Ich hab Angst, wieder in die Psychiatrie zu müssen?

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11 Antworten

 Liebe/r derapfelbaum,

deine Frage wirkt hoffnungslos.Du schreibst, dass dir nicht mehr zu helfen. wäre und du bezeichnest dich, als einen psychisch-/emotionalern Krüppel.

Frage könnte nun sein, warum stellst du dann hier auf GF deine Frage?

Könnte es nicht sein, dass du doch einen Neuanfang versuchen möchtest, dass du nach einem Weg suchst, der dich aus deiner Trübal bzw. deinem Leiden führt?

Du fragst ja, " Was soll ich machen?. Diese Frage weist darauf, dass du etwas machen möchtest, etwas was dir hilft, nur dass du nicht selber weißt, was das sein könnte?

Wenn du aber doch noch Hoffnung hättest, dass du aus deiner schweren Lage kommst, dann solltest du deine Aussage "Mir ist nicht mehr zu helfen" überdenken, denn deine Hoffnung macht nur dann Sinn, wenn dir noch zu helfen wäre. Verstehst du mich?

Es ist ja immerhn schon mal gut, dass die Gespräche mit deiner Psychologin/Psychiaterin von dir positiv beirteilt werden. Es ist schön, dass dir das so gut tut, mit ihr über alles zu reden. Auch wenn du Angst hast, dass sie dich wieder in die Psychatrie bringt, du solltest offen mt ihr über diese Frage reden.  Der Ausdruck, dass  deine Psychologin dich wieder in die Psychatrie bringen könnte, lässt den Eindruck entstehen, dass du  dieser Sache hilflos gegenüber stehst, so das Gefühl hast, dass du nichts zu entscheiden hättest und dass du dich da vielleicht deiner Psychologin ausgeliefert fühlst?

Wenn dem so wäre, dann solltest du die Sache etwas anders betrachten: Die Psychatrie ist nicht dazu da, um dich zu quälen. Sie könnte für dich vielleicht sehr wichtig sein, weil dir dort am effizienteste geholfen werden kann.  So sollte es sein, so ist es leider nicht immer so. Ob einem Menschen it psychischen Probemen dort geholfen werden kann, hängt aber nicht nur von der jeweilgen Psychatrie und den dort arbeitenden Menschen ab, sondern auch vom jeweiligen Patienten, ob der oder die sich auf die dortigen Angebote einstellt. Jede Form von Therapie ist davon abhängig, ob der Patient dieses Therapie annehmen kann und sich in diese einbringen will.

Deine Abneigung gegen die Psychatrie lässt vermuten, dass der erste Besuch da nicht so lief, als dass du dich gerne daran erinnern möchtest.

Du hast jetzt  gechrieben, dass du nicht nochmal in die Psychiatrie möchtest, hast aber keine Begründung dafür angegeben.  Bitte überlege dir noch mal in Ruhe, ob deine Gründe, warum du da nicht noch mal hin möchtest, der Weisheit letzter Schluß sein müssen?

Diese Überlegungen könntest du deiner Psychologin in Ruhe besprechen. Die dürfte erahren genug sein, so dass sie weiß, dass eine Einweisung gegen den Willen des Patienten kritisch ist und nur im echten Notfall geboten ist. Denke bitte aber auch daran, dass deine Suizidgedanken als ein Alarmsignal  gelten können und dass du ja selber schreibst, dass du dich Tag für Tag  durch dein Leben schleppst. Manchmal muss man ert einmal eine Pause einlegen und dafür sorgen wieder mit sich und seinem Leben ins reine zu kommen um dann befreit in eine bessere Zukunft starten zu können.

Deie Hilflosigkeit hat bestimmt ach damt zu tun, dass du auf der einen Seite weißt was du nicht willst (z.B. in die Psychatrie zu gehen), auf der anderen Seite aber nicht u wissen scheint, was du tun könntest.

Ist so dein Problem beschrieben?

Wenn ja, versuche doch zusammen mit deiner Psychologin diese Situation zu bessern, schau mit ihr nach den Möglichkeiten, die dir am besten helfen könnten und dann schau mal, ob du nicht diese ergrefen kannst, selbet dann wenn dir das erst mal nicht gefallen sollte.

