Ich habe Angst um meinen Vater. Er hate schon einen Herzinfarkt. Zweiter? Was tun?

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4 Antworten

Hallo,

zu Deinen Fragen:

Gibt es eine Methode bei der keine Entzugserscheinungen auftreten?

Was soll ich tun?


Es gibt sie, die Methode ohne Entzugserscheinungen. Die Antwort heißt Umstieg auf dampfen. 


Laut der neusten Studie der Eurostat (europäisches Statistikamt) gab es in 2014 bereits 6 Millionen Menschen in Europa, die durch E-Zigaretten einen totalen Rauchstopp erwirkt haben. Damit sind E-Zigaretten die einzig wirksame Methode um erfolgreich vom Rauchen wegzukommen.

Das Problem liegt eher woanders. Damit komme ich auch gleich zu Deiner 2. Frage.

Die Einsicht und das Bewusstsein etwas ändern zu wollen/müssen ist der erste und der wichtigste Schritt. Ein fester Endschluss und ein starker Wille sind dann entscheidend.

Das bedeutet, Du kannst eine Hilfestellung leisten in Form von Überzeugungsarbeit. Nur wenn Du damit erfolgreich bist und Dein Vater selbst den Willen aufbaut, dann kann der Umstieg auf E-Zigaretten erfolgreich sein.

E-Zigaretten sind kein Allheilmittel. Es ist die erfolgreichste Variante um sich vom Rauchen komplett und dauerhaft abzuwenden. Trotzdem ist es eine Veränderung. Den Weg muss man gewillt sein zu gehen.

Leider helfen die ganzen angepriesenen Hilfsmittel, wie Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis etc. erwiesenermaßen nicht. Das ist der Grund warum sie angeboten werden. Paradox? Ja, leider. Es ist ein Milliarden-Geschäft.

Von herkömmlichen Zigaretten geht ein extremes Suchtpotential aus. Es entsteht bei den meisten Menschen sowohl eine psychische, als auch physische Abhängigkeit.

Das ist durchaus gewollt. 

Schließlich sind die meisten Raucher jahrzehntelange, treue Kunden, der Tabakindustrie. Das gilt es zu schützen.

Es ist nicht das Nikotin, das diese extreme Sucht auslöst. Nikotin in Reinform, wie es im Liquid vorhanden ist, ist nur sehr gering Sucht gefährdend.

Erst der Cocktail aus den nahezu unzähligen Zusatzstoffen, in Verbindung mit dem Nikotin, erzeugt diesen extrem suchtgefährdenden Stoff.

Für viele Raucher, die gern aufhören möchten, es aber nicht schaffen, ist der Umstieg auf dampfen von E-Zigaretten ein interessanter Weg.

Für viele ehemalige Raucher war es ein Umstieg, für einen späteren Ausstieg. Das liegt daran, dass das Suchtpotential beim Dampfen von E-Zigaretten wesentlich geringer ist.

Es ist ein stressfreier Ausstieg vom Rauchen.

Beim korrekten Umstieg gibt es keine Entzugserscheinungen.

Das Nikotin bekommt der Körper über das Liquid. Deswegen ist es ein stressfreier Abschied vom Rauchen. Weiterer Umgang mit dem rauchenden Bekanntenkreis wird durch fehlende Entzugserscheinungen für Jeden unproblematisch.

Eine 2 jährige Studie des britischen Gesundheitsministeriums belegt, dass dampfen mit E-Zigaretten zu ca. 95% weniger schädlich ist, als rauchen herkömmlicher Zigaretten. Die krebserregenden Stoffe die bei herkömmlichen Tabakzigaretten rauchen anfallen, gibt es beim Dampfen nicht.

Ein ins deutsche übersetzter Auszug, der britischen Studie, findet sich auf der Seite Forschung und Wissen.

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/studie-e-zigaretten-sind-gesuender-als-normale-zigaretten-13372307

Dampfen ist auch wesentlich günstiger, außer man steigt in den SubOhm Bereich bei E-Zigaretten ein. SubOhm E-Zigaretten sind die Nebelwerfer unter den E-Zigaretten. (SubOhm Bereich = Verdampferköpfe unter 1,0 Ohm)

Für einen Ausstieg vom Rauchen sind E-Zigaretten im SubOhm Bereich ungeeignet, da sich das Nikotin schwer dosieren lässt. 

Für einen erfolgreichen Umstieg bedarf es einer vernünftigen E-Zigarette und einem Liquid, dass mit der Nikotinmenge dem Rauchverhalten angepasst ist. Dann ist es für die meisten unproblematisch und erfolgreich.

Die Investition amortisiert sich bei einem durchschnittlichen Raucher innerhalb von wenigen Wochen.

Während ein durchschnittlicher Raucher etwa 200€ pro Monat ausgibt, kommt ein Dampfer gerademal auf 20-30€.

Genügend Argumente um darüber ein paar Gedanken zu verschwenden.

Eine E-Zigarette ist kein Allheilmittel, aber es kann eine Hilfe sein, sich dauerhaft erfolgreich vom Rauchen zu verabschieden.

Keine Angst vor dem Nikotin. 

In der Dosierung ist Nikotin nicht giftig. 

Für einen erfolgreichen Umstieg ist es elementar wichtig lieber die Dosierung etwas höher als zu schwach zu wählen. Später lässt sich das problemlos nach unten korrigieren.

Alles Gute Dir und Deinem Vater.....

Bei Fragen einfach melden.

Gruß, RayAnderson  😏

Danke für das Sternchen.

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Die Zigarettenabhängigkeit besteht, weil er Nikotin braucht, so denkt sein Gehirn. Versuch ihm klarzumachen wie wichtig er dir ist und dass er, wenn er so weiter macht, das Leben seines Sohnes sehr erschwert. Setz dich in Ruhe mit ihm an einem Tisch und rede ernst mit ihm und sag ihm was du denkst und fühlst. Schlag ihm als Ersatz diese Nikotinkaugummis vor, die man in der Apotheke bekommt. So wird sein Nikotinbedarf gedeckt und sein Körper nicht durch Schadstoffe der Zigaretten beeinträchtigt. Viel Glück!

Was meinst du mit "betteln"?

Du solltest ihm klipp und klar sagen dass du gerne in Zukunft noch einen Vater haben würdest.

Aufhören zu rauchen braucht eine starke Motivation die von innen kommen muss. Wenn der Wille da ist, kann er sich auch medizinische Unterstützung holen, oder Nikotinkaugummis, Nikotinpflaster, etc.

Dein Vater hat sich an das Rauchen sehr gewöhnt, also wird das Rauchen für ihn ein wichtiger Teil im Leben sein. Wenn er das Rauchen nicht aufhören will, so nutzt keie Entzugsmethode, absolut keine. Laß ihm doch seine Freude und sätestens der 4.-5. Infarkt überlebt er bestimmt nicht. Etwas positives haben Infarkte an sich, das Ableben geht ruck zuck, ohne große Ankündigung und ohne ewigen Schmerz. Ist doch was.

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