Ich glaube nicht an Gott und mag meine Religion nicht! Was tun?

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Deine Situation ist verzwickt aber nicht unmöglich. Früher oder später wird sich deine mit dem Gedanken arrangieren müssen. Eltern sind ganz gern rechthaberisch und versuchen ihre Dominanz und Kontrollsucht anderweitig zu erklären und würden dies nie eingestehen.

Was du machen kannst, ist dich weiterhin von deiner und jeglicher Religion zu distanzieren und auf keine Gespräche einlassen.

Ich habe eine ähnliche Situation gehabt. Ich stamme aus einer christlichen formen Familie und es war lange Zeit undenkbar, dass ich nicht Tel ihrer Region sein möchte. Ich habe die Religion kategorisch abgelehnt und mich auf keine religiöse Diskussionen eingelassen. Heute ist das Verhältnis in Ordnung.

Damals habe ich meine Eltern am Kopf geworfen: Es gibt keine religiöse Kinder sondern Kinder religiöse Eltern.

Naja, wenn du zumindest glaubst, daß Jesus Christus existierte, dann solltest du doch auch wissen oder verstehen wollen, was er für ein Mensch war und was er getan hat und was er sagte, oder? Entweder er war das, was die Bibel über ihn berichtet, oder er war eben ein großer Schauspieler und Lügner. Dazwischen ist nichts!

Nur an seine mögliche Exixstenz zu glauben, ist nichts wert. Und auch ein Kreuz zu tragen (was ja mit Jesus zu tun hat) und Gottes Existenz für ein Märchen zu halten, passt ja nicht zusammen. Gott wurde Mensch in Jesus Christus um die kaputte Beziehung zwischen Gott und Mensch in Ordnung zu bringen (Vergebung der Sünden). Dafür steht das (leere) Kreuz und die Auferstehung - Johannes 3,16!


''Es war dir mein Gebein nicht verborgen, / als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich gebildet wurde unten in der Erde. Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war. Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß! Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand: Am Ende bin ich noch immer bei dir''.


Psalm 139, 15-18

Mit einer Religion hat das nicht viel zu tun. Jesus hat keine Religion oder Kirche gegründet, sondern ist gekommen, um Frieden und Vergebung zu ermöglichen durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz. Das soll man glauben und dazu stehen. Dann hat man ewiges Leben, Frieden im Herzen und den Sinn des Lebens gefunden. Alles Liebe und Gute!

Da du völlig frei bist, dir das auszusuchen, muss deine Mutter das eigentlich akzeptieren. Andererseits muss man diesen Konflikt nicht unbedingt an die große Glocke hängen. Z.B. könntest du einfach aufhören, darüber zu diskutieren, deinen Teil denken und halt dein Ding machen. Was würde dann z.B. passieren? Oder zwingt sie dich, an religiösen Ritualen teilzunehmen? Wenn nein, ist der Konflikt eigentlich kein Konflikt, wenn man den nicht anspricht ist der Konflikt damit erledigt. Wenn ja, dann muss sie das wohl oder übel akzeptieren. Dann kannst Du ihr vielleicht Atheismus ein bisschen erklären (fehlende Beweise als Grund, dass man als Atheist trotzdem Moral hat und ein guter Mensch sein kann usw.).

Nein, wir waren nie religiös oder so. Aber manchmal möchte sie irgendwie dass wir einen fest feiern der viel mit der Religion zu tun hat und ich sag ihr jedes mal, ich werde weder beten, noch am Fest dabei seien. Kerzen anzünden werd ich auch nicht und das gab dann letztes Jahr auch  einen Streit, vor Freunden und Familie. Die einzige die mich versteht ist meine Oma, da sie selbst auch aus jeglicher Religion ausgetreten ist. Ich brauche keinen Gott und keine Religion, das ist für mich Schwachsinn 

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@catgirl3000

Was spricht dagegen, dabei zu sein? Gerade wenn das Fest eher den Charakter einer Familienfeier haben sollte. Wenn die anderen beten, kannst Du halt meditieren.

