Ich glaube dass ich Schwul bin. Bin ich vielleicht krank desswegen?

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5 Antworten

Hey,

bitte denke so etwas nie wieder. Homosexualität ist sicher keine Krankheit. Menschen, die meinen so eine Assoziation vorzunehmen, solltest du meiden. Sie sind intolerant und rückständig. Die Sexualität und Emotionalität des Menschen sind so komplex. Man muss doch nicht alles etikettieren. Wichtig ist doch, dass man ehrlich zu sich selbst ist und sein Leben lebt, um glücklich zu werden. Liebe und lebe. Lass dir nicht von anderen dein leben diktieren und ganz wichtig: Liebe mit Respekt und Rücksicht. Achte darauf, dass niemand verletzt wird, auch wenn man das nicht immer vermeiden kann. 

LG

hi Amigo37,...ich habe für dich hier ma was reinkopiert; sowas kann man auch selber suchen und finden:


In der Antike wie auch in vielen anderen Kulturkreisen galt und
gilt gleichgeschlechtliche Liebe weder als moralisch anstößig noch als
krankhaft, sondern eher als eine Spielart unverfälschter menschlicher
Sexualität. Im europäischen Mittelalter rangierte sie dann aber bald
neben anderen angeblich widernatürlichen sexuellen Handlungen unter dem
Oberbegriff Sodomie. Über diese ereiferten sich nicht nur die
kirchlichen Sittenhüter, sondern auch die weltliche Gerichtsbarkeit.



Auch in der Neuzeit und bis nahe an die Gegenwart heran mussten bei
gleichgeschlechtlichen sexuellen Praktiken ertappte Menschen mit
Strafverfolgung rechnen. In Deutschland regelte dies der Paragraf 175
des Strafgesetzbuches, der sexuelle Handlungen zwischen Personen
männlichen Geschlechts als Straftat erfasste. Der Gesetzespassus bestand
seit den ersten Tagen des Deutschen Reichs 1871, wurde durch die
Nationalsozialisten nochmals verschärft und überlebte auch in den ersten
Jahrzehnten der Bundesrepublik. Er sah eine Freiheitsstrafe von sechs
Monaten bis zu fünf Jahren, in "erschwerten Fällen" (§ 175a) sogar bis
zu zehn Jahren vor.



1969 schränkte eine erste Reform des Paragrafen das strafbare
Delikt dann auf homosexuelle Handlungen mit männlichen Jugendlichen
unter 21 Jahren ein, in einem zweiten Schritt 1973 dann nur noch
gegenüber männlichen Jugendlichen unter 18 Jahren. Daraufhin sank die
Zahl der Verurteilungen stark – abgeschafft wurde die umstrittene
Regelung aber erst 1994 im Zuge der Rechtsangleichung mit der ehemaligen
DDR.



Die Psychiatrie begann sich Mitte des 19. Jahrhunderts für
Homosexualität zu interessieren – der Berliner Nervenarzt Carl Westphal
veröffentlichte 1869 einen der ersten wissenschaftlichen Aufsätze zum
Thema. Zwar betrachteten nicht alle Psychologen Homosexualität als
krankhafte Abweichung, schon Freud war anderer Meinung, dennoch führte
sie auch die American Psychiatric Association (APA) bis 1974 in ihrem
Krankheitenkatalog.







Man sieht, Malware, die einmal in die Köpfe programmiert wurde, ist nur schwer zu löschen.

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Hallo
Amigo37,

Nein! Du bist nicht krank, nur weil du glaubst Schwul zu sein, Schwul ist keine Krankheit, sondern eine sexuelle Orientierung. Schwul sein gab es schon in der Antike, da galt es sogar als schick, wenn man sich einen Knaben hielt - damit meine ich dich aber nicht, ist nur ein Beispiel. Wenn du Schwul bist, dann lebe deine Sexuelle Orietierung aus, und werde ein glücklicher  und zufriedener Mensch.

Es gibt genug Menschen ( Auch in meinen Bekanntenkreis ) die sind verheiratet, obwohl der Mann schwul ist - was muß das für eine Folter sein, so zu leben.

Gruß  watiedo

Das ist eine sexuelle Orientierung bzw. Neigung, aber keine Krankheit!

Wenn Du schwul bist, dann ist es eben so. Ist doch nicht schlimm heute!


Homosexualität ist keine Krankheit.

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