Ich hab irgendwie angst atheist zu werden. Ich bin ja mit einer Religiöse Familie aufgewachsen. Ich denke immer wenn ich atheist werde....?

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26 Antworten

Glaub an das was du möchtest, falls du nicht an Gott glauben willst dann tue es auch nicht.

Was deine Angst vor der Hölle betrifft, nüchtern betrachtet ist die Chance das dich gerade deine Religion vor Ihr retten könnte verschwindend gering. Denn es gibt weder einen Beweis oder Hinweis für Gott, noch gibt es solche für die Hölle.

Und selbst wenn wir davon ausgehen würden das es ein oder mehrere göttliche Wesen gibt, gäbe es keinerlei Hinweise welche das wären.

Kleines Zahlenbeispiel: Nehmen wir an es gibt 100 verschiedene Religionen, und nehmen wir ebenfalls an jede von diesen würde alle Ungläubigen in eine Hölle verdammen (dies trift bei weitem nicht auf alle Religionen zu), gehen wir nun davon aus das die Existenz eines Gottes gleich Wahrscheinlich ist wie dessen Nicht-Existenz (was ich als Atheist natürlich anders sehe). Dann läge die wahrscheinlichkeit das genau deine Religion dich rettet noch bei 0.5%.

Da es in der Geschichte der Menschheit wohl noch weit mehr Religion und Götter gab, und es theoretisch auch möglich wäre das es einen Gott gibt der von keiner Religion verehrt wird, ist diese Wahrscheinlichkeit in Wircklichkeit wohl noch viel geringer.

Du siehst also deine Angst vor der Hölle ist volkommen Irational, selbst wenn es eine gäbe, würdes du wahrscheinlich sowieso dort landen ob du jetzt an eine Gott glaubst oder nicht.

Ich jedenfalls war und bin nicht bereit mich wegen einer solch kleinen Chance, einer eventuellen Hölle zu entgehen, dem Dogma irgendeiner Religion zu unterwerfen

Ob du das ebenfalls so sehen willst ist aber natürlich eine Entscheidung die du selbst treffen musst.

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Kommentar von HumanistHeart
11.07.2016, 23:12

Kleines Zahlenbeispiel: Nehmen wir an es gibt 100 verschiedene Religionen, und nehmen wir ebenfalls an jede von diesen würde alle Ungläubigen in eine Hölle verdammen (dies trift bei weitem nicht auf alle Religionen zu), gehen wir nun davon aus das die Existenz eines Gottes gleich Wahrscheinlich ist wie dessen Nicht-Existenz (was ich als Atheist natürlich anders sehe). Dann läge die wahrscheinlichkeit das genau deine Religion dich rettet noch bei 0.5%.

An den Fragesteller Rue77.

Halbkorn hat völlig recht.

Falls Du Christ bist, frag Dich mal ob Du Angst hast in der Hölle Allahs zu landen. 

Macht Dir keine Angst?

Gut.

Das funktioniert bei der anderen Hölle, also jener vor der Du Angst hast, exakt genau so.

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  1. Wie schon erwähnt, wenn du nicht religiös bist, glaubst du auch nicht an die Hölle.
  2. Man macht nicht einfach "Schnipp", und alle seit frühester Kindheit eingebrannten Sätze sind verschwunden. Das ist ein längerer Prozess.
  3. Selbst wenn du dich nicht komplett vom Glauben abnabelst, sind sich die Experten ja nicht mal einige, ob es überhaupt eine Hölle gibt.
  4. Und selbst wenn, kannst du nicht wissen, wovon es abhängt, ob jemand dort landet. Der Gedanke, dass ein gutes Leben da nichts zählt, wenn du nicht an Gott glaubt, erscheint mir durchaus gewagt.
  5. Genau so gewagt erscheint mir die Kalkulation, dass man mit dem Glauben nichts verliert, aber evtll. etwas gewinnt. Glaube als Versicherungsprämie, das gefällt Gott sicher! Nennt sich übrigens https://de.wikipedia.org/wiki/Pascalsche_Wette

Außerdem hast du als Atheist durchaus etwas zu gewinnen.

Ich habe so eine dumpfe Ahnung, dass aus Schlechtem auf Dauer nichts Gutes erwachsen kann.
Und sein Leben auf einer Illusion aufzubauen - um das L-Wort nicht auszusprechen - ist für mich nichts Gutes.

Ein Leben als Atheist bedeutet ja nicht, dass man keine Regeln hat, sondern dass man diese Regeln in Eigenverantwortung gestaltet und weiterentwickelt, und auch ständig hinterfragt.

Und das man diese Regel im Kontakt mit seinen Mitmenschen entwickelt, aus ihren Wesen heraus, nicht aus ihren Meinungen.

Ich kenne durchaus religiöse Menschen, und komme gut mit ihnen aus.
Nicht dass die Religion häufig Thema ist.
Von vielen kenne ich ihre Einstellung nicht mal.

Nach meiner Erfahrung ziehen sich aber religiöse Menschen, wenn wirklich mal ernste moralische oder persönliche Themen besprochen werden, meist auf Regeln zurück.
Sie haben keine eigene Einstellung zu gewissen Fragen, und können sie daher auch nicht weiterentwickeln. Und sich nicht weiterentwickeln.

Das heißt natürlich nicht, dass sich jeder Atheist in diesem Sinne entwickeln kann oder will.
Es ist aber eine Möglichkeit, die du hast.

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Kommentar von KaeteK
11.07.2016, 11:57

Außerdem hast du als Atheist durchaus etwas zu gewinnen.

Du kennst nur eine Seite - ich beide und ich bin froh und dankbar, dass der Herr mich errettet hat, denn was du unter Gewinn verstehst, ist Sklaverei des eigenen Egos und macht auf die Dauer nicht glücklich.

Ich weiß wovon ich schreiben..

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Wenn ich Atheist werde. Dann werde ich für immer in der Hölle verbrennen.

Mal angenommen, es gibt das Fliegende Spagetti Monster, dann wird es dir ver..... Sorry, falsche Religion...

Mal angenommen, es gibt Allah, dann wird er.... Verdammt.... 

Merkst du was? Du hast da oben angeblich hunderte, wenn nicht tausende Götter.... Aber nach aussagen von diversen Religionen gibt es nur einen....

Mal angenommen, es gibt irgendeine dieser transzendenten Käse-Wurst Semmeln, dann wird diese dir Verzeihen, so steht es in der Bibel im Koran, in eigentlich fast allen religiösen Schriften steht das. Egal bei welcher Religion. 

Aber hey, bilde dir deine eigene Meinung über Religion, du hast den ersten guten Schritt gemacht. Der Atheismus ist nichts schlimmes. 

Religion ist etwas für leichtgläubige Menschen, aber dann stelle ich dir eine ganz ganz wichtige Frage, die uns Religion noch nicht beantworten konnte. 

Religion erklärt das entstehen des Universums-Es wurde durch Gott geschaffen. Das reicht den meisten leichtgläubigen Menschen. Aber wodurch wurde dann Gott geschaffen. Da kommt dann irgendein totaler Mist bei raus, von wegen Gott war schon immer da oder sowas. Dann kann man aber auch daran glauben, dass der Urknall schon immer da war (bzw. die "Zeit" davor), und du hast durch die Wissenschaft eine Welt, die perfekt funktioniert. 

Vielleicht hast du immer noch Mysterien, die noch nicht geklärt sind, aber diese werden es auch noch, vielleicht ist es einfach noch nicht an der Zeit für dieses Wissen :)

LG

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Kommentar von KaeteK
11.07.2016, 12:59

Und was, wenn du nach deinem Ableben erkennst, wie sehr du dich doch geirrt hast? Sei dir gewiss, dann ist es zu spät...Schade, schade um dich...

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Die Angst vor der Hölle ist nichts weiter als Propaganda. Sie ist ein altbewährtes Mittel um leichtgläubige Menschen, denen das Paradies zu perfekt oder andersartig unglaubwürdig erscheint, auf eine andere Weise an die Religion zu binden.

Sobald du nicht mehr an Gott glaubst, bist du Atheist. Deiner Familie musst du das gar nicht erzählen, wenn das nämlich für Konflikt sorgen könnte, wäre es vielleicht besser es ihr gegenüber zu verschweigen, aber wie tolerant deine Familie dahingehend ist, musst du wissen.

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Kommentar von ThomasJNewton
11.07.2016, 18:51

So ganz hast du das Prinzip wohl nicht verstanden, ich wohl auch nicht.

Es gibt häufig diesen Doppelschlag mit Belohnung und Strafe.

  • Deswegen bezahlt man ja "Schutzgeld", an die Guten, für den Schutz vor den Bösen
  • Deswegen wird nicht nur immer bestochen, sondern häufig parallel dazu gedroht - von "der Familie"
  • Deswegen heißt es "Zuckerbrot und Peitsche"
  • Deswegen gibt es "Good Cop" und "Bad Cop".
  • Panem et circenses passt nur so halb, oder? - OK, ich war damals nicht dabei

Vielleicht, weil jeder Mensch "gute" und "schlechte" Regungen in sich hat. Und jede Regung in die gewünschte Richtung umgebogen werden muss, um die Sache "rund" zu machen.

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jemand hat mir gesagt

und du willst, daß weitere "Jemande" die dir  hier sagen wo es lang geht.
Weil diese aber die ganze Palette dessen abdecken, was man dazu sagen kann, bist du dann auch nicht schlauer.

wenn ich logisch denke und alle Religionen Bücher 
lese dann glaube ich an nichts mehr. Weil es keinen
sinn ergibt.

Richtig. An Bücher glaubt man auch nicht, weder an "heilige", noch die welche als "Gottes Wort" deklariert werden.
Trotzdem sind in den Schriften Weisheiten und Botschaften enthalten, welche man sehr wohl nachvollziehen kann.

Wenn ich Atheist werde. Dann werde ich für immer in 
der Hölle verbrennen.

Wie das ? Du behauptest doch, daß du an nichts mehr glaubst.
Ich bin kein Atheist - und glaube auch sehr wenig.
Suche also Erkenntnis (dessen was richtig, gerecht ist), welche  man auch aus den Schriften erhalten kann.
Jesus: "... die Wahrheit (= Erkenntnis) wird euch frei machen (von Angst)"
Wäre dies nicht schon mal ein Anfang fürs Umdenken ?
Wäre auch ein Anlaß sich mit der Botschaft Jesu (nicht dem drumherum) zu beschäftigen, welche im NT (Evangelien) enthalten ist.

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Informiere dich mal genauer über die Hölle. Im neuen Testament der Bibel wird nicht der Glaube an eine Hölle vermittelt, hier heißt es, Jesus Christus kam auf die Erde, um alle Sünden auf sich zu nehmen. Das heißt, Gott nimmt dich an, auch wenn du nicht an ihn glaubst. Viel wichtiger ist das Doppelgebot der Liebe.

Allerdings kann dir das alles egal sein, falls Gott nicht existiert, und diese Überzeugung wird ja bekanntlich im Atheismus vertreten. Wenn du Atheist werden willst, solltest du die Vorstellung einer Hölle loswerden.

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Beschäftige Dich mehr mit Religionen und Philosophen. Wenn das Einzige, was Dich am Glauben hält, Angst ist, dann solltest Du Dich schnellstmöglich davon befreien. Aus atheistischer Sicht ist der Gedanke sowieso hinfällig, aus agnostischer Sicht müsste man ableiten, dass Du, nach dieser Interpretation, auch in der Hölle landen würdest, wenn der Koran richtig läge. Oder Du kommst nach naraka, wenn der Hinduismus richtig liegt.

Sei Dir aber auch gewiß, dass die meisten Höllenlehren de facto karmisch bedingt sind (d.h. anhand der Taten gemessen werden, nicht anhand des Glaubens).

Aber nochmal: Als Atheist gibt es keine Hölle, die Du zu fürchten hast.

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Die Hölle ist nur eine Erfindung der Menschen.
Die Leichtgläubigen werden mit dem versprechen auf den Himmel gelockt und mit der Hölle versucht man ihnen Angst einzujagen, damit sie auch spuren. Heute sind die meisten Menschen halbwegs gebildet, beherrschen das logische Denken in Grundzügen und wissen es besser. Das funktioniert, wenn sie nicht indoktriniert wurden, denn die Indoktrinierung macht diese Fähigkeit in diesem Teilbereich zunichte. Himmel, Hölle und Götter sind nur Erfindungen der Menschen.

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In einer religiösen Familie aufwachsen macht dich nicht zu einem Gläubigen. Gott hat keine Enkel, nur Kinder.

Lebst du hier und heute mit Gott? Ist Gott dein Vater? Wenn nicht, bist du doch sowieso Atheist, denn das bedeutet ja 'ohne Gott'.

Als Christ könnte ich dir empfehlen, um einfach mal Jesus selber zu fragen, was denn der Sinn des Glaubens an ihn ist. Wozu du eigentlich an ihn glauben solltest? Was denn der Grund dafür sein könnte?

Frag ihn einfach, wie er dich sieht.

Ich muss gestehen, als Kind und Jugendliche ging ich gerne zur Kirche, aber ich hab keine Sekunde begriffen, worum es eigentlich geht. Aber in mir war wohl eine grosse Leere, eine Sehnsucht nach irgendwas. 

Erst als ich erkannte, dass ich ein Sünder bin und niemals aus eigener Kraft zu Gott kommen kann, wurde mir durch Gottes Gnade deutlich, was es eigentlich mit Jesus auf sich hat. Dass er für mich gestorben ist, dass er mich jetzt sucht, dass er mir vergeben will, dass er der Weg und die Tür zu Gott ist....

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Kommentar von DerBuddha
11.07.2016, 18:47

Erst als ich erkannte, dass ich ein Sünder bin und niemals aus eigener Kraft zu Gott kommen kann, wurde mir durch Gottes Gnade deutlich, was es eigentlich mit Jesus auf sich hat. Dass er für mich gestorben ist, dasser mich jetzt sucht, dass er mir vergeben will, dass er der Weg und dieTür zu Gott ist....

genau DAS ist euer problem, ihr seht euch als sünder, obwohl es keine sünden gibt, denn ALLES ist IMMER nur RELATIV zu betrachten und die ganzen märchen im glauben sind nur für leute wie dich............ ihr fallt also darauf hinein.........:)

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Kommentar von HumanistHeart
11.07.2016, 19:31

Dass er für mich gestorben ist

Jesus ist tot?

Ich dachte der lebt?

:)

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Kommentar von ThomasJNewton
12.07.2016, 15:12

Die Vorsilbe "a" bedeutet keineswegs "ohne".

Eher "nicht".

Ein Atheist glaubt nicht an Gott.
Daher kann er auch nicht ohne Gott leben, sich von ihm abwenden, ihn ablehnen oder lästern.

So gesehen gibt es auch keine Antitheisten, im eigentlichen Sinne.
Man durchaus gegen Religionen sein, aber nicht gegen Gott, als Atheist.

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Sieh es einfach ganz kühl mit Logik. Wenn Du nicht an Gott glaubst, dann glaubst Du natürlich auch nicht an die Hölle. Also brauchst Du auch keine Angst davor haben.

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Kommentar von KaeteK
11.07.2016, 11:42

Welch eine Logik ....Die Hölle kann man nicht wegglauben :-(

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Hallo rue77,

zu Deiner Beruhigung kann ich sagen, dass die Lehre von einer Feuerhölle in der Bibel nicht zu finden ist. Über den Zustand der Toten sagt sie nämlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [oder Grab], dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10).

Was bedeutet das? Nun, wenn es nach dem Tod kein Bewusstsein gibt, dann kann es auch keine Qual durch ein Feuer geben! Die Höllenlehre ist zwar weit verbreitet, doch ist sie zum einen unbiblisch und zum anderen stellt sie Gott in ein sehr schlechtes Licht.

Gott solch ein Handeln zu unterstellen, gehört mit zu den schlimmsten Gotteslästerungen, die je begangen wurden. Das macht aus ihm einen rachsüchtigen und äußerst grausamen Gott, mit dem man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Wie gegensätzlich ist doch das Bild, das die Bibel in Wirklichkeit von Gott zeichnet! Sie beschreibt ihn beispielsweise als einen Gott "barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit" (2. Mose 34:6). Oder wie es in einem anderen Bibeltext heißt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4). Somit kannst Du also sicher sein, dass es eine Feuerhölle mit Sicherheit nicht gibt!

Offenbar bist Du aber nicht allein wegen dem Höllenglauben zwischen dem Atheismus und dem Glauben an Gott hin- und hergerissen. Zugegeben, man hört und liest vieles, das dem Glauben nicht sehr zuträglich ist. Dazu hat auch sehr die Evolutionstheorie beigetragen, die Du ja sicher im Schulunterricht lernen musstest. Konnte sie aber wirklich den Beweis erbringen, dass sich die vielen Lebensformen aus einer einzigen Urzelle entwickelt haben?

Viele wissenschaftlich denkende Menschen glauben, das Vorhandensein von Materie und Leben sei auch ohne einen Gott erklärbar und so sind verschiedene Theorien und Denkansätze entwickelt worden. Beruhen diese jedoch auf unumstößlichen Beweisen, die keinen Widerspruch dulden? Leider nein. Sämtliche wissenschaftlichen Theorien im Hinblick auf dieses Thema sind im strengen Sinne nicht beweis- und belegbar. Im Grunde steckt auch in jedem Wissenschaftler eine bestimmte Weltanschauung, von der er sich in seinem Denken und in seinen Schlussfolgerungen leiten lässt. Es hat daher nichts mit Wissenschaft zu tun, wenn jemand behauptet, die Existenz Gottes sei durch Fakten widerlegt. Solch eine Behauptung entspricht eher eine Art Glaubensaussage.

Auch wenn uns der wissenschaftliche Fortschritt viel Gutes gebracht hat und Dinge möglich gemacht hat, die früher als undenkbar galten, kann Wissenschaft eines nicht: uns alles erklären und beweisen. Dazu gehört beispielsweise auch die Entstehung und Fortentwicklung des Lebens. Unbestreitbar ist allerdings, dass eine Evolution innerhalb gewisser Artgrenzen stattgefunden hat. Doch daraus die Entwicklung sämtlicher Arten abzuleiten, ist lediglich ein Denkmodell, das nicht durch sämtliche zur Verfügung stehende Fakten gestüzt wird.

Wie schon gesagt, ist natürlich auch die Existenz Gottes nicht zu beweisen, jedenfalls nicht nach rein wissenschaftlichen Kriterien. Die Frage "Gibt es Gott oder nicht?", lässt sich also nicht anhand wissenschaftlicher Beweise beantworten. Es gibt jedoch eine Menge Fakten, die die Wissenschaft zutage gefördert hat, die man unterschiedlich bewerten kann. Je näher man sich mit diesen Fakten (z.B. aus der Biologie oder Chemie) beschäftigt, umso eher hat man eine Entscheidungsgrundlage zur Beantwortung Deiner Frage.

Ich möchte ein Beispiel aus der Genetik herausgreifen, das für mich persönlich eine Menge an Überzeugungskraft dafür liefert, dass die Existenz des Lebens nicht das Produkt ungerichteter Abläufe sein kann.

Nehmen wir einmal die Gene einer "einfachen" Zelle. Die darin gespeicherten Baupläne enthalten eine solche Fülle an Informationen, dass, würde man sie aufschreiben, ca. 850 Buchbände von je 1.000 Seiten entstünden! Ist es vernünftig anzunehmen, eine solche umfangreiche "Büchersammlung" mit äußerst sinnvollen Informationen könne das Werk blinden Zufalls sein?
Ein einzelnes Gen enthält ca. 27.000 Buchstaben. Das Genom besitzt die gigantische Informationsfülle, die in etwa 3 Milliarden Basenpaaren abgespeichert sind. Um sich die Informationsdichte noch besser vorstellen zu können: Nur ein Gramm DNA enthält bereits so viele Informationen, wie auf einer Billion CD`s. Noch plastischer wird das Ganze, wenn man sich einmal klar macht, dass man auf einem einzigen Teelöffel die DNA der aktuellen Weltbevölkerung 350 mal unterbringen könnte!

Kein von Menschen entwickelter Datenträger kann auch nur annähernd eine solche Kapazität erreichen. Ist es logisch anzunehmen, dass eine einzelne CD einen intelligenten Konstrukteur benötigt, die gerade beschriebene hoch komplexe DNA jedoch nicht? Wenn man sich klar macht, welche Arten von Informationen in der DNA abgespeichert sein müssen, wird das Ganze noch beeindruckender. Sie enthält nämlich u. a. Informationen für den Bau, die Wartung und die Reparatur komplizierter "Maschinen".

Allein die DNA-Verpackung im Zellkern ist eine technische Meisterleistung. Dazu ein Vergleich: Man müsste einen 40 km langen, sehr dünnen Faden in einen einzigen Tennisball unterbringen, wobei dieser Faden in einer ganz bestimmten Weise angeordnet sein muss. Das wäre in etwa so, als ob in einem riesigen Shop mit Millionen von Artikeln alles derart sinnvoll angeordnet wäre, dass man alles sofort findet. Würde man wohl jemals auf die Idee kommen, dass sich ein solcher Shop selbst organisieren könnte?
Bleiben wir noch einen Moment bei der DNA. Diese muss sich ja zigmal replizieren, damit die Zellteilung stattfinden kann. Dieser Vorgang ist hoch komplex . Z. B. müssen komplizierte molekulare Maschinen die DNA kopieren, lesen und Fehler berichtigen. Das alles geschieht in Bruchteilen von Sekunden. Diese kurze Exkursion in die Genetik lässt mehr als deutlich klar werden, dass hier Intelligenz auf höchster Ebene im Spiel ist.
Solcherlei Beispiele lassen sich aus allen möglichen Fachgebieten der Wissenschaft entnehmen. Ob es um den Aufbau hochkomplexer molekularer Maschinen in lebenden Organismen geht oder um genial konstruierte Organsysteme - alles verrät ein großes Maß an Intelligenz. Intelligenz setzt meiner Überzeugung nach jemanden voraus, der denken, planen und konstruieren kann, eine Person also. Der Zufall kann das jedenfalls nicht!

LG Philipp

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Kommentar von susan327
11.07.2016, 16:36

 

Wie bitte? Also erstmal: Schoel kann auch "Höllenpforte" heißen und ich kenne eine Nahtoderfahrung, bei dem er vor den Höllenpforten steht.
Ich kenne diesen Vers, dass die Lebenden wissen was sie sterben und die Toten gar nichts wissen, damit ist aber denk ich eher gemeint, dass man keine Totenmessen machen soll oder Verstorbene um Vergebung bitten.
Außerdem sind die Menschen nur bis zum jüngsten Tag tot, bis Jesus sie auferweckt und alle zusammen mit den noch Lebenden richtet.
Wäre gut, wenn man sich besser auskennen würde...
„Und viele, so unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen: etliche zum ewigen Leben, etliche zu ewiger Schmach und Schande.“ – Daniel 12,2

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Ein paar Tipps, was du m. E. machen kannst, um den Glauben an den Gott zu stärken:

- In der Bibel lesen. Am Anfang vielleicht eines der 4 Evangelien des Neuen Testaments und danach den Römer- und Epheserbrief. Das Vorbild  sollten die Beröer sein, über die in Apgostelgeschichte 17,11  steht:"Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und  nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte."

- Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.

- Gottes Zusagen und Verheißungen fest vertrauen. In schwierigen Zeiten ist das "standhafte" Ausharren im Glauben wichtig, von dem in Neuen Testament an mehreren Stellen gesprochen wird.

- Sehr interessant und empfehlenswert finde ich folgende Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

- Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei Sermon-online .de

- Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.

- Eine christliche Kirche/ Gemeinde besuchen, die eine bibeltreue (auf  die Bibel ausgerichtete) Verkündigung hat und in der es dir gefällt und  du dich wohlfühlst.

- Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen,  ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater  sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir dabei helfen soll, deinen  Glauben so zu leben, wie der  Herr es will, sein Wort, die Bibel, zu  verstehen und seinen Willen für  dein Leben herauszufinden und zu  leben. Gebet ist natürlich keine  Wunscherfüllungsmaschine und Gottes Zeiträume und Antworten durchaus anders ausfallen können, als wir uns das manchmal vorstellen. Ich bin mir aber sicher, dass auf dem Gebet großer Segen liegt.

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Denk einfach daran, dass du nichts dafür kannst, wenn du von einer Sache nicht überzeugt bist. Deine Zweifel hast du ja nicht mit Absicht, und falls es einen Gott gibt, wird er das auch verstehen.
Glaub einfach an das, was sich richtig anfühlt!

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wie kommst du auf die wirklich dumme idee, dass irgendwer in einer erfundenen hölle brennen wird?..............schon mal daran gedacht, dass diese nur deshalb erfunden wurde, um gläubige zu beherrschen und zum glauben zu zwingen?.......... die geschichte der hölle sieht so aus:

hölle: der ursprung liegt in der ägyptischen mythologie, hatte dort aber einen ganz anderen hintergrund, wurde unterwelt genannt und in dieser musste jede nacht der sonnengott ra/re hinabfahren, abenteuer bestehen um am nächsten tag wieder am himmel erscheinen zu können.............. aus dieser unterwelt hat der monotheistische glaube dann die monotheistische hölle erfunden, um die gläubigen an seinen glauben zu binden und mit schönen erfundenen märchenstrafen dann drohen zu können..............

beschäftige dich mit der geschichte der religionen und du musst nicht mehr an märchen glauben, denn dann erlangst du wissen, im gegensatz zum glauben = NICHTS wissen.............:)

ALLE religionen wurden von menschen erfunden, weil sie sich viele dinge nicht erklären konnten und diese dinge dann einem überwesen zuschoben.......... nicht gott hat den menschen erschaffen, sondern der mensch sich alle götter selbst............:)

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Kommentar von Furino
13.07.2016, 10:13

Prima Erklärung

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Man muss nicht Angst haben, als Atheist in der Hölle zu schmoren.

Jedenfalls nicht mehr, als wie wenn man Christ ist. Nicht viel mehr.

Es gibt 16 mittelgroße und große Religionen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet das Christentum richtig liegt und du nicht in die Hölle kommst, liegt also bei 1:16.

Nimmt man aber noch die ganzen kleinen Religionen hinzu, so kommt man auf mehrere 1000. Die Wahrscheinlichkeit dass du nicht in die Hölle kommst, weil du an den "richtigen" Gott glaubst, liegt also bei weniger als 1:(x*1000) mit x>1.

Bei reference.com findet man die Zahl, dass es ca. 4300 Religionen gibt auf der Welt.

Und ob deine Chance mit deiner Religion richtig zu liegen jetzt bei 1:4300 oder bei 0 liegt ist doch auch ziemlich Wurst, denn wer keine Religion hat kann genauso richtig liegen, und das heißt, dass alle falsch liegen, die ihr Leben nach einer bestimmten Religion gelebt haben. Völlig umsonst.

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Zum Trost, solange du noch an "das Verbrennen in der Hölle" glaubst, bist du noch kein Atheist und ist der Weg noch offen. 

Also kann es in deinem Fall doch nur darum gehen, zu forschen und herauszufinden, ob deine Einstellung gegenüber den Religionen "... weil es keinen Sinn ergibt", richtig ist oder falsch.

Im einen Fall wirst du deine Meinung korrigieren müssen und dann auch nicht mehr Atheist werden können. Im anderen Fall wirst du keine Angst mehr vor der Hölle haben, weil du dann ja überzeugt sein wirst, es gibt keinen Gott und keine Hölle.

Also bemühe dich, in Sachen Religionen und Gottesglauben "etwas tiefer zu graben".

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Kommentar von HumanistHeart
11.07.2016, 23:21

Also bemühe dich, in Sachen Religionen und Gottesglauben "etwas tiefer zu graben".

Ja. Das sollte er wirklich machen.
Denn das ist der beste Weg Atheist zu werden.

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Hey du

Ist es denn so schlimm, religiös zu sein? Dann hast du nichts zu verlieren. Ich kann dir garantieren, dass die Hölle existiert. Geb doch einfach mal im Internet Nahtoderfahrung ein, die Leute können dir das unvoreingenommen bestätigen. Ich will dir damit nicht Angst machen und dir kein falsches Bild von Gott & Jesus Christus machen...es ist nämlich keine "Strafe Gottes" in der Hölle zu landen, das tut man nur, wenn man in seiner Sünde bleibt und sie deshalb selbst tragen muss, weil man sie Jesus nicht hat tragen lassen.

Ich weiß ja nicht, wie oft du dich schon mit der Religion auseinander gesetzt hast, aber ich würde dir empfehlen, im Internet einfach mal danach zu suchen, da wirst du einiges finden und feststellen, dass Religion mehr als nur hin und wieder in die Kirche gehn bedeutet.

Und selbst wenn du nicht richtig an Gott glaubst gibt Er dir einen besseren Grund zu leben.

Heilung von Taubheit & Blindheit durch Jesus heute, genau wie vor 2000 Jahren:

LG

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Kommentar von HumanistHeart
11.07.2016, 19:28

Ich kann dir garantieren, dass die Hölle existiert.

Kannst Du nicht. Alles was Du damit kannst ist drohen.

Entspann Dich, Susanne.

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Da kannst mal sehen, wie deine Psyche in der Kindheit gewaschen wurde. Genau davon leben Religionen, sie vermitteln dir einen "Big Brother", der über dich wacht und richtet. 

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Kommentar von kugelgnu
11.07.2016, 04:04

ganz genau darum geht es ja die dummen menschen psychisch von der Sekte abhängig machen...

die Christen bekommen jedes jahr so an die 17 millarden Euro allein vom deutschen Saat für ihre Paläste Bischöfe bekommen so 8 tsd euro gehalt... während auf den Straßen Menschen erfrieren... wer bitte ist sooooooooooooooooo unglaublich blöd und gibt der Kirche Geld oder glaubt auch nur irgend einen pfurz davon was die predigen....

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Was du beschreibst sind für mich Wahnvorstellungen die dir deine Eltern eingebrannt haben... denke logisch und Bau dir deine Welt selber aus eigenen Überlegungen auf und zwar aus der realität...

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Als Atheist glaubt man an keine Götter und somit auch nicht an Himmel und Hölle. 

Deine Ängste sind daher völlig unbegründet..... 

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