Ich fürchte den Tod nicht.Nur das Leiden/Schmerzen bis zum Tod.Kennt jemand eine Methode für einen würdevollen Tod?

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7 Antworten

Das was Du befürchtest, möchte eigentlich kein Mensch. Von daher ist Deine Frage nicht ungewöhnlich.

Einzig durch Medikamente, verordnet von einem Arzt, können Dir Schmerzen genommen werden. Morphin in hohen Dosen nimmt laut Ärzten jeden Schmerz.

Ansonsten gäb es nur die Sterbehilfe, die in Deutschland aber unter Strafe steht.

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Kommentar von sinari
23.06.2016, 00:47

Und da liegst du nun-vollgestopft mit Betäubungsmittel-und erwartest eigentlich nur Eines........

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Kommentar von fspade
26.06.2016, 00:18

Morphin nimmt auch in hohen Dosen nicht jeden Schmerz, sonst müssten Menschen nicht in Extremfällen in ein künstliches Koma versetzt werden.

Sterbehilfe steht in Deutschland nicht absolut unter Strafe, sondern nur die Tötung auf Verlangen, und die Beihilfe zu Suizid, wenn sie nicht durch Angehörige oder Nahestehende erfolgt.

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Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Wenn ich das nicht mehr will, kann ich damit aufhören und werde langsam versterben. Wichtig ist dann, dass ich palliativmedizinisch versorgt werde und gute Mund und Schleimhautpflege mache. Wer das für unzumutbar und qualvoll hält, geht von unhaltbaren Vorurteilen aus und sollte sich auf http:///www.sterbefasten.de mal die Fallbeschreibungen durchlesen.

Der unschätzbare Vorteil dieser altehrwürdigen Methode ist, sich innerhalb der ersten Woche noch umentscheiden zu können. Zudem besteht die Möglichkeit sich von seinen Lieben in einem Zustand verabschiedene zu können, in dem man ihnen noch in würdevoller Erinnerung bleibt.

Ein Arzt, der sich dabei um evtl. Schmerzen und gute Mund- und Schleimhautpflege kümmert, handelt im Einklang mit seiner Standesethik und den Gesetzen.

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Kommentar von sinari
25.06.2016, 12:25

...ich werde langsam versterben-Mit Durst und Hunger?Über Wochen?Nein-so qualvoll will ich nicht sterben.Kein Mensch wünscht sich so etwas.Eigennützig,aber völlig nachvollziehbar.

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Ich (45, starker Raucher, momentan noch ohne entdeckten Krebs usw.) denke, dass das Leiden eher immer nur die Angehörigen betrifft. Man/Mensch wird halt müde, überdrüssig, will irgendwann einfach nur noch Ruhe. Soviel zum würdevollen Tod. Ehrlich gesagt, glaube ich, dass die meisten lebenden mehr leiden als jene kurz vorm Tod. Sie schleppen das halt mit sich herum. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass der Körper kurz vorm Tod alles herunterfährt. Quasi eine natürliche Sterbebegleitung, wie das Einschlafen abends im Bett. Nicht auch jedesmal eine Art kleiner Tod ?  Weshalb sich da noch mit inneren Kämpfen herumplagen, das ganze zu beschleunigen ?

Wenn ich das richtig verstehe, hast Du mehr Angst vor dem Leid als dem Tod. Hast Du bei jedem Kopfschmerz, Zahnschmerz, Wadenkrämpfen usw. auch gleich den Ausweg im (Frei)tod versucht ?

Es gibt keinen würdevollen Tod, schon garnicht für die Angehörigen. Mach aus dem Leben, was Du kannst und schleich Dich nicht einfach davon.

Meine Meinung

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Kommentar von sinari
23.06.2016, 01:04

Ich lebe noch locker 20 Jahre.Frage jetzt verstanden?

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Wie alt bist Du denn? Leidest Du unter einer (mehreren) schweren Krankheit? Das Thema wäre ein Gespräch mit dem Hausarzt wert, wenn da das Vertrauen stimmt ...

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Kommentar von sinari
23.06.2016, 00:57

Oh nein.Ich werde mich wohl die nächsten 20-30 Jahre einer "durchschnittlichen" Gesundheit erfreuen dürfen.Ich bin übrigens 60 und bis auf ein paar altersbedingte Handicaps ganz gut drauf.Mein Internist bestätigt das.

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Ich denke nicht , dass man aussuchen will wie man stirbt :/

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Kommentar von sinari
23.06.2016, 00:40

Doch-das will ich.Ohne Leiden-ohne Schmerzen-ohne ein monatelanges dahinsiechen auf einem Krankenhausbett.Das kann doch nicht zuviel verlangt sein?

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Kommentar von Xipolis
23.06.2016, 00:43

Doch, ich wenn ich kann, dann würde ich mir aussuchen so zu sterben:

Im hohen Alter in meinem eigenen Bett mit einem guten Cