Ich glaube meine Mutter ist depressiv. Was soll ich tun?

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8 Antworten

Bei mir ist es das selbe nur in grün. Nur sie macht schon eine Ergotherapie, geht zum Psychiater, hat bald einen Termin beim Psychologen, hat eine Selbsthilfegruppe und ist auch bald in der Tagesklinik.

Trotzdem scheint es alles nichts zu helfen. Das hörst sich jetzt wahrscheinlich so an, als ob sie voll das Trauma hat, allerdings...es handelt sich wirklich  nur um Kleinigkeiten.

Was ich dir damit sagen will, es können ganz kleine unscheinbare Dinge sein, weswegen sie sich so schlecht fühlt. Vielleicht liegt es ja auch an deinem Vater? Irgendwelche Eheprobleme, die sie schnell reizbar machen.

Du könntest ihr klarmachen, dass es verdammt viele Möglichkeiten und Leute gibt, die ihr helfen können, wenn sie irgendwelche Probleme hat.

Aber ganz wichtig : Lass dir deine Lebensfreue nicht kaputt machen. Zieh am besten sofort nach dem Abi aus und konzentrier dich auf dein eigenes Leben. Denn sonst kann es passieren, dass sie dich mit in diesen Sumpf zieht. Ein schlechtes Gewissen brauchst du dann jedenfalls nicht zu haben, denn es gibt ja immer noch deinen Vater und sicherlich viele andere Menschen, die ihr helfen könnten, wenn sie es dann zulässt.

Eventuell steckt aber auch was harmloses dahinter, wie die Wechseljahre.

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Besprich Dich doch mal mit den anderen Familienmitgliedern, dann setzt Ihr Euch mit der Mutter zusammen und sagt ihr: So geht das nicht, Du kannst uns nicht ständig nur anmotzen. Wenn Du Probleme hast, dann leg sie bitte auf den Tisch, oder such Dir jemanden, mit dem Du sprechen kannst/magst.

Ihr könnt auch gleich vorschlagen, dass Sie mal eine Kur macht, z.B. eine Psychosomatische Fachklinik wegen Burnout oder so. Das ist KEINE Psychiatrie, das ist eher wie eine Kur, in der geschaut wird, wo die Unzufriedenheit (oder Ängste oder was immer die Leute haben) herkommt und wie man das in Zukunft verhindern kann.

Jeder Arzt kann einen solchen Aufenthalt verschreiben. Also ich an Deiner Stelle würde schon mal versuchen, das anzusprechen. Wenn es nichts nützt - Abi machen und ausziehen.

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Liebe Smoothy98, ich kann dich verstehen.Fühl dich gedrückt. 

Manchmal sind die eigenen Eltern mit sich selbst so unzufrieden, dass sie gar nicht merken wie sehr sie einen selbst mit Worten verletzten. 

Im übrigen glaube ich nicht das hier eine Depression vorliegt. Das soll auch nicht dein Problem sein, okay??? Die Lebensfreude kann dir niemand nehmen- Du entscheidest ob du das möchtest. Du machst das Abitur? Starte durch, versuche nach der Schule zu Freunden zum lernen zu gehen oder unternehme etwas mit deinen Geschwistern. Mach das Abi und studiere in einer anderen Stadt. Alles wird gut :)

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Rede mal mit deiner Mutter in einer ruhigen Minute oder zeig ihr, dass du sie lieb hast. Zeig ihr einfach, dass du sie brauchst als Mutter. (Mach einmal den Hausputz und sag ihr sie soll entspannen und sag du machst das weil sie gestresst wirkt oder koch einfach mal)

Vielleicht sieht sie es ja dann selber auch ein.
Ich hoffe es für dich und wünsche dir alles Gute! Ich weiß selbst wie schwerr es mit depressiven Eltern sein kann.

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Beginnende Wechseljahre, wenn Du eine Frau bist, rede mal mit ihr.

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Du solltest dich mal mit einem anderen Familienmitglied zusammensetzen und überlegen, warum dies so ist. Vielleicht bräuchte deine Mutter auch psychologische Hilfe, wenn sie nicht mehr damit klar kommt. Sei für sie da, aber lass das alles nicht zu nah an dich ran, sondern konzentrier dich auch auf dich selber!

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sie wird überfordert sein und vielleicht hilft ihr ein Urlaub oder eine Kur?

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user50031 16.07.2016, 14:49

Urlaub hilft ihr, aber danach wird es wieder so sein...

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oxygenium 16.07.2016, 14:51
@user50031

woher weißt du das denn? 

Oft hilft ein Tapetenwechsel sich neue Gedanken frei zu schaufeln.

Vielleicht hat deine Mutter auch ganz andere Sorgen?

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user50031 16.07.2016, 15:16

Weil es jeden Urlaub so ist :D

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Hmmm wie wäre es damit öfters dahin zu gehen wo du deine Ruhe hast.

Rausgehen, irtgendwo hin, egal wo, nimm jemanden mit.

Wie wäre das? : o

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