Ich hab' Mensch! Egal, geht vorbei ;)

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Das Ergebnis basiert auf 8 Abstimmungen

reduce (weniger konsumieren/verbrauchen) 62%
recycle (wegwerfen, umwandeln) 25%
reuse (wiederverwenden) 12%
repair (reparieren) 0%
refuse (nicht konsumieren/verbrauchen) 0%

10 Antworten

reduce (weniger konsumieren/verbrauchen)

dein ansatz ist nicht verkehrt. auch ich gehe ählich vor

by the way: der witz geht ein wenig anders... kommt ein planet zum arzt: "herr doktor, ich hab so komische hitzewallungen und ein stechen unter der kruste, als ob mich jemand anbohrt...

sagt der arzt: "sie haben Homosapiens, da kann man nichts machen, aber das geht vorbei"

lg, anna

reduce (weniger konsumieren/verbrauchen)

ich find das man sogar bei putzmittel drauf achten kann mwas man benutzt vielleicht klingt das übertrieben ,aber es ist doch nicht schwer mal zu gucken was das eigentlich ist und noch was wir können froh sein das wir sauberes wasser aus den hähnen bekommen und sollten mal anfangen etwas zu sparen :))schonmal danke an alle die die antworten ernst nehmen und sich mit dem thema beschäftigen

Stimmt, danke für Deine Anregung. Ich habe bemerkt, daß man sehr wenig Putzmittel braucht, wenn man Microfasertücher benutzt und außerdem geht sehr viel nur mit Wasser (warm oder sogar kalt). Außerdem putze ich wieder so wie meine Oma: Spiritus, Essig, Natron und Zitrone, Salz sind sehr gute Mittel und zu Unrecht aus unserem Ptuzschrank verschwunden. Da gibt es jede Menge Sachen, die man nicht braucht und ruhig im Regal stehen lassen kann.

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reduce (weniger konsumieren/verbrauchen)

Naja eigentlich machst du es richtig. Am meisten Energie spart man eben wenn man diese Energie garnicht erst verbraucht. Das gilt vor allem für elektrischen Strom und Erdgas oder Heizöl etc. Das kann man eben auch auf sein Fahrzeug übertragen etc.

Ich persönlich trage schätzungsweise relativ wenig zur Umwelt bei. Ich fahre jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit (immerhin in einer Fahrgemeinschaft, aber eher der Spritkosten wegen), da ich auf dem Land wohne, behaupte auch viel Plastikmüll zu produzieren und der Stromverbrauch ist privat auch nicht niedrig.

Seit der Liberalisierung des Energiemarktes ist es auch so, dass immer auf günstige Preise geschaut wird um für seine Energie wenig zu zahlen. Das ist eigentlich der sekundäre Schritt den man machen muss. Wichtiger ist erstmal den eigenen Energiehaushalt zu mindern. Neue Heizung, Wände- und Fensterdämmung etc. Dort kann man nicht nur Geld, sondern gleichzeitig auch Energie sparen.

Allerdings sind dafür immer Investitionskosten fällig. Das gilt auch für solarthermische Anlagen zur Heizungsunterstützung oder Photovoltaikanlagen um elektrischen Strom zu erzeugen. Aus dem Willen der Umwelt zu helfen baut so gut wie niemand diese Anlagen auf's Dach! Es geht um den persönlichen und in dem Fall finanziellen Vorteil! Förderungen, Subventionen, je kWh ein paar Cent zu bekommen. Das ist das was die Leute wollen.

Um auf Alltagsgeschichten zurückzukommen. Ich habe auch ein altes Handy, allerdings nur weil ich zu faul bin mir ein neues zu holen und mich das auch nicht interessiert. Ja...so ist meine Faulheit doch zu etwas gut. Ansonsten pack ich nur Müll da rein wo es reingehört, drücke Zahnpastatuben so zusammen bis ich den letzten Rest dort rausbekomme (weil ich zu faul bin 'ne neue Aufzumachen, dasselbe mit Schampoo, Duschgel etc.) und achte penibelst darauf alle Lebensmittel zu verzehren bevor sie abgelaufen sind...das war ehrlich gesagt schon alles.

Dort wo wir sparen können sind aber weiß Gott nicht nur die Endverbraucher, dennoch sind sie schuld. Supermärkte zum Beispiel haben nur verdammt grüne Gurken im Regal. Leicht braune etc. werden garnicht erst verkauft, warum nicht? Weil niemand diese kaufen würde. Wenn die Gurke allerdings zuhause etwas braun wird sagt man sich: "Das geht noch!"

Ui, ist ja schon 'ne Menge und Du weißt auch, wo noch Optimierungsbedarf besteht, also besteht begründete Aussicht, daß sich da noch was tut ;)

Aber eine PV-Anlage auf dem Dach ist nicht wirklich eine Geldanlage, da muß schon ein wenig Bewußtsein mit dabei sein - jedenfalls bei privaten Anlagen. Bei Firmen mag es Strategie sein.

