Ich hab niemanden dem ich mich anvertrauen kann und bin Gefühlstot?

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6 Antworten

Ich kann deine Lage sehr gut nachvollziehen (außer das mit den Rassismus).
Ich hab mich damals gerafft und bin mit 18 daheim raus und habe ne Ausbildung in der Verwaltung gemacht .. Hätte vermutlich niemand, nicht mal ich selbst, von mir erwartet.
Es ist immer gut, vom Elternhaus abstand zu halten, wenn es einem nicht für tut.
Die Zeit war sehr schwer und ich habe lang gebraucht alleine mit wenig Geld klarzukommen.
Nun bin ich im Leben angekommen, habe ne tolle Partnerschaft und bin Eigentümerin einer schönen Wohnung.
Man muss ein Ziel haben, dann schafft man alles.
Zu meinen Eltern habe ich Kontakt .. Mal mehr, mal weniger. Ich habe gelernt, dass man andere Menschen nicht ändern und ihnen auch nicht immer helfen kann.
Du lebst dein Leben, nicht das deiner Eltern.. So schwer es ist, los lassen und neu starten ist meist richtig.
Alles Gute

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Kommentar von Koenich
13.02.2016, 11:18

Gut gemacht!

Du hast dich als Mensch entwickelt. Es war für dich mit Sicherheit oft schwierig und traurig.

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Kommentar von felicity123
13.02.2016, 14:19

Definitiv. Man wird sehr sehr stark mit der Zeit und benötigt auch sicherlich mehr Zeit, anderen Menschen zu vertrauen...
So eine Stärke ist Fluch und Segen zugleich. Es ist schwer verletzt zu werden .. Was ja eigentlich gut ist aber im selben Zug ist es schwierig es zuzulassen geliebt zu werden - man hat es davor ja nicht gekannt.

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Es gibt immer wieder Menschen, die nicht in ihre "Geburtsfamilie" hineinpassen. Leider ist es so!

Es ist schwer, für sich eine solche Bewertung zu treffen. Aber: Man muss die Menschen nehmen, so wie sie sind - es gibt keine anderen. In der Lebenspraxis heißt das, dass man die Menschen so akzeptiert wie sie sind, wozu für mich auch gehört, dass man sie oder Teile ablehnt. Da das für Kinder im Verhältnis zu den Eltern so gut wie unmöglich ist, wäre das eine Entwicklungsaufgabe für einen Menschen.

So war es auch beispielsweise bei Elke Heidenreich, Ulla Hahn usw.

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Vielleicht wäre eine Selbsthilfegruppe für dich gut. Man trifft dort oft prima Menschen.

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Ja, so geht es mir auch. Ich will mich echt nirgends einordnen müssen, aber als Weltoffene, Tolerante und wirklich Intelligente, allerdings von dieser gestörten Gesellschaft zerstörte Person geht es mir genau gleich.

Viele werden mir jetzt mit "oooh, ist der arogant" o.Ä. unnötigen Sprüchen kommen, aber ich merk an mir selbst, wie teilweiße desinteressiert und abgestumpft andere Personen in meiner Klasse so sind. Ich will echt niemanden beleidigen, aber ich bin schon mein ganzes Leben, bzw. seit ich 6 bin auf der Suche nach einer Partnerschaftlichen Bindung, sei es mit dem gleichem oder anderem Geschlecht, bin damals schon immer alleine auf einem kaltem großem Stein im Pausenhof gesessen, mich gar dabei erwischt, wie ich fast hätte angefangen zu weinen.

Und für ein kleines Kind, welches schon eine geistig Jahre fortgeschrittene Emotionale, sowie auch Persönliche Reife besitz, war es für mich sehr schwer mich damit abzufinden, dass diese Person, die ich mir so sehr wünsche möglicherweiße sogar in der gleichen Gegend oder 5 Straßen weiter lebt, ebenfalls jemanden wie mich sucht aber ihn nicht finden kann.

Und ich hatte früher echt viele Freunde und Kontakte zu anderen, wobei es sich immer als der gleiche Leerlauf und ausgefahrene Versuch herausstellte jemanden meines Gleichen zu finden.

Ich könnte hier noch so unglaublich viel erzählen, aber ich glaube das sind genug Daten für Onkel und Tante NSA..etc.

Wenn du mal mit mir Skypen möchtest und mich kennenlernen möchtest, kannst du mir ja eine persönliche Nachricht mit deiner Skype-ID schicken. Würde mich freuen ^^

Ich hoffe für dich, dass du jemanden deines Gleichen findest und glücklich im Leben wirst. Meines habe ich mir schon zu sehr mit beschissener Ernährung, sehr vielen Problemen...und Psychischen, sowie Physischen Problemen verbaut :l

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Kommentar von Koenich
13.02.2016, 11:23

Woher hast du diese große Einsamkeit in dir ?

Les doch mal das Buch "Das Drama des begabten Kindes" von Alice Miller. Vielleicht spricht es dich an.

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Will dir nicht zu nahe treten.Aber vielleicht hilft dir wenn du eine Therapie machst.Es gibt geschulte Leute die Dir bestimmt helfen,denn du hast schlimmes erlebt.Dann wird der Zeitpunkt kommen wo du Menschen vertrauen kannst und dadurch bestimmt gute Freunde findest.Viel Glück

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Kommentar von DiesUndDasMach
12.02.2016, 22:37

das scheint logisch zu sein :) Keine sorge ich glaub man kann mir inzwischen nicht mehr zu nahe treten.

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Kommentar von DiesUndDasMach
12.02.2016, 22:53

dankeschön :) ich werd wahrscheinlich echt ne Therapie anfangen.

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Eines Tages wird eine Person in dein leben treten und alles verändern der wirst du alles erzählen.

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