Ich gehe oft tagelang im Alpenvorland wandern und abends schlafe ich im Wald, ohne Strom und ohne nichts. Kann ich an Weidezäunen irgendwie mein Handy aufladen?

5 Antworten

Am Weidezaun mit den kurzen Hochspannungsimpulsen nicht, dafür steckt in denen einfach zu wenig Leitung. Die sollen ja schließlich nur durch diesen elektrischen "Nadelstich" weh tun, ohne zu verletzen oder sonst wie zu schaden.

Käme man an die Batterie im Generator-Kasten heran, könnte man damit natürlich einen Powerbank-Schaltkreis betreiben, das wäre jedoch Diebstahl, da man damit ja die Batterie entlädt, die der Landwirt kaufen muss. Aber für Wanderer fernab einer Steckdose gibt es andere Möglichkeiten, so Solarpaneele, die man z.B. hinten am Rucksack befestigen kann, oder auch Wanderer-Wasserkocher die im Topf ein Peletier-Element eingebaut haben, und so aus einem Teil der Wärme des Camping-Kochers auch Strom zum Laden des Handys erzeugen, auch gibt es kleine Generaturen, die einen Propeller dran haben, das man sie in einen fließenden Bach hängen kann, um damit sein Handy zu laden.

Und wenn du solch eine Schaltung:

https://www.banggood.com/DC-DC-Buck-Module-6-24V-12V24V-to-5V-3A-USB-Step-Down-Power-Supply-Charger-Efficiency-97_5-p-1103973.html?rmmds=search

an eine 6V-Laternenbatterie dran hängst, hast du einen Kapazität von immerhin 7000 mAh dabei, damit kannst du auch dein Handy einige Male aufladen.

Es gibt eine bessere Lösung: Lass dein Handy einfach durchgehend ausgeschaltet, und schalte es nur ein, wenn du wirklich einen wichtigen Anruf tätigen musst. Dann hält der Akku sehr, sehr lange. (Mehrere Wochen). 

ich brauche es auch nicht unbedingt zum telefonieren, sondern benutze es als Offline Navigator. GPS und helles Display zehren auch am Akku ...

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