Mit dem Stromwechseln ist es noch so eine Sache (bei der auch Faulheit mitspielt :))) - wenn mehr Menschen zu den wirklich "grünen" wechseln würden, die einen Teil ihrer Gewinne in weitere regenerative Anlagen stecken, wäre ja schon viel gewonnen. Übrigens habe ich bei mir selbst bemerkt, daß zum Stromsparen keine zusätzlichen Investitionen nötig sind, nur ein wenig Aufmerksamkeit. Und zum Heizkosten sparen schon gleich gar nicht, weil ich genügend Pullover und Strümpfe im Schrank habe :)) Aber da auch Kompliment an meinen (privaten) Vermieter, weil das Haus super gedämmt ist und wir als Mieter nur darauf achten müssen, vernünftig zu lüften.

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@philellada

Nun bei PV-Anlagen ist es so: Es gibt sogenannte Vergütungskategorien und das für alle möglichen EEG-Anlagen. Bei PV-Anlagen wird erstmal eingeteil nach Größe. Von 0-30 kW, von 30-100 kW usw. Bis zu 30 KW bekommt man, wenn das Inbetriebnahmedatum im Jahre 2011 ist, 28,74 cent je kWh. Über 30 bekommt man nur noch 27,33 cent je kWh. Wenn man jetzt zB eine Anlage mit 40 kW hat teilt man die gesamt kWh durch 40 und rechnet sie mal 30 und mal 10. Dann multipliziert man die cent der jeweiligen Kategorie und man erhält den Gesamtbetrag. Soweit sogut.

Nun kommt seit mit 2010 noch die Kategorie für Selbstverbrauch hinzu zur den jeweiligen Größen. Wenn man selbstverbraucht bekommt man für die selbstverbrauchte kWh (alles was nicht in das Netz eingespeist wird) noch 12,36 cent. Wahnsinn ist aber, wenn man über 30 % des eingespeisten Stroms selber verbraucht. Für jede kWh oberhalb der 30 % bekommt man 16,74 cent. Da man die produzierte Menge nicht beeinflussen kann, aber den Verbrauch, lässt man im Haushalt eher etwas laufen als wenn es gleich wäre, weil man nur an die Netzbelastung/-logistik, nicht aber an die Umwelt. Außerdem errechnen sich die 30% auf das Jahr. Wer also am Jahresende eine PV-Anlage baut kommt weit über die 30% (keine Sonne, aber Verbrauch). Da wurde nicht nachgedacht. Wenn man schon jede kWh zerpflücken muss, dann gefälligst richtig.

Bemerkenswert ist vllt. noch, dass man für das Inbetrienahmedatum 2004 für jede PV-Anlage für jede eingespeiste kWh bis zu 62 cent je kWh bekommen konnte. Allerdings waren die Anlagen auch teurer und kurzlebiger.

Nur mal so um Zahlen auf den Tisch zu bekommen.

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@Lynx77

Ohoo, danke für die Aufklärung über die Gesetzeslage seit 2010. War mir nicht klar, ist aber außerordentlich interessant. Man fragt sich allerdings, was sich die Gesetzgeber dabei gedacht haben :(

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Das man mit Fenster oder Hausdämmung Heizkosten spart ist der größte Schwindel den es gibt. Wenn man nicht dauernd die Fenster zum lüften aufmacht, hat man bei Dämmung bald den Schimmel. Wer nicht so dichte Fenster hat, hat immer etwas Luftzirkulation und Feuchtigkeit setzt sich nicht an den Wänden ab. Außerdem wärmt ein Zimmer mit Frischluft schneller wieder durch, wie mit abgestandener Luft, die sich dann auch noch mit Schadstoffen ansammelt.

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recycle (wegwerfen, umwandeln)

wenn man sich die Rohstoffvorräte der Erde anschaut werden wir in Zukunft nahezu alles recyceln müssen, wobei auch die anderen Punkte an Bedeutung gewinnen werden, sonst stehen wir sehr bald ohne High-Tech Produkte (welche exotische Elemente wie Lithium, Tantal oder Indium brauchen) wie Handys, PCs, Solarzellen oder Flachbildfernseher da.

reuse (wiederverwenden)

du bist super :D mein handy ist noch älter und mit dem geschenkpapier handhabe ich das genauso wie du. mehrfachantworten gehen leider hier nicht, ich hätte sonst alle gewählt! (ich wollte eigentlich garnichts auswählen, habe ich aber anscheindend doch...) je nachdem worum es geht ist etwas anderes angebracht.

