Ich gebe 250g Wasser in einen Kalorimeter (80Watt Leistung). Diesen Lasse ich auf 40°C vorheizen und fange dann an alle 2°C die vergangene Zeit aufzuschreiben.?

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3 Antworten

Entweder Du machst es Dir einfach und nimmst die 29 s. Die Energie aus Leistung und Zeit zu berechnen sollte bekannt sein.

Oder Du machst es wissenschaftlich - die mehreren Messungen sind ja dazu da, dass sich Messfehler teilweise ausgleichen können. Du zeichnest in ein Diagramm Deine 3 Messwerte ein und dadurch eine Ausgleichsgerade.

Im Diagramm ist natürlich die ganze Zeit von 40°C bis 44°C als t-Wert zu nehmen, nicht nur die von 42°C bis 44°C.

Deine gemessenen 29 s lassen mich vermuten, Du habest bei 42°C die Uhr angehalten und neu gestartet - besser wäre, die Zwischenzeit abzulesen und die Uhr weiterlaufen zu lassen.

So, wie du es schreibst, ist die Aufgabe entweder ein Schülerverwirrer oder extra einfach gestellt:

Entweder du brechnest die an das Wasser abgegebene Energie. Da brauchst du aber keine Messung, denn

E_wasser = c * m * delta_T

oder du suchst die zugeführte Energie, das ist E_zu = P * t

Wenn noch etwas Schwierigkeit rein soll, dann wäre ggf. der Wirkungsgrad gesucht

Eta = E_wasser / E_zu

Diese Aufgabe ist nicht lösbar! Ich hatte nämlich die Zeit von 42°C auf 44°C gestoppt und nicht von 40°C auf 44°C ! Deswegen kann ich nicht die Gleichung P*t anwenden.

TomRichter 16.03.2017, 10:40

Du kannst es angenähert lösen, indem Du annimmst, dass die Zeit von 40°C bis 42°C eine Sekunde weniger war als die von 42°C auf 44°C.

Was ich nicht verstehe: In der Originalfrage steht noch, Du habest

"alle 2°C die vergangene Zeit" aufgeschrieben.

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