Ich hab eine Rechnung über 250€ für die Erstellung eines Angebots erhalten. Ist das überhaupt zulässig?

6 Antworten

Die Erstellung eines detaillierten Angebotes kann mit einem ziemlich hohen Aufwand für den erstellenden Betrieb verbunden.

Diese Kosten möchte man natürlich nicht in den Wind schreiben sondern nach Möglichkeit auch den Autrag bekommen. Deshalb ist es gar nicht so selten, dass die für die Angebotserstellung anfallenden Kosten in Rechnung gestellt werden. Bei Auftragserteilung wird dieser Betrag an in der Regel mit der Endrechnung gutgeschrieben.

Du solltest aber diesbezüglich bei dem Betrieb nachfragen ob das im vorliegenden Fall auch so ist.

Wenn du nicht darauf hingewiesen worden bist, daß für die Angebotserstellung Kosten anfallen, mußt du diese auch nicht bezahlen. Du hättest dir dann ja keins ausfertigen lassen.

Der Betrieb ist in der Beweispflicht.

Um was für ein Angebot handelt es sich? Was ist diesbezüglich im Vorfeld vereinbart worden? Hast du irgend etwas unterschrieben?

Bei so wenigen Angaben können wir dir nicht weiter helfen.

Es handelt sich um ein Angebot für Dachdeckerarbeiten bei einem Einfamilienhaus. Das Unternehmen hat im Vorfeld nichts davon gesagt, dass bei Nichterteilung Kosten anstehen.

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