr starken Zeugnis werden.

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@Counsellor

Hoch lebe die religiöse Indoktrination! Über solche Aussagen von der religiösen Stange kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

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@Counsellor

Counsellor

"Und nun bin ich zufrieden mit meiner Schwäche, damit die Kraft von Christus durch mich wirken kann."(2.Kor. 12,9)>

Diese Sprüche, die dem Saulus-Paulus entsprungen sein sollen, sind insgesamt, nämlich 2Kor, 12, 7-10, sein Eingeständnis, dass er einen mächtigen "Dachschaden" hatte ("Pfahl im Fleisch", "Satans Engel, der mich mt Fäusten schlagen soll", "...gefleht, dass er von mir weiche") -

Vlt. als Folge eines Sturzes vom Pferd mit anschließendem Schädel-Hirn-Trauma?!

Das als Wort Gottes zu vermarkten, ist fast schon Blasphemie!

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Vielleicht ist ja folgende Therapie für dich die richtige. Sie stammt aus Japan und wird zur Behandlung eingesetzt, gerade bei Soziophobie klappt das gut, die Japaner sind ja extrem angepasst in der Gesellschaft und würden es z.B. nie wagen in der Öffentlichkeit laut zu werden. Sie dauert nur ein paar Wochen und hat sehr hohe Erfolgsquoten, ich glaub so 75% oder so. Normale Therapien ja leider nur 10-15% langfristig. Sie geht in etwa so: Am Anfang muss der Kranke sich ins Bett legen und darf den ganzen Tag nichts machen und sagen. Er darf nur in sein Tagebuch seine Gedanken und Probleme und so schreiben, das holt dann einmal am Tag der Doktor, und kommentiert dann sehr sparsam und hilfreich, in welche Richtung seine Gedanken heilsamer wären (der Doktor schreibt nur ins Buch, er spricht nicht direkt mit dem Patienten) Für die fleissigen Japaner ist das wohl schrecklich, den ganzen Tag faul im Bett zu liegen. Ein paar Tage später dann darf der Patient dann aufstehen, und im Garten zu Arbeiten. Auch hier gibt es keinen Kontakt zu anderen Menschen außer über das Tagebuch. Diese einfache Arbeit in der Natur scheint sehr heilsam zu sein. Warum? Vielleicht weil der Mensch zunächst den Kontakt zu den anderen Menschen abgebrochen hat, die Blumen und Pflanzen ihm keine Angst machen, er das Leben aber dennoch spürt, merkt wie seine Arbeit sinnvoll ist, andere Lebewesen aufblühen durch ihn, er gibt und fühlt sich dadurch ganz. Irgendwie so stell ich mir das vor. Auf jedenfall wirkt es sehr gut und sehr schnell, die kritische Phase ist dann die langsame Gewöhnung an menschliche Kontakte, dort können wieder alte schädliche Gedanken und Gewohnheiten hochkommen, aber die meisten schaffen es. Die wesentlichen Punkte der Therapie hab ich hoffentlich alle aufgezählt. Leider fällt mit der Name des japanischen Erfinders nicht mehr ein. Aber irgendwo im Internet steht sie, so hatte ich sie ja auch gefunden. Vielleicht kannst du das für dich ja nutzen, man braucht ja nichts außer ein ruhiges Zimmer, Bett, Tagebuch und ein kleiner, privater Garten zum austoben.

Das mache ich ehrlich gesagt, auch so...ich gehe nur noch zum Joggen raus und kommuniziere nur noch im Internet mit Leuten...und wenn ich mal mich raustraue kommt meine ganze Wut hoch...

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Ich versuche dir das auch meine Sicht zu erklären, da du eben offensichtlich auch an Gott glaubst.

Dann musst du auch wissen, dass Gott niemals etwas Schlechtes für uns will, und auch nichts Schlechtes von ihm kommt. Die Welt, in der wir leben ist durch Hass und Schlechtes zerstört, aber dieses kommt vom Teufel. Er ist nun mal leider ein ziemlich kräftiger Gegenspieler Gottes. Dieser Zustand ist duch die Menschen selbstverschuldet (siehe Adam und Eva, sie haben sich entschieden gegen Gottes Willen zu handeln, die Last dafür müssen wir alle tragen, das ist eben die Erbsünde, alle Menschen wurden aus dem Paradies verbannt)

Man muss nun alles daran setzten, um in das Paradies zurückzukehren. Jeder Mensch kann das schaffen. Und du scheinst kein schlechter Mensch zu sein. Mir schien es eher so, als wärst du durch die Boshaftigkeit der anderen eingeschüchtert.

Kein Mensch ist von Grund auf schlecht. Wer sich dem Teufel anbietet, der entfernt sich von Gott und der wird endgültig sterben. Aber du scheinst gegen das schlechte kämpfen zu wollen. Mach bitte weiter so! Jeder, der sich gegen das schlechte wehrt wird belohnt werden!

Glaubst du tatsächlich selbst, was du da schreibst?

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Gott gab dir dieses leben weil er der meinung war das du damit klar kommen würdest

wenn du willst schreib mich an

Ich komme mit nichts mehr zurecht...Psychologen können mir auch nicht mehr helfen, es kommt einfach alles zurück...

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