äpfel aus china und produkte aus massentierhaltung kann man refusen, reducen kann man so ziemlich alles, reusen kann man alles was lange hält und nicht gegessen wird, zb möbel. reparieren kann man viele gebrauchsgegenstände, wie schuhe, klamotten und elektronik. recyceln diverse rohstoffe wie plastik und papier.....

Ich bin auch ein Unweltfreak und werde meistens in der Schule verspottet, aber es ist mir egal. Es lohnt sich wen ich nach ein par Jahren wenn sie nur noch im Müll leben können weil kein Platz mehr da ist ,,Ich habs euch doch gesagt" zu sagen. Aber hoffendlich wird dass nicht der Fall sein.

Du hast völlig recht und es spricht für Deinen Charakter, daß Du den Spott aushalten kannst. Für welche der Optionen hättest Du also am ehesten gestimmt?

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recycle (wegwerfen, umwandeln)

Hat es schon einmal eine Zeit auf dieser Welt ohne Wetterphänomene, Hungersnöte, Wasserknappheit gegeben? Die werden schon in der Bibel beschrieben. Wenn man sich die Erdgeschichte anschaut, leben wir zum Glück in einer Zeit mit einem sehr moderaten Zeit dieser Ereignisse.

Kraftwerksunfälle sind auch sehr selten und, mit Ausnahme von Tschernobyl, auch ohne allzu großen Auswirkungen. Das Tschenobyl so schlimm wurde, lag aber weniger am Kraftwerk, sondern am menschenverachtenden politischen System.

Viele kurzsichtige gutgementen Absätze, haben verheerende Auswirkungen, worunter die Ärmsten am ehesten zu leiden haben Beispiel: Biosprit, E10, Biomasseproduktion, etc.

reduce (weniger konsumieren/verbrauchen)

Hallo philellada,

leider habe ich Deine gute Frage erst heute entdeckt, aber sie ist ja noch aktueller denn je.

Du schreibst: Wenn wir nicht schnellstens etwas tun, wird die Zukunft höchstwahrscheinlich nicht besonders erfreulich.

Da bin ich ganz Deiner Meinung. ICH muss mich umstellen – und ICH bin schon kräftig dabei.

Denn genau so wie Du, lasse ich meine Schuhe besohlen und Abätze reparieren Ich habe eine Nähmaschine, damit erspare ich mir Kosten für „teure Änderungsschneidereien“ und peppe ein Kleidungsstück aus dem Vorjahr auch mal selbst auf. Ich kaufe keine Schnäppchen – wenn ich sie nicht brauche … Geschenkpapier entferne ich auch vorsichtig und verwende es wieder ;-) Mein Handy ist 9 Jahre alt und mein Auto schon fast ein Oldie - - aber sie genügen noch meinen Ansprüchen noch vollkommen, und werden nicht durch „Neue“ ersetzt. Ein Fahrrad habe ich auch, mit welchem ich die Einkäufe in der näheren Umgebung erledige. Auf elektrische Klein-Haushaltsgeräte (z.B. Dosenöffner etc.) verzichte ich, da ich habe ja noch gesunde Hände habe. Das Wasser, in welchem ich die Kartoffeln oder das Gemüse wasche, verwende ich zum gießen meiner Blumen. So wie Deine Oma, hat auch meine Oma und Mutter mir beigebracht, dass Spiritus, Essig, Natron und Zitrone, Salz genügen, um meinen Haushalt sauber zu halten. Der „gelbe Sack“ ist für mich natürlich auch ein Muss.

Lieben Gruß - baxxi

Sparen,- das ist die goldene Mitte zwischen Geiz und Verschwendung

sagte ein kluger Mann: - Theodor Heuss

Es gibt so eine Taschen-Marke, die ihre Taschen aus alten Turnmatten herstellt :)

Jo, kenne ich, aber wo bekomme ich alte Turnmatten her? :)) Spaß beiseite, die Idee finde ich toll, aber ich brauche auf Jahre keine Taschen mehr, weil ich so viele habe und die auch weiterbenutze.

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@philellada

ich glaube die kaufen die alten Turnmatten von Schulen etc. ab, wenn diese nicht mehr gebraucht werden ;)

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reduce (weniger konsumieren/verbrauchen)

jp ... gute Frage, ich selbst

° refuse

° reduce

° reuse

° repair and recycle ...

Was das Allerbeste wäre, wenn man schon unbedingt ständig konsumieren muss ... und in unserer heutigen Gesellschaft ist das ein MUSS ? ... Dann sollte man wenigstens auf den ÖKOLOGIOSCHEN FUSSABDRUCK achten ... und ihn so klein als nur irgendwie möglich zu halten. Das allein bringt schon sehr, sehr viel.

Und mit dem einsparen, hätte ich schon beim Schreiben dieses Textes beginnen können hier ist in ÖKOLOGIOSCHEN FUSSABDRUCK ein O zuviel ... ÖKOLOGISCHEN muss es natürlich heißen ...

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