Ich habe angst das der shiba nicht zu mir passt..

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3 Antworten

Ähm, das hört sich soweit recht idealistisch positiv an, aber ich hab da mal ne Frage:

"Ich würde mir den shiba Inu nur in den Sommerferien kaufen, damit wir uns besser kennenlernen & das er nicht so lange alleine wäre (höchstens 2 St. am tag)"

Da du unten irgendwas von Welpe schreibst, sollte dich vielleicht mal jemand darauf aufmerksam machen, dass die Sommerferien nicht ausreichen um einen Hund daran zu gewöhnen bis zu 6 Stunden allein zu bleiben. Natürlich sollte man von Anfang an anfangen den Hund daran zu gewöhnen allein zu bleiben. Aber da fängt man mit 5 Minuten an und am Ende deiner Sommerferien wenn der Hund etwa 16 Wochen alt ist kannst du ihn mal so ca. 2 Stunden allein lassen, aber auf keinen Fall 6 Stunden. Das kann man versuchen wenn der Hund erwachsen zumindest halbwüchsig ist und so lange hast du doch wohl keine Ferien.

Außerdem würde mich natürlich in erster Linie interessieren wie deine Eltern dazu stehen. Soviele Kinder und Jugendliche schreiben hier ständig irgendwas davon, sich einen Hund kaufen zu wollen - dabei können sie das noch gar nicht. Das kann man erst mit 18 (vielleicht sollte es diesbezüglich mal ein wenig mehr Aufklärung geben) und bis dahin ist ein Hund automatisch ein Familienhund (bzw. verständlicherweise). Denn die Eltern sind letztendlich für den Hund zuständig, weil man als Jugendlicher nunmal einfach nie weiß wie sich die nächsten Jahre entwickeln. Ich kann hier auch viel von meinem Hund schreiben, aber letztendlich lebt der Hund bei meinen Eltern. Wenn sich die Möglichkeit ergeben sollte, werde ich sie natürlich gerne nach meiner Ausbildung u mir nehmen - aber das kann ich nunmal noch nicht wissen.

Es kommt also in erster Linie darauf an ob deine Eltern einen Shiba Inu haben wollen. Wenn das zutrifft und sie auch genauso viel Zeit und Energie in seine Erziehung stecken würden wie du, dann sollte das kein Problem sein.

Außerdem würde mich noch die finanzielle Seite interessieren, habt ihr soviel Geld für ein "Hobby" übrig? So sollte man das ganze nämlich sehen. Wir haben in gut einem Jahr knapp 1000€ in unseren Hund investiert - Anschaffungskosten (und medizinische Sonderfälle die uns vorher bekannt waren) nicht mit eingerechnet und wir haben natürlich einen Puffer von 1000€ jederzeit bereit, falls mal ein Notfall auftritt. Allein für die Hundeschule ging fast die Hälfte davon drauf - davon hast du jetzt z.B. gar nichts erwähnt.

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Kommentar von niska
05.10.2011, 21:55

Was mir an deiner Frage auch aufgefallen ist, ich jetzt aber vergessen habe zu erwähnen: Die Aussage "Ich habe angst das der shiba nicht zu mir passt.." ist durchaus berechtigt. Ein Shiba Inu ist kein Schoßhund, sondern ein selbstständiger Jagdhund und ich weiß was es bedeutet einen selbstständigen Jagdhund zu erziehen. Das ist ganz und gar nicht einfach, bedeutet eine Menge Arbeit und man muss auch eine Menge in die eigene Charakterbildung investieren, sonst kann es einigen passieren, dass so ein Hund einen nicht akzeptiert. Ein Shiba Inu gehört meines Wissens zu den Rassen die einem die typisch menschlichen Verhaltens- und Denkfehler in Bezug auf Hunde nicht verzeihen. Selbst wenn man sich ausgiebig mit dieser Problematik beschäftigt, kommt man nicht um professionelle Hilfe drum herum wenn man sich so einen Hund zum ersten Mal anschafft. Der Shiba Inu ist bekannterweise kein Anfängerhund.

http://www.shiba-seiten.de/Charakter/wesen.htm

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das hört sich doch so an, als seist du gut vorbereitet.

eine Frage stelle ich mir allerdings: kannst du das dauerhaft so handhaben? Gehst du noch zur Schule und weißt nicht, was in ein paar Jahren sein wird?

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PS: ich würd mit ihm in die Hundeschule gehen ;)

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