Ich habe als Hausaufgabe die Frage, warum sich Erdöl und Wasser nicht verbinden. Hab im Internet schon geschaut, aber finde nichts. Kann wer helfen?

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4 Antworten

Wasser ist polar

Der Grund dafür liegt im chemischen Aufbau der beiden Stoffe. Wasser besteht aus einem negativ geladenen Sauerstoff-Atom und zwei positiv geladenen Wasserstoff-Atomen. Aufgrund deren Anordnung ist eine Seite des Wasser-Moleküls negativ geladen und die andere Seite positiv.

Die Chemie nennt diese unregelmässige Verteilung der Ladung „polar“ – und sie ist der Grund dafür, dass die Wasser-Moleküle unter sich bleiben. Denn die negativ geladene Sauerstoffseite zieht die positiv geladene Wasserstoff-Seite eines anderen Wasser-Moleküls an. So verbinden sich alle Wassermoleküle zu Wasser.

Fett ist unpolar (und Öl)

Bei Fettmolekülen hingegen ist die Ladung „unpolar“, also regelmässig über das gesamte Molekül verteilt. Die Fettmoleküle können sich nicht mit dem Wasser mischen, weil sie weder positiv noch negativ geladene Seiten aufweisen: Das Fett wird sozusagen vom Wasser ausgeschlossen. Weil Öl zudem noch leichter und weniger dicht ist, schwimmt es auf dem Wasser.

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Mal ohne Quatsch... wie kann man dazu denn "nichts" im Internet finden?! Wenn ich deine Frage wortwörtlich bei Google eingebe ist die erste Seite die Erklärung, die hier bereits gepostet wurde und die zweite ein YouTube Video, das es sehr ausführlich behandelt.

Was zur Hölle hast du denn bei Google eingegeben, dass tatsächlich nichts rauskam?

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Dies ist eine Denkaufgabe und keine recherche-Aufgabe.

Wassermoleküle sind hydrophil und zeigen Wasserstoffbrückenbindungen, Dipolkräfte und kleine Van-der-Waals-Kräfte.

Erdölbestandteile zeigen nur große van-der-Waals-Kräfte.

So und nun bist du dran.

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