Ich habe Angst meinen Psychologen zu sagen das ich Depressiv bin

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7 Antworten

Huhu Rubby, trotz der vielen Antworten möchte auch ich dir schreiben. Ich selber leide auch seit jahren unter Borderline, Depressionen und PTBS. Kliniken sind mir leider auch sehr bekannt, aber ich kann mittweile sagen "Hey, mir geht es gut und ich kann damit umgehen!" Grade das Borderline macht es einem doch so schwer zu sich selber zu stehen und zu sagen "huhu, ich da mal ein Problem...". Mit meiner Therapeutin habe ich abgemacht, dass ich Ihr schreiben darf wenn ich denke nicht darüber reden zu können. Das hilft mir und Ihr sehr, denn so weiß sie auch am besten wie ich mich fühle und wie ich denke. Den Satz "bei schweren depressionen, starkem SVV und akuten Suizidgedanken --> Klinik!" kenne ich auch von ihr, jedoch habe ich ihr auch schon oft sagen können das ich Suizidgedanken habe und es ist nur einmal dazu gekommen das sie mich in die Klinik geschickt hat, jedoch war ich während des Gesprächs auch sehr "akut" geworden und es war in Ordnung das sie das getan hat. Es ist einfach nur eine absicherung des Therapeuten und keine Drohung dir gegenüber. Versuche mit ihm im Vorfeld eine Lösung zu finden, rede mit ihm in der nächsten Sitzung darüber wie ihr BEIDE euch in dem und in dem Fall verhalten sollt/wollt. Klare Regeln in der Therapie sind oft das wichtigste!!!

Zum Thema Klinik: Es gibt viele Kliniken in denen die Borderline-PS gezielt behandelt wird und in der Du lernen kannst wie du mit den Symptomen umgehen solltest. Besonders der bereich der hohen Anspannung wird dort durchgenommen um Fehlverhalten wie deine Wutausbrüche zu regulieren. Aber auch Gefühle werden intensiv auseinander Klabüdelt, z.b. unterschied zwischen Wut und Hass. Halt die ganzen Kleinigkeiten die uns oft nicht genau bewusst sind. Mir selber hat bei den ganzen Kliniken die Klinik in Bad Bramstedt gefallen, kannst ja mal googlen!

Wenn du weitere Fragen hast, also zu dem was ich jetzt geschrieben hab, einfach PN! LG seele

hallo Rubby1996 ich habe auch die gleichen probleme alle anzeichen für eine depression aber noch nie ärztlich festgestellt da ich noch mit keinem darüber gesprochen habe ich denke auch oft daran mich umzubringen(manchmal sogar täglich!!!) und auch sonst geht es mir ziemlich beschissen. bin die ganze zeit traurig könnte manchmal nur noch heulen hab oft stark kopfschmerzen und schwindel bin meist kaputt und schlafe nicht gut und und und bei mir ist keine angst vor klinik oder es dem psychologen zu sagen(hab eh keinen) sondern es überhaupt jemandem zu sagen stell dir das mal vor ! ich sitze den ganzen tag allein in meinem zimmer quäle mich mit meinen gedanken und und und ich könnte echt hilfe gebrauchen hab aber angst es jemandem zu sagen

seelenlos88 26.03.2012, 19:18

wie soll dir jemand helfen wenn du es keinem sagst? und es wird dich niemand verurteilen das du "depressiv" bist! Jeder mensch hat seinen eigenen grund dazu sich in diesen Zustand zu befinden, bei manchen ist es einfach nur eine fehlende funktion im gehirn!

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Erstens muss ich Dir mal zu Deiner Ehrlichkeit zu Dir selber gratulieren, dass Du Deine Probleme so klar einsiehst, denn die meisten würden diese Probleme einfach wegschieben und sie verdrängen. Ich kann Dir nur sehr eindringlich dazu raten, Dich Deinem Psychologen auch weiterhin anzuvertrauen bzw. wenn Du kein Vertrauen zu ihm hast, einen anderen aufzusuchen, denn nur ein Psychologe oder ein anderer Fachmann kann Dir in Deiner Situation helfen, die Du wahrscheinlich alleine nicht bewältigen wirst. Ob Du in eine Anstalt oder so musst, kann ich auch nicht sagen, ich würde den Psychologen mal fragen, ob es nicht auch andere Möglichkeiten gibt, Deine Probleme zu lösen, z.b. ambulante Behandlung bei einem Arzt oder so. Ich weiss nicht wie das in Deutschland ist, aber in Österreich kann Dich kein Arzt oder Psychologe zwingen, dass Du Dich in eine Klinik begibst.

