Ich habe bei meiner Mutter meine psychischen Probleme angesprochen aber sie nimmt mich nicht ernst?

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7 Antworten

Das ist natürlich enttäuschend, klar. Aber tatsächlich reagieren viele Menschen so, sogar Leute die einem nahestehen. Gerade diese glauben nämlich, dich zu kennen und sich sicher zu sein, dass da nichts unerwartetes kommen kann. 

Manche sind schlicht überfordert bei psychischen Problemen anderer, deine Mum ist wohl so ein Fall. Genau deshalb gibt es ja Psychotherapeuten, weil normale Menschen nicht helfen können, alles falsch einschätzen und überfordert sind.

Geh zu deinem Hausarzt, und schildere ihm alles, und zwar ohne beschönigen oder runterspielen. Bitte um eine Überweisung zum Psychiater. Eltern glauben sowas oft erst, wenn ein Arzt es ihnen gesagt hat. Mach es vor allem erst recht dann, wenn dir sonst niemand zuhört.

Schreib deiner Mutter einen Brief, indem du deine Probleme ausführlich und genau schilderst. Schreib da auch rein, das du keine Witze machst und das wirklich ernst meinst. Und mach deiner Mutter klar, das du Hilfe brauchst und möchtest, das sie dich bei der Suche danach unterstützt.

Wenn dir nicht mal deine Mutter helfen will und du sonst mit niemanden reden kannst,aber Hilfe brauchst.Dann geh doch einfach selbst zum Psychologen bzw Psychiater.Such dir welche im Internet,oder geh zuerst zu deinem Hausarzt und lass dich von ihm beraten.Wenn er es auch runtergespielt,sch*** drauf.Dann machst du es eben alleine.Es ist blöd,aber manchmal kann man sich auf andere einfach nicht verlassen.Du musst versuchen das alleine zu meistern.Ich war 16 als ich mir eine Psychologin gesucht habe und 17 als ich eine SHG gründen "wollte".Von letzterem wusste meine Ma nicht mal Bescheid.Sobald du den richtigen gefunden hast,sagst du es einfach deiner Mutter.Da die Krankenkasse alles zahlt,hat sie nichts dagegen zu setzen.So war es bei mir auch.Sie hat dich ausgelacht,als Mutter,das tut weh,aber das heißt nur,dass du in Zukunft nicht mit deinen Problemen zu ihr kommen kannst.Und von einem Psychologen/Psychiater wirst du ernst genommen.
Glaub mir,du willst nicht wissen was meine Schwester gesagt hat,als sie meine Ritznarben gesehen hat...
Hoffe konnte dir irgendwie helfen.
Ich wünsche dir alles Gute und sehr viel Kraft.

LG HinataHime :)

Wie alt bist du denn? Ab 14 darf man ohne das Wissen der Eltern einen Psychotherapeuten aufsuchen, das empfehle ich dir dringend.

Der kann dir dann auch sagen ob du in deiner Situation besser in einer Klinik aufgehoben wärst oder ob eine ambulante Therapie genügt, wo ihr deine Probleme besprechen könnt. 

Und was sind Deine psychischen Probleme? Vielleicht hat Deine Mutter ja gelacht, weil sie diese Probleme aus eigener Erfahrung, aus ihrer eigenen Jugend kennt?

Depressionen, suizidgedanken, Ticks, soziale Phobie, Panikattacken, Essstörungen... Quasi das volle programm

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Meine Mutter macht selbst eine Therapie wegen ihrer traumatischen Kindheit, deswegen hatte ich irgendwie mehr Verständnis erwartet ...

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vielleicht hat sie auch einfach sozusagen Angst vor dem Gedanken, dir könnte es auch so gehen und probiert deshalb den Gedanken zu verdrängen. ist allerdings eigentlich nicht die beste Idee

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Ich könnte mir vorstellen, dass die Reaktion Deiner Mutter als"Willkommen im Club!" zu deuten ist - für Dich natürlich auch nicht gerade optimal. Sprich sie doch bei Gelegenheit darauf an: "Warum hast Du eigentlich gelacht, als ich Dir von meinen Problemen erzählt habe? Findest Du das lustig?" Dann wird sie sich ja hoffentlich Dir gegenüber erklären.

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Kann deine Mutter gut verstehen! Jeder/jede Zweite meint heute, zum Psychiater rennen zu müssen, weil irgendwelche Problemchen anstehen, anstatt selbst nach Lösungen zu suchen! Es ist eben Trend, zur Therapie zu gehen!

PS: Ich rede hier nicht von Personen, die echte Depressionen haben!


Genau sowas meine ich! Leute die meinen mich nicht ernst nehmen zu müssen weil ich ja anscheinend ein überpubertierendes Hormon-Monster bin! Ich bin nicht irgendeine 13-jährige die sich 'dagi bee' in den Arm ritzt und meint sie wäre jetzt total interessant. Wie konntest du jetzt in dieser kurzen Frage diagnostizieren dass ich nicht an Depressionen leide ? Lies dir bitte meine vorherigen Fragen durch bevor du sowas sagst. DANKE. ( achso und ich Schütte hier auf gute-Frage nicht mein Herz aus um irgendwie Aufmerksamkeit oder sowas zu bekommen, sondern um vielleicht auf Leute zu stoßen denen es so geht wie mir und auch weil es hier relativ anonym ist)

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...dein Antwortgeber hat lediglich zur Diskussion gestellt, dass überdiagnostiziert wird

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'Ich rede hier nicht von Personen, die echte Depressionen haben!'

bei diesen menschen, hat es wohl genauso angefangen wie bei ihr. sage nicht. dass sie Depressionen hat, ich will lediglich sagen dass diese Menschen auch zum Therapeuten gegangen sind und es sich erst um Nachhinein rausgestellt hat, dass es sich um Depressionen handelt. Wo ist das Problem wenn man sich professionele Hilfe sucht?

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es gibt bei mir in der stadt so eine jugendberatung "mondo x" und die ist kostenlos. vllt gibts ja bei dir auch sowas:) und die nehmen einen auch ernst.

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