Ich habe Angst vor der Zeit nach dem Abitur..

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4 Antworten

Das Gymnasium ist von seiner Ausrichtung her eher für ein nachfolgendes Studium gedacht, als für einen Ausbildungsberuf, daher hast du wahrscheinlich das Gefühl, nicht gut vorbereitet zu sein/zu werden.
Aber: Du bist vom Kindergarten in die Grundschule "gewachsen", anschließend wieder ins Gymnasium - das ergibt sich, oder zumindest sehr viel ergibt sich von selbst. Vielleicht könntest du ab und an daran denken :-)

Ja stimmt eigentlich wenn man so darüber nachdenkt. Als ich von der Grundschule zum Gymnasium gekommen bin, hatte ich auch Angst und alles ist doch irgendwie "gut" geworden. Danke! (:

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Na, im Gegensatz zu früheren Wechseln sollte der Wechsel an die Uni doch etwas eigenständiger verlaufen. ;) (Ich jedenfalls find´s traurig, wenn ich höre, daß heutzutage bei der Einschreibung die Eltern mitkommen und am besten auch noch bei den Dozenten auf der Matte stehen, wenn der Sproß nicht die gewünschte Note bekommen hat.) Und wenn einem diese Abnabelung Angst macht, kann man auch versuchen, die positiven Seiten zu sehen: mehr Selbstbestimmung, mehr Freiheit, Lerninhalte bzw. Fächer, mit denen man nie zurecht gekommen ist kann man ablegen usw.

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@Jerne79

Ich finde hier nichts dazu, dass @Lacrima nicht selbständig den Weg zur Uni finden könnte/würde.

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@latricolore

@Jerne79 ich habe auch keine Angst davor selbständig zu sein, ganz im Gegenteil ich freue mich schon darauf auszuziehen und mein "eigenes" Leben zu haben. Ich habe ja einfach nur Angst zu versagen und keine gute Zukunft zu haben..

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Indem Du Dich jetzt intensiv mit den Möglichkeiten beschäftigst, Zeit wird schon knapp. Diese Seite ist wohl noch im Aufbau, aber evtl. findet sich schon was. https://blicksta.de/

Danke, werde ich mir mal ansehen.

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@1Lacrima1

Die Seite ist im Prinzip ganz gut, aber für die Tests muss man sich erst Registrieren. Solche Tests findet man allerdings auch auf vielen anderen Seiten, aber ist trotzdem ok.

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Kaum eine Schule kann einen wirklich auf´s Berufsleben vorbereiten, auch nicht auf´s Studium. Heutzutage seid ihr immerhin meist irgendwann genötigt, mal ein Praktikum zu machen, bei uns ist da bis auf ein paar Orientierungstage gar nichts passiert.

Diese gewisse Planlosigkeit ist trotzdem normal. Informier dich gründlich über die Berufe, die dich interessieren, mach in den Ferien ein paar Praktika, laß dich an der Uni konkret beraten, kurz: mach einen Realitätsabgleich, ob der ausgesuchte Beruf in der Praxis auch etwas mit dem zu tun hat, was du dir darunter vorstellst.

Wenn du dann im Studium nach 1-2 Semestern merkst, daß das doch nichts wird, ist es keine Schande, das Fach zu wechseln. Zumindest so lange du nicht erst kurz vor den Abschlußprüfungen wechselst und mehrere Jahre in den Sand setzt und das am besten wiederholt.

Auch ein normaler Ferienjob könnte dir helfen, ein wenig außerschulische Luft zu schnuppern.

Hi,

du wirst nicht eines Tages aufwachen und genau wissen,was dein Traumberuf ist. So funktioniert das nicht, denn einen Beruf für sich finden bedeutet daran zu arbeiten.

Besorg dir ein Schreibheft, in dem du deinen Berufswunsch erarbeitest und arbeite jedes Wochenende daran.

Schreib' alle Berufe auf, dir dir gefallen könnten - auch wenn sie nicht deine Traumberufe sind.

Frag' Freunde, deine eltern und Lehrer, in welchem Beruf sie dich sehen könnte. Frag' alle Erwachsene (z.B. die Eltern deiner Freunde) was sie beruflich machen.

Mach' Beruffindungstests vom Arbeitsamt.

Wenn dein erster Gedanke "bloss nicht" ist dann streichst du den Beruf durch.

Ist dein erster Gedanke "Warum nicht?" oder "Was macht man da denn genau??" informierst du dich gründlich über diesen Beruf.

Rede mit deinen Freundenüber ihre Berufswünsche und was sie über diesen Beruf wissen.

So solltest du im Laufe von ein paar Wochen ein paar Berufe auf deiner Liste der Interessanten Berufe haben.

Versuche, in einigen dieser Berufe ein Praktikum zu machen.

Sei bitte in deinen Berufswünschen realistisch. Es gibt keinen Beruf, der nicht auch langweilige oder negative Aspekte hat. Ein Traumberuf heißt so, weil man dabei ein wenig träumt. Das ist auch völlig in Ordnung, nur sollte man auf den Boden der Realität bleiben ;-)

October

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