Sprich mit ihm darüber, sonst ist kann er keine richtige Therapie mit Dir machen. Wenn keine akute Gefahr besteht, kann er Dich nicht zwangseinweisen, das entscheidest immer noch Du. Manchmal ist ein Klinikaufenthalt jedoch wirklich besser. Sprich mit Deinem Therapeuten über Deine Änste vor einem Klinikaufenthalt und bitte ihn, dass Du Dir eine entsprechende Einrichtung mal unverbindich ansehen und alles über den Tagesablauf erfahren kannst. Meistens geht es dort viel "lockerer" zu, als man es annimmt, und Du wirst dort auch nicht eingesperrt.

Naja, die Diagnose einer Depression ist eigentlich Aufgabe des Psychologen.. Und du solltest schon ehrlich zu ihm sein, schließlich bist du für dich bei ihm.

Ich denke, du solltest einfach versuchen, ihm deine Angst vor einer Klinik zu schildern und zu sagen, dass du das nicht möchtest. Solltest du allerdings wirklich so schlimm betroffen sein, kann das auch eine wertvolle Chance der Therapie sein, die man eigentlich nicht einfach so vergeben sollte, denn das hat schon einen Sinn...

Viel Glück in jedem Falle!

Sag einfach was du denkst und wies dir geht, dann kann dein Psychologe auch eine gute und wirkungsvolle Therapie mit dir machen. Natürlich ist es schwer und ich selber würd wahrscheinlich auch nicht so leicht drauf losreden können, aber der Psychologe weiß schon was zutun ist und er ist auch dafür da, genau Leuten wie dir zu helfen :) Sag ihm also einfach was du denkst ohne weiterhin nachzudenken. Was soll auch schon passieren? Er ist ja genau dafür da, da brauchst du keine Anst haben

ich würde sagen, da hast de einen ziemlichj trotteligen psychologen ohne jegliches einfühlungsvermögen gefunden.

jemand, der diesen beruf hat und schon bei der ersten sitzung als vorwarnung solche sätze runter läßt, der scheint seinen beruf definitiv verfehlt zu haben.

wenn du die möglichkeit hast, dir einen anderen zu suchen, zur not auch etwas weiter weg, dann würde ich dir ganz dringend dazu raten.

ganz davon ab, daß man wegen selbstmordgedanken, je nach ausprägung, und depressionen nicht sofort in eine klinik kommt um dort stationär aufgenommen zu werden.

entschuldige, daß ich das sagen muß, aber du hast dir da echt nen depp "geangelt"

und zu guter letzt kann ich dir auch noch sagen, daß eine klinik gar nicht so dramatisch ist. du wirst mit depressionen garantiert nicht in die geschlossene abteilung mit schizophrenie patienten etc. abgeschoben, sondern kommst in eine abteilung mit anderen deppressiven patienten. erfahrungsaustausch kann manchmal auch sehr hilfreich sein. gerade wenn du siehst, daß du nicht der einzige bist, der solche gedanken hat.

wie gesagt, such dir erstmal einen anständigen psychologen, dem du vertrauen kannst, der rest kommt dann von ganz alleine.

Rubby1996 26.03.2012, 16:34

Er ist Nett, ich habe auch schon starken Vetrauen zu ihm, er macht es auch nicht seit einen Monat sondern seit genau 18 Jahren !!

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ordrana 27.03.2012, 00:09
@Rubby1996

dieser mensch soll nicht nett sein, sondern seinen job machen und das tut er scheinbar nicht wirklich. da nutzt auch keine schönrederei etwas.

du brauchst hilfe und suchst sie und er kann sie nicht geben.

nur weil jemand nett ist, bringst de doch auch nicht dein auto dorthin zur reperetaur, selbst wenn der gar keine autos reparieren kann, aber er ist halt nett. ;)

ich hoffe du verstehst, worauf ich so überspitzt hinaus will.

ein psychologe, der solche sätze bereits in der ersten sitzung von sich gibt, macht seinen job definitiv NICHT richtig!

und wie lang jemand etwas tut oder nicht sagt noch lange nichts über die qualität seiner arbeit und seinnen ehrgeiz gut darin zu sein aus. wenn ihm vom charakter her der wesenszug des einfühlungsvermögens fehlt und er auch keine bestrebungen zeigt sich dies anzueignen, dann kann er noch 500 jahre als psychologe arbeiten udn wird dadurch keinen deut besser werden.

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