Ich habe Angst vor den Tod was kann ich tun?

20 Antworten

Die Angst vor dem Tod ist eigentlich die Angst vor dem Unbekannten. Und unbekannt ist es dir, weil du den Tod wie die meisten verdrängst und nach Möglichkeit nichts damit zu tun haben willst. Das macht es natürlich nicht besser.

Die Lösung des Problems liegt darin, sich mehr mit dem Tod zu beschäftigen. Der ist nämlich gar nicht das, wofür ihn viele halten. Er ist eher das nach Hause gehen nach einem langen Tag auf dem Abenteuerspielplatz. Dummerweise bringt dir das natürlich gar nichts, wenn ich dir das erzähle, denn ich kann dir das nicht beweisen und du müsstest das einfach glauben. Und das ist nie ein guter Weg.

Du kannst aber das Leben nach dem Tod auch aktiv selbst erforschen und deine eigenen Erfahrungen machen. Nein, man muss dazu auch nicht erst sterben. ;)

Tatsächlich machst du das so ein klein wenig schon jede Nacht. Wenn du träumst, entfernst du dich bereits von deinem physischen Körper und bist dann in einem Bereich, in dem du - wenn auch unbewußt - deine Umgebung selbst erschaffst. Auch wenn das nun physikalisch eigentlich falsch ist: Wenn du dich noch weiter von deinem Körper entfernst, dann findest du andere Bereiche, u.a. die Glaubenssysteme und danach kommt irgendwann ein Bereich, in dem die Menschen ohne Glaubenssystem landen - eine Art Empfangsbereich. Erforscht hat das vor allem Robert Monroe (The Monroe Institute, TMI), von dem es drei Bücher gibt. Die sind ein wenig schwer zu lesen, weil er die nicht verbale Kommunikation irgendwie in verbaler Form beschreiben musste. Da muss man sich ein wenig hineinlesen. Besser sind da die Bücher von Bruce Moen, der einen sehr praktikablen Zugang zur Erforschung des Lebens nach dem Tod beschrieben hat. Und zwar glücklicherweise frei von esoterischem Blabla - er ist Ingenieur und das merkt man.

Buchtipp dazu:

"Voyages into the Afterlife: Charting Unknown Territory", Bruce Moen (das ist das erste Buch einer ganzen Reihe)

und vor allem:

Afterlife Knowledge Guidebook: A Manual for the Art of Retrieval and Afterlife Exploration (Exploring the Afterlife)

Letzteres enthält eine Anleitung, wie man das üben und selbst erforschen kann inklusive praktischer Tipps, Erklärungen, usw.

Du solltest dich Fragen, warum du Angst vor dem Tod hast, ist es die Angst vor vielleicht schmerzhaftem Sterben, ist es die Angst vor einer möglichen Nachtodvorstellung? Sterben kann wohl sehr unangenehm sein, aber dagegen kannst du ohnehin kaum was tun. Entweder du bist ohnehin schon krank oder alt, dann kannst du dich drauf einstellen, oder das kommt so plötzlich, durch Unfälle ect, dass du in der Situation gar nichts wirklich machen kannst, Angst vor möglichen Zufällen zu haben, ist also nicht wirklich Sinnvoll, jeder von uns könnte jederzeit und überall zufällig sterben. Ist es Angst vor einer Jenseitsvorstellung? Dann solltest du zu der jeweiligen Religion hingehen und da mal nachfragen, warum sie das Gefühl haben, damit ihre Mitglieder binden und verängstigen zu müssen.

Ist beides nicht der Fall: Dann frage dich mal, was so schlimm am Tod wäre. Du wärest ja einfach nicht mehr da, würdest es nicht mal mitbekommen, würdest nicht mehr existieren? Wäre das, nur für dich gesehen (nicht für Angehörige, die weiterleben), wirklich so schlimm, warum sollte der Tod von einem selber etwas schlimmes für einen sein, der von anderen, ja, aber man selber wird doch aller Wahrscheinlichkeit nach, eh nichts davon mitbekommen, wenn es passiert ist. Nichts wovor man Angst zu haben braucht.

Ich bin Christ, ich glaube an ein ewiges Leben nach dem Tod. Ich habe keine große Angst vor dem Tod. Das ich keine große Angst habe, das liegt an meinem Glauben.

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du mehr wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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