Ich habe bezügl. ALG2 keinen Untermietvertrag mit meinen Eltern abgeschlossen, und das Jobcenter will ein einfaches Schreiben von meinem Vater, meine Frage..?

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3 Antworten

Du hast bereits einen Untermietvertrag mit dem Wohnungs-Inhaber abgeschlossen (Vater? Mutter? Beide?), und zwar einen mündlichen.

Dieser ist rechtlich gültig. Das Jobcenter möchte nun eine schriftliche Bestätigung der wesentlichen Inhalte dieser Vereinbarung haben. Die Formulierung spielt dabei keine Rolle.

Wesentlich ist die Angabe über Größe und Lage der vermieteten Räume und den dafür zu entrichtenden Mietpreis sowie über die Kosten für die Heizung. Und über die Dauer des Mietverhältnisses.

Beispiel: "Herr Max Mustermann vermietet ab dem 1. Juli 2017 die beiden Zimmer im ersten Stock des Hauses Musterstraße 1 mit insgesamt 45 m² unbefristet an Herrn Moritz Mustermann. Die Kaltmiete für die beiden einschließlich kalten Nebenkosten beträgt 200,- Euro je Monat. Hinzu kommen Heizkosten von 40,- Euro je Monat."

Ort, Datum, Unterschriften.

Oder bei einer Mietwohnung:
"Herr Max Mustermann vermietet ab dem 1. Juli 2017 das Zimmer links hinten der Wohnung Musterstraße 1, dritter Stock, mit insgesamt 45 m²
unbefristet an Herrn Moritz Mustermann unter." Und so weiter.

Wenn man allerdings mit Verwandten zusammen wohnt, übernimmt das Jobcenter in der Regel nur den Kopf-Anteil der Miet- und der Heizkosten.

Bei einer Mietwohnung mit zwei Elternteilen, also mit drei Personen, wäre das laut einem hohen Urteil ein Drittel der Gesamt-Kosten der drei Personen für Kaltmiete, kalte Nebenkosten und Heizkosten.

Bei einem Hauseigentum wären das statt der Kaltmiete eben die Kosten, die den Eigentümern durch das Haus entstehen, also Zinsen und Instandhaltung usw. Hier ist es aber oft einfacher, vom Sohn eine Pauschale zu verlangen, eventuell sogar für die Heizkosten, falls das Jobcenter dies akzeptiert (es wäre ja auch weniger Papierkram).

Gruß aus Berlin, Gerd

untermietverträge findest du vorgeschrieben bei google.

mieteinnahmen muss dein vater versteuern.

GerdausBerlin 06.07.2017, 02:09

1.) Die Formulare im Internet und am Kiosk sind größer als eine halbe Seite.

2.) Versteuern muss man Gewinne aus Vermietung und Verpachtung. Wenn ein Untermieter einen Teil der Kosten trägt, ist kein Gewinn zu erkennen.

Und falls doch: Vor einer Versteuerung sind anfallende Kosten vom Brutto-Gewinn abzuziehen.

Gruß aus Berlin, Gerd

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markusher 06.07.2017, 06:59
@GerdausBerlin

1. das ist doch völlig egal wie groß das formular ist.

2. einnahmen aus vermietung sind zu versteuern.

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Wie formuliere ich das am Besten????

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