Ich gebe Hund zu viel Aufmerksamkeit?

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2 Antworten

Nein das kann man gar nicht! ;-) 

Meine ängstliche Hündin wird von mir tagtäglich verwöhnt und gerade in beängstigenden Momenten sucht sie meine Aufmerksamkeit und die bekommt sie auch, schließlich bin ich ihre Vertrauensperson und diese ist gerade in solchen Momenten für sie da. 

Meine Hunde sind manchmal wie Katzen, sie schauen immer was ich gerade wo und wie mache naja und manchmal passieren da auch echt lustige Dinge, so hat meine Hündin selbständig angefangen ihre Spielzeuge aufzuräumen respektive auf ihre Couch zu räumen. Denn die habe ich beim sauber machen immer hoch geschmissen auf die Couch, jetzt macht sie es mittlerweile selbst wenn sie sieht ich hole den Besen raus, fängt meine Hündin an und holt ihre Spielzeuge auf die Couch ;-) 

Ergo Aufmerksamkeit darf und sollte man immer geben erst Recht in Situationen wo der Hund ängstlich ist. denn Angst entsteht im Gehirn, ist ein hormoneller Vorgang und der kann logischerweise nicht durch positive Zuwendung verstärkt werden, denn die Hormone die in solchen Momenten sezerniert werden, sind Antagonisten. ;-) 

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Kommentar von Katzenkumpel
08.07.2017, 23:45

Dass Tiere über einen gewissen Ordnungssinn verfügen, kann ich nur bestätigen. 

Vom Einkauf hatte ich meinem Katerle eine kleine Stoffmaus mitgebracht, und sie ihm auf seinen Lieblingsplatz auf dem Sofa gelegt. Dort lag die Maus dann einige Zeit ziemlich unbeachtet (Begeisterung sieht anders aus), bis sie plötzlich spurlos verschwunden war. Schließlich fand ich die Maus, auf Katerchens Spielteppich ordentlich einsortiert zwischen seinen anderen Schmusetieren...

Heute liebt er die Maus übrigens heiß und innig - besonders, wenn sie sich in einer Pappröhre versteckt :)

Zuletzt habe ich dem Katerchen anhand von drei Bällchen den Unterschied zwischen groß, mittel und klein erklärt. Wenn ich nun zwei weitere Bälle dazwischen mogele, sortiert er diese wieder aus, und stellt die "richtige" Größenordnung wieder her.

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Es gibt kein ZUVIEL an Aufmerksamkeit bei einem Hund. Allerdings immer nur dann,wenn sie gehorsam und ruhig ist. Bei Aufregung oder Angst bitte keine Zuneigung geben,denn das bestärkt sie dann in ihrer Haltung. Auch Beruhigung kennt ein Hund nicht. Der Hund versucht immer das wiederzuspieglen,was der Hundeführer ihm vorzeigt. Danach orientiert sie  sich ,Es ist ein HUND,behandel sie niemals wie ein menschliches  Kind !" .

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Kommentar von Malou369
08.07.2017, 19:41

"behandel sie nie wie ein menschliches Kind" Nein, so nun auch wieder nicht. ich würde es nie wie ein menschliches Lebewesen behandeln.

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