Ich glaube mein Mann hat ein Alkohol Problem, oder nicht?!

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24 Antworten

Ja er hat Alkohol sucht!

Körperliche Symptome:

Der langfristige Konsum von Alkohol verursacht Magenschmerzen durch eine Magenschleimhautentzündung oder Magengeschwüre. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu blutigem Erbrechen oder sogar schweren Blutungen beim Platzen von Krampfadern in der Speiseröhre kommen. Typisch sind auch Übelkeit und Schwäche sowie morgendliches Zittern aufgrund von Entzugssymptomen. Häufigere Blutergüsse, Gerinnungsstörungen oder Schlafstörungen deuten ebenfalls auf eine Alkoholproblematik hin. Exzessives Trinken schädigt die Leber. Die kognitiven Fähigkeiten nehmen ab.

Emotionale Symptome:

Typisch ist zunächst, dass das Alkoholproblem bagatellisiert oder geleugnet wird. Zunehmend fallen starke Stimmungsschwankungen auf. Häufig sind ein geringes Selbstwertgefühl und depressive Gefühle zu beobachten. Immer öfter treten dann aber auch eine starke Reizbarkeit sowie verbale und körperliche Gewalt mit häufigeren Wutausbrüchen und übertriebenen Verhaltensweisen in den Vordergrund. Schleichend engt sich das Denken auf das Thema Alkohol ein. Andere Interessen oder Mitmenschen werden vernachlässigt. Neben den ständigen Versprechen, sich zu ändern und aufzuhören, prägen Selbstvorwürfe und Schuldgefühle die familiäre Situation.

Hoffe konnte Helfen!

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Kommentar von BoBobtail
26.10.2012, 09:49

Hallo, danke für deine ausführliche Antwort. Wir weden heute abend für eine Woch in die Eifel ins Ferienhaus fahren, ich habe mir vorgenommen mit Ihm heut abend über die Sache zu reden :-( hab schon ein bischen Angst davor. Aber gut es muß halt sein, vieleicht kann er mir ja beweisen das er keinen Alkohol braucht und wird in unserer Urlaubswoche nichts trinken. Aber das bezweifel ich jetzt schon. Naja ich werde ihm diese Woche noch als Change geben, und wenns nichts nutzt, tja dann muss ich wohl andere Schritte einleiten und mir anderweitig Hilfe holen. Echt eine blöde Situation.

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Ein Alkoholiker muss keine zittrigen Hände haben. Die schlechte Laune deines Mannes reicht mir vollkommen. So war es bei meinem Vater auch. Der hatte Streit provoziert, wenn er wieder mal seinen Alk brauchte.

Seine Abwehr ist ebenfalls ein Anzeichen für eine Alkoholproblem. Er trinkt seine Bierchen doch nur, weil sein Arbeitstag so stressig war, er keinen Bock hat auf dein "Gemeckere" (so kommt es bei ihm an) und die Kollegen doch garantiert auch ihr Feierabendbierchen trinken.

So eine "Phase" kann sehr lange dauern. Bei manchen bis zum Tod, wie ich auch in näheren Umgebung miterleben "durfte".

Ich weiß nicht, ob ihr Kinder habt und wie alt diese sind. Wenn ja und sie noch unter 18 sind würde ich schauen, dass sie das nicht mehr mit ansehen müssen.

Deinen Mann kannst du nicht (alleine) retten. Höchstens die Telefonnummer der Anonymen Alkoholiker hinterlassen, während du (vorerst?) bei Verwandten, Bekannten oder Freunden unterkommst.

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Der hat ein gravierendes Alkoholproblem.....du wirst nur nichts dagegen tun können solange er das nicht selbst einsieht. Du solltest aber mal bei den Anonymen Alkoholikern anrufen und fragen was du machen kannst.

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er könnte ein problem haben, aber eben auch ein gewohnheitstrinker sein. beides ist möglich. verdächtig ist seine aussage, daß er kein alk-problem hat. das ließe eher darauf schließen, daß er gar nicht ohne kann. versuch ihm klar zu machen, daß du dir große sorgen machst, da alkoholismus eine krankheit ist, die sehr schwer in den griff zu kriegen ist. daß jemand abends nach dem job was trinkt, ist nicht das problem, sondern daß es 7 bier sind - das ist ne ganze menge.

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ich bin der Meinung und das ist meine persönliche Erfahrung, die 7 Flaschen Bier ist nur die Menge die Du siehst.die andere Menge geht heimlich durch die Kehle wenn Du nicht anwesend bist.Muß natürlich nicht sein,aber alles spricht dafür. Er hat ein Alkoholproblem,das ist so sicher wie das Amen in der Kirche und Entzugserscheinungen bemerkst Du nicht weil erst mal das heimliche trinken für Ruhe im Körper sorgt Er wäre der erste Alkoolkranke der keine Entzugserscheinungen hat. Auch Du brauchst Hilfe,Du bist CO- Abhängig. Du mußt auch für Dich sorgen...Wenn Fragen melde Dich einfach

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Bei 7 Flaschen Bier hat dein Mann definitv ein Alkoholproble. Versuch mal Ihn auf die Menge anzusprechen. So auf die Art und Weise: "Ich kann ja verstehen wenn du 2, 3 Flaschen Bier am Abend trinkst aber wenn es mehr ist dann bist du definitv Alkoholiker und was das auf Dauer für Negativauswirkungen hat brauche ich dir ja wahrscheinlich nicht zu sagen. Also überleg mal ob du die Menge nicht langsam wieder reduzieren möchtest."

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Also wenn ich 7 Bier trinke, kann man mich wegschmeisen. Das ist definitiv ein Alkoholproblem. Und wenn er das noch länger weitermacht, wird sich das ganze ausdehnen auf andere Tageszeiten.

Man kann auch von Bier abhängig sein. Das Klischee vom Flachmann in der Früh muss nicht unbedingt immer zutreffen. Auch die Abwehrhaltung spricht meiner Ansicht nach bereits für eine Abhängigkeit. Da das ganze bereits seit einem Jahr so geht würde ich schnell handeln bevor noch weiterer Schaden entsteht.

Lass dich von deinem Hausarzt beraten oder such eine Beratungsstelle auf. Die helfen auch Angehörigen und können dir am ehesten Tips geben wie du ihn ansprichst oder wie du ihm am besten helfen kannst. Letztendlich jedoch muss er selber das Problem erkennen und sich dem auch stellen.

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Ja, das kenne ich aus eigener Erfahrung. Ein Alkoholiker will nie einsehen, dass er ein Alkoholiker ist. So war es auch bei mir. Ich trank immer mehr, aber kam nie auf die Idee, einer zu sein. Eines Tages, ich konnte noch klar denken, sagte ich mir: "So kann das nicht weiter gehen. Du bist jeden Tag betrunken. Tu mal was dagegen". So ging ich zum Hausarzt, um mich beraten zu lassen. Was er mir danner öffnete, ließ mich erblassen. Ich stand kurz vor dem totalen Blackout. Der Arzt ordnete eine sofortige, freiwillige Einweisung zur Entgiftunmg an, der ich auch zustimmte. Naja, ich wurde wieder zum normalen Menschen, seit über 30 Jahren trocken und bin mehr als froh darüber.

Ich würde Ihrem Mann auch mal vorschlagen, beim Hausarzt oder in einer Suchtberatung wegen seinmem Problem vorzusprechen. Anscheinend ist es bei ihm noch nicht zu spät.

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Alos, als 1. aus eigener Erfahrung nicht, jedoch in meiner Ausbildung im Krankenhaus. Wobei man ja auch von der Alkoholkrankheit spricht, und es keine Schande ist, alkoholkrank zu sein. Es gibt Phasen. Der Schritt von der Gewohnheit zur Sucht bleibt unbemerkt. Der Angehörige sollte die Sucht nicht unterstützen, d. h. den Alkohol (dazu gehört auch Bier) nicht besorgen. Du kannst noch sagen: Ich mache mir Sorgen um deine Gesundheit. Also von dir sprechen, denn ist der Betroffene erstmal süchtig danach, will er auf keinen Fall darauf verzichten. Er fühlt sich sofort angegriffen und verteidigt sein Verhalten. Mehr kannst du erstmal nicht tun.

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7 Flaschen ist aber eine ganze Menge O.O

Dass er maulig ist, wenn er keines kriegt, macht einen aber schon stutzig.

Ich würde ihm ganz ruhig sagen, dass du dir Sorgen machst. Nicht mit der Vorwurfskeule zuschlagen. Viele Süchte fangen klein an, und Alkohol hat schon mehr als ein Leben zerstört... :-(

Wenn es eine Phase wäre, könnte er ja auch mal ein paar Tage darauf verzichten, um dir zu zeigen, dass du dir keine Sorgen machen brauchst. Denn dann könntest du ja aufhören, danach zu fragen, gell? ;-)

Vielleicht läßt er sich auf so ne "Wette" ein. EIne Woche ohne Bier, kein Mäkeln deinerseits. Schafft ers nicht, kommt er mit dir zu ner Beratung.

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Kommentar von BoBobtail
26.10.2012, 09:44

Also wir fahren heute Abend für eine Woche in den Urlaub. Ich habe mir vorgenommen heute mit ihm darüber zu reden und den Vorschlag zu machen im Urlaub eingfach mal nichts zu trinken. Um den Urlaub voll geniessen zu könne. Mal sehen ob es klappt.

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Das ist bereits ein ausgewachsenes PRoblem, da es eben zur Gewohnheit geworden ist ohne die er nciht mehr kann! Denn er trinkt keineswegs mehr aus reinem Genuss.

Sag ihm einfahc, wenn es kein Problem wäre, solle er das beweisen und einfach mal 1-2 Wochen darauf verzichten, wenn er das nciht kann, ist wohl klar das es shcon schlimm um ihn steht.

Die Menge, bzw die Art des ALkohols spielt dabei keinerlei Rolle, es geht um die Regelmäßigkeit Übrigens, Stimmungsschwankungen wie eben schlechte LAune sind entzugserschienungen

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Sag ihm,wenn er kein Problem hat dann macht es ihm ja auch nichts aus n paar wochen komplett auf bier zu verzichten. Achte auf seine Reaktion. Ich gehe davon aus das er ein Alkohol problem hat und das sollte nicht so bleiben.. Rede mal mit freundinnen ueber ihn.. Ich hoffe es wird besser :)

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Kommentar von Anni33
26.10.2012, 09:37

Und geh mit ihm zu nem Spezialisten!

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Die Grenzen bei der Alkoholsucht sind sicher fließend. Bei 7 Flaschen Bier täglich ist bei mri aber deutlich eine Grenze überschritten. Das ist viel zu viel. Ich selbst trinke auch gerne Bier, aber nicht täglich und nicht in den Mengen.

Die Mengen sind auf jeden Fall gesundheitsgefährdend.

Und wenn dein Mann von einer Phase redet... das klingt in meinen Ohren auch nciht gut. Da versucht er doch irgendwas im Alkohol zu ertränken.

Wende dich an die örtliche Drogenberatung.

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Wenn er jeden Abend SO viel Alkohol konsumiert ist es ein Problem. Da spielt keine Rolle ob Bier oder Schnaps ... Gib ihm mal alkoholfreies Bier, wenns ihm nur um den Geschmack geht sollte er damit ja zufireden sein, aber das bezweifle ich bei diesen Mengen.

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Leider ist er Alkohoholiker ;o( Wenn er es sich nicht selber eingesteht, wird sein Konsum und die Sucht nur schlimmer!!! Er braucht eine Therapie

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dein mann ist zum spiegelalkoholoker geworden, er braucht eine bestimmte menge intus haben, damit er sich wohl fühlt. wenn er das zeug nicht bekommt, reagiert er wie ein süchtiger, welcher er leider geworden ist. seine gesundheit ist gefährdet, 7 bier/abend ist nicht wenig und wenn ér morgens zur arbeit autofährt, so hat er noch eine menge restalkohol im blut, passiert was, ist er arg dran. versuche mit ihm vernünftig zu reden, abernd wenn er sich wohlfühlt, wo es ein wille ist, gibt auch einen weg. er muss allerdings begreifen, dass auch bier ein alkoholproblem auslöst. ggf. eine suchtberatungsstelle aufsuchen.

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Kommentar von BoBobtail
26.10.2012, 10:23

Hey Danke für diene Antwort. mein Mann ist seit letztem jahr Arbeitslos, er war selbstständig und ist pleite gegangen mit seinem laden (Fotobereich). Also er muss nicht morgens zur Arbeit und auch kein Auto fahren, er ist zur zeit nur Hausmann. Aber ich glaube das vieleicht genau darin das Problem liegt, er hat keine wirkliche Aufgabe mehr. Für sind zur Zeit alle Menschen schlecht und man kann ja seiner meinung nach keinem mehr vertrauen. Ich werde heute Abend mit ihm ein ernstes Gespräch führen wenn wir in unserem Ferienhaus in der Eifel angekommen sind. Weil es ist mir wirklich ernst, und ich möchte ihn nicht verlieren. Anhand der ganzen Antworten hier, sieht es wohl ganz danach aus das er ein Problem hat, und ich dann ja wohl auch mit ihm.

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Das ist Alkoholismus, wenn ihm das nicht bewusst ist, kannst Du da aber leider nichts machen. 3,5 Liter Bier jeden Tag, seit einem Jahr ist definitiv keine Phase

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das ist auf jeden fall zu viel an alkohol... wende dich am besten an eine suchtberatung.

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er sollte mal zur suchtberatung gehen und sich dort beraten lassen,es kann mit der zeit zu einem starken alkoholproblem führen und damit ist nicht zu spaßen,gehirnzellen sterben ab und organe werden sehr stark geschädigt

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Das ist ein "echtes" Alkoholproblem. Lass dich mal beim Gesundheitsamt beraten. Die haben dort eine Suchtberatungsstelle.

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