Ich feiere z.B. auch Weihnachten mit der Familie. Nicht weil ich Jesu Geburt feiere, sondern weil es eine nette Tradition ist.

"Ich brauche keinen Gott und keine Religion, das ist für mich Schwachsinn" 

Ja normal, für viele andere Menschen auch ;).

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@blechkuebel

Wäre meine Mom normal geblieben, wär ich auch bei der Feier und würde nicht in mein Zimmer gehen. Da aber meine Mutter mich praktisch 'gezwungen' hat vor anderen zu beten, bin ich nach oben in mein Zimmer gerannt. 

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@catgirl3000

Ok, kann ich gut nachvollziehen. Da müsst ihr irgendwie ausmachen, dass du nicht beten musst vor den anderen. Wie gesagt, versuche es mit erklären. Wenn du sagst "das ist Schwachsinn", dann provozierst du vielleicht eher einen Konflikt als wenn du z.B. sagst "ich glaube da nicht daran, weil es für mich einfach nicht genug Beweise gibt". Wenn sie es trotzdem nicht akzeptiert, wäre ich auch erstmal mit dem Latein am Ende.. :D Vllt hast du jemanden in der Familie, der dein "Verbündeter" in dieser Hinsicht sein kann.

Versuch auch herauszufinden, warum das so schlimm ist, dass du Atheistin bist. Welche Ängste stehen dahinter? Vielleicht irgendetwas mit Hölle usw.? Wenn du das weißt, kannst du vielleicht darauf eingehen. Z.B. könnte man sagen, dass für Gott (wenn es ihn gäbe) vielleicht die guten Taten wichtiger wären als die Religionszugehörigkeit, die ja ziemlich zufällig ist (jemand woanders geboren ist, hätte nicht die Religion deiner Mutter und das allein aus dem Grund, woanders geboren zu sein).

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Ich habe das ja schonmal geschrieben , dass ich den Karfreitag als etwas sehr schlimmes empfinde, ich da irgendwie sehr weinen muss, da Jesus , an dem Tag sehr leiden mußte.

Wir hatten ja nun schon meine vorherige Frage , warum die frühen Christen in den Katakomben nirgends ein Kreuz bis ins vierte Jahrhundert zeichneten.

In der Bibel steht : wer am Holz hängt ist verflucht .

5 Mose 21 ab Vers 22

22 Hat jemand eine Sünde an sich, die ein Todesurteil nach sich zieht, und er wird getötet und an ein Holz gehängt23 so soll sein Leichnam nicht über Nacht an dem Holze bleiben, sondern du sollst ihn an demselben Tage begraben. Denn ein Gehängter ist von Gott verflucht, und du sollst dein Land nicht verunreinigen, das der HERR, dein Gott, dir zum Erbe gibt.

Dass der Mensch in Sünde fällt , ist von Satan , das zeigte Adam und Eva und Gott , denn auch Satan bekam sein Strafe.

Es hängt das Gesetz daran , wo Gott alle Strafe und Sünde auf Jesus warf , damit wir gerettet werden können.

Jesus wurde gekreuzigt mit extrem viel Leiden , die sicher von Satan bestärkt wurde.

Satan sah den Sieg für sich am Kreuz , doch Jesus hat dieses Kreuz überwunden .

Der Sieg , war der Todeszeitpunkt danach die Auferstehung. Das Holz selbst war kein Sieg . Das Kreuz war kein und ist kein Siegessymbol.

In der Anbetung zu Gott , ist es da richtig immer zielgerichtet auf das Kreuz zu sehen ? oder auf die Auferstehung ? Will Gott dass wir auf ein Hinrichtungswerkzeug schauen , oder dass wir Glauben , mit dem Blick gerichtet zu Gott?

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