Ich hab jemanden vertraut der es der Polizei sagen will?

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5 Antworten

ich wurde auch mal missbraucht als ich 11 war da war ich in einem Heim das wurde von meinen eigenen Erzieher ausgeübt. ich konnte damals keine anzeige machen was der mit mir gemacht hat es kam dann ende der 80er Jahren ans Licht nach meiner Ausbildung als ich endlich das heim verlassen konnte flatterte ein Brief vom Landgericht Memmingen ins Haus eine Vorladung ich bin dann dort mit jemandem hin gefahren und habe vor Gericht ausgesagt und was bekam ich dann nur 60DM Zeugengeld sonst nichts. ich konnte nichts machen weil ich keinen Anwalt hatte und bei der Verhandlung nicht dabei sein durfte. ich habe keinerlei Entschädigung erhalten ich bekam rein Garnichts. Im laufe der Jahre leitete ich das wieder ein aber ich nahm dann einen Rechtsanwalt der für sowas übernahm aber die Termine für einen Rechtsanwalt ist sehr schwierig zu bekommen aber ich habe es dieses Jahr geschafft einen zu bekommen  ich musst im Mai nach Augsburg fahren und dann wurde ein Gespräch erörtert d.h. ich musste das Geschehene so ins Gedächtnis rufen aber es ist nicht leicht sowas zurück zurufen aber ich hab so einiger Massen  hinbekommen. Mir wurde versichert das ich noch Chancen hätte für eine Entschädigung und bekam später als ich den Antrag die später bei der Bischofskonferenz in Augsburg einging eine Entschädigung in 4 stelliger höhe aus bezahlt.

des wegen würde ich dir nur raten einen Rechtsanwalt mit einer Person  die du vertraust nehmen  und sag alles was du weißt was die Person damals bei dir gemacht hat. Es ist wichtig das du das erzählst das was du noch weißt der Anwalt kann dann deine Probleme dann besser einschätzen und dann die dementsprechende Maßnahmen einleiten was zu tun ist.

P.s. bitte  beachtet meine Fehler und Krammatik nicht da ich an einer leichten Legasthenie= schreibschäche


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Ich bin ein wenig entsetzt von den bisherigen Antworten.
Sicher wäre es richtig anzuzeigen, aber ich denke nicht, dass diejenigen wirklich eine Ahnung haben, was auf Betroffene zukommt.
Ich habe 20 Jahre gebraucht, um mich zu einer Anzeige durchzuringen. Allerdings wusste ich auch, dass es noch nicht verjährt war.
Bei Missbrauch sind die Verjährungsfristen nicht so lang und wann sie zu laufen beginnen, ist vom Alter des Opfers abhängig.
Man kann sicher bei der Polizei die Aussage verweigern - sollte es vor Gericht gehen, klappt das aber nicht.
Insofern finde ich es nicht richtig, wenn man Betroffenen die Entscheidung abnimmt.
Im Übrigen geht es mir seit der Anzeige noch schlechter und ich weiß nicht, ob ich es noch einmal machen würde.

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14gina2002 13.10.2017, 14:01

okay danke

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Ja er kann es der polizei sagen. Die werden dich befragen. Sag einfach so wie es damals passiert ist, darüber zu sprechen ist garnicht so schwer wie man immer denkt. Einfach grad raus reden, fertig.

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Ja das kann er machen. Die Polizei muss jeder gemeldeten Straftat nachgehen. Die Verjährungsfrist für Vergewaltigung beträgt 20 Jahre

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schade dass du so einfach hin nimmst sexuell missbraucht worden zu sein.. JA derjenige kann das schon ins Rollen bringen..auch wenn er nichts damit zu tun hat... 

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lewei90 12.10.2017, 20:53

Und das SOLLTE er auch SOFORT tun!

Für dich bedeutet das, dass das alles wieder hochkommen wird. Vermutlich wirst du darüber reden müssen. Nicht unbedingt mit der Polizei, denn mit der musst du nicht reden, aber möglciherweise mit Familienmitgliedern, Freunden, Therapeuten zur Aufarbeitung. 

Was zählt ist, dass der Täter zur Rechenschaft gezogen wird und eventuelle weitere Opfer sich melden, wenn der Stein erstmal im Rollen ist und/oder weitere sexuelle Übergriffe verhindert werden können. 

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achtmal4 13.10.2017, 16:27

Ihr macht es euch ziemlich einfach. Wisst ihr, dass das Reden ganz schön schwierig sein kann für die Betroffenen? Klar wäre es richtig, dass alle Täter bestraft werden, aber so ein Verfahren kann auch schnell retraumatisieren und mit Aussagen wie 'verhindern, dass anderen auch etwas passiert' macht ihr es nicht leichter sondern sorgt zusätzlich für ein schlechtes Gewissen.

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