Eine Therapie kann schon wie eine bittere Medizin sein, beides kann aber nötig sein, damit es einem wieder besser geht.

Wen n du noch Fragen hast oder ws loswerden willst, nur zu.

Liebe Grüße, Thomas

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Ich würde mit ihr darüber reden. Kann nur besser werden. 

Aber mal was anderes, warum willst Du nix wieder da rein? Kann nix dafür, war auch da und mir hat es gefallen. Bei mir war da Ergo/basteln, kochen, backen, Wanderung (Ostern) + Ostereiersuchen, Sport, Rhythmik, wer wollte konnte baden gehen (KH- Schwimmhalle), eine Ausfahrt, ..........., und irgend was helfen, wie Tische abwischen, früh + abends Buffet zurecht machen, Pflanzen gießen, Fernsehraum aufräumen usw.! Wenn es da nix gut ist, wo Du warst, gehe in ein anderes KH für Phsy. Guck mal im Netz nach einem KH in Deiner Nähe und vllt. sind da auch Bewertungen dabei? Oder ruf da mal an, vllt kannst Du Dir das mal angucken vorher?

In einem Jahr wirst Du denken, wie blöd war ich damals und bloß gut das ich noch lebe. Denk mal daran, im Sommer baden zu gehen, in der Sonne zu liegen, wenn die 1 Blumen im neuen Jahr, blühen, und was es noch für schöne Momente gibt. Vor allem was ich versuche, wenn es mir mal nix so gut geht, ist schöne Sachen (können Kleinigkeiten sein) zu finden. Schön das die Sonne scheint, gut dass es nix schneit, da ist es nix glatt draußen, ..........!

Auch werden Deine Ellis schon neugierig sein, was Du für ein Gesicht machst, wenn Du Dein Weihnachten bekommst. Aber was wäre, wenn ........?

Alles Gute und lass es dir so gut wie es möglich ist gehen! ::-)

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Hallo,

ich kann gut nachvollziehen, dass du nicht wieder dorthin möchtest, wenn du dort negative Erfahrungen gemacht hast. In einem Kommentar schreibst du von sechs Wochen "Verwahrung" statt Therapie; bei Krisenaufenthalten ist das ganz normal. Ich weiß jetzt nicht, was das bei dir für ein Aufenthalt war, aber wenn man keine Therapie macht, sondern zur Krisenintervention kommt, ist es normal, keine Therapien zu haben.

Das ist erstmal echt nicht schön, vor allem, wenn es einem schlecht geht, aber manchmal geht es nicht anders. Ich habe einige Monate in einer solchen "Verwahrung" ohne Therapien und ohne Ausgang verbracht, noch dazu eine sehr viel längere Zeit in Therapie. Ich fand das auch echt nicht einfach, aber irgendwann habe ich gemerkt, dass es nicht anders geht.

Bei dir scheint es ähnlich zu sein; du schaffst es nicht draußen, oder hast es zumindest nicht geschafft, als du aufgenommen werden musstest, es war wohl der einzige Weg. Wenn du dich aber darauf einlässt und Hilfe annimmst, kann es dir vielleicht doch helfen! Die können dich nämlich "aufbewahren", bis es dir besser geht; dann hast du keine Gelegenheit, dir was anzutun, bis es dir so weit besser geht, dass du entlassen werden kannst.

Und bevor du das jetzt sagst - doch, das ist möglich. Ich selbst dachte auch, es würde mir nie besser gehen, weil die Probleme seit dem Grundschulalter bestehen, nach jahrelanger Therapie kann ich aber sagen, dass es nicht so ist. Wenn man sich auf Hilfe einlässt und auch schwierige Zeiten durchsteht, kann es sich wirklich alles zum Besseren wenden! Wenn dazu die Klinik nötig ist, ist das zwar erstmal nicht angenehm, aber vielleicht der richtige Weg.

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Ich kenne eine super Klinik die ganz anders ist als andere Kliniken und ganz nach deinen Gefühlen geht! Ich habe ganz viele schlechte Erfahrungen gemacht mit Psychiatrien! Meine Erkrankungen sind immer schlimmer gewurden bis ich in die Klinik Dr. Blohm kam! Seitdem hat sich mein Leben grundlegend geändert! Man darf sich seinen Therapeuten selbst wählen, du musst nicht in der Klinik wohnen wenn du nicht möchtest, sie verbieten dir nichts, du darfst du Therapien frei wählen, du bekommst sofort einen Termin und 24 Stunden am Tag ist der Chefarzt telefonisch erreichbar! Ich habe mich so geborgen gefühlt! Glg

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Dein ganzer Text, deine Formulierung: 
Du klingst eher danach, als willst du unbedingt wieder in die Psychatrie. Und weißt du warum? Weil du dir nicht helfen lässt. Du siehst alle Hilfen, die man dir anbietet (Gespräche, Einweisung in eine sichere Umgebung, ständige Beihilfe), als "Qual" an (Zitat: "Ich hab so Angst").

Ändere deine Einstellung! Sag dir nicht "Oh, nein! Nein! Ich will nicht in die Psychatrie!!" - damit sagst du dir konkret: "Mein geistiger Zustand wird sich nicht ändern, deshalb muss ich in die Psychatrie". 

Du musst es versuchen mit: "Es ist jetzt etwas hart. Aber ich versuche es. Auch wenn ich es heute vielleicht nicht geschafft habe, versuche ich es morgen," 

Mach kleine Schritte!! Das ist unheimlich wichtig - setze dir kleine, aber erfüllbare und damit auch wichtige Ziele, die du durchsetzt! 
Ein kleiner Denkhinweis dazu: Wenn einen die Ärzte nach einem Unfall sagen, dass man sich erstmal erholen soll, bevor man wieder richtig los legt, warum solltest du das nicht auch machen, wenn du emotional völlig zerstört bist? 

Es ist schwierig, ja ich weiß. Depressionen und all der Kram ziehen einen heftig runter. Aber es ist machbar. Man muss nur einer Person in diesem Falle vertrauen: Sich selbst. 

Also: Kümmere dich gut um dich selbst. Nimm dir ein gutes Buch, mach dir einen netten Tee und blende die Welt aus. Dann erst versuchst du mal ein bisschen an dir selbst zu werkeln, hier und da einige Stellen zu reparieren. Und wenn du merkst, deine Kraft neigt sich dem Ende zu: Mach wieder eine Pause. Ganz einfach :)

So hab ich es auch geschafft. So schaffen wir es alle irgendwie!
Du musst nicht einen "wunderschönen grandiosen" Tag haben.

Hab einfach einen Tag. Atme. Esse. Schlafe. Surfe im Internet. Hab einen Tag!

LG

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Kommentar von derapfelbaum
09.12.2015, 21:56

Glaub mir, ich will nicht wieder dort hin! Ich war sechs Wochen da und es war der Horror! Keine Therapien, es war nur eine Verwahrung. Geh du mal dahin und dann sag mir, dass du wieder da hin willst!

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Kommentar von derapfelbaum
09.12.2015, 22:18

Weiß nicht, was ich noch sagen soll - danke

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Lies das Buch "Das leiden am sinnlosen Leben". Es tönt vielleicht komisch, aber mir hat es wahnsinnig geholfen. Und lass dich behandeln, lass dir helfen, ausser du bist dir ganz sicher, dass du alleine da wieder rauskommst, aber mit Hilfe gehts schneller, einfacher und schmerzfreier..

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Kommentar von derapfelbaum
09.12.2015, 21:43

Ich war ein halbes Jahr in Therapie, dann bin ich in die Psychiatrie gekommen (bin nur wieder raus, weil ich die dort angelogen hab), jetzt bin ich wieder in Therapie. Nichts hat geholfen! Mir geht es seit zwei Jahren nicht mehr gut und es wird immer schlimmer.

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Kommentar von derapfelbaum
09.12.2015, 21:51

Ja, weiß ich, aber es geht nicht :(

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Such dir einen anderen psychiater oder lass dir medikamente verschreiben. Es gibt auch hypnosetherapien etc denn beim ausmaß deiner erkrankung hilft normales reden leider nicht mehr :/

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Ich war auch wegen den gleichen Problemen in einer und ich hab richtig Respekt vor dir du hast es dort ein ganzes halbes jahr augehalten. Ich war dort für 2 wochen und bin da abgehauen und weil man dort wie der letzte dreck behandelt wird... ich spreche aus eigener Erfahrung dass dir dein wille allein nicht ausreicht um davon loszukommen. Dass mit dem svv würde ich dir dringend empfehlen zu lassen weil wenn dein therapeut/in dass sieht wird sie dich mit noch höherer wahrscheinlich in die klapse stecken...ich wünsch dir noch viel erfolg.

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Kommentar von derapfelbaum
09.12.2015, 22:04

Danke :) ich war kein halbes Jahr in der Klapse, ich war ca ein halbes Jahr in Therapie, dann 6 Wochen in der Psychiatrie, jetzt wieder in Therapie. Das mit dem Svv weiß sie -noch- nicht.

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Kommentar von derapfelbaum
09.12.2015, 22:18

Ich finde, dass Klapse besser klingt als Psychiatrie - Ansichtssache

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Kommentar von MichixDDD
09.12.2015, 22:20

Ja du hast recht jeder der in einer ear sagt klapse ;))

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Kommentar von derapfelbaum
09.12.2015, 22:24

Was regst du dich jetzt so auf? Alles cool Bruder

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Was gefällt dir denn nicht? 

Stell dir dein Leben nicht so vor als wär es ein Käfig. Versuche immer nur das gute zu sehen, mach dir dein Hobby wie zb Malen oder Laut singen etc

Und gehe zu deinen Psychiaterin und rede mit ihr, warum solltest du nicht mehr zu ihr hinwollen wenn du über alles mit ihr reden kannst und das dir gut tut? 

Ich denke du solltest dir einen Kaffee machen und in aller ruhe nachdenken was du nicht magst und wie du dies ändern kannst. Ebenfalls solltest du dir Gedanken machen was dir Spaß machen könnte wie zB Malen, singen, Sport treiben uvm. 

Und merk dir, Selbstmord ist keine Lösung.!

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Das kenne ich ... ich kann mich gut hineinversetzen .. genau die gleichen worte die du geschrieben hast schwebten mir auch im kopf rum ... gibt es denn wirklich nichts in deinem leben was dir noch mut macht weiter zu leben ? 

Magst du es zu reisen ? Die welt zu entdecken ? 

Wolltest du schon immer ein haustier haben ? 

Hast du familie oder freunde ? 

Gibt es etwas an dir was du liebst ? 

Klingt alles im ersten moment doof aber fangen wir klein an :) 

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Kommentar von derapfelbaum
09.12.2015, 21:49

Bin erst 15, hab ich vergessen, zu erwähnen und es liegt nicht (-ausschließlich-) an der Pubertät! ~ja, eigentlich reise ich gerne, aber es erfüllt mich nicht mehr mit Lebenslust und Freude - ist also nur Geldverschwendung ~ich würd mich eh nicht drum kümmern - und ich bekomm keines ~Familie und Freunde habe ich kaum bzw nur "Gelegenheitsfreunde" ~wenn ich das so lese, finde ich es selbst ziemlich bekloppt, dass ich alles "so schlecht rede", allerdings stimmt es halt.. :/

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Kommentar von derapfelbaum
09.12.2015, 21:58

Hm, danke Ja, Familie hab ich schon, aber nur meine Mutter und die hasse ich. Und die meisten meiner Gelegenheitsfreunde mag ich nicht mal wirklich..

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Kommentar von derapfelbaum
09.12.2015, 22:11

Meine Mutter ist mir einfach unsympathisch.. Ich wollte zur Polizei, kann aber wegen einer crohnischen Krankheit nicht dort hin. Ich bin weiblich - eigentlich gebe ich das typische Bild eines pseudo-depressiven Mädchen ab, ist mir irgendwie ziemlich peinlich.

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Kommentar von derapfelbaum
09.12.2015, 22:26

Hm, danke! Nummer gegen Kummer hab ich noch nicht probiert, wenn ich über irgendwas reden möchte, fang ich sofort an zu heulen. Schonmal von morbus crohn gehört? Wenn nicht, dann google mal.

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Achso, und SvV, ca 5x die Woche, 1-3x am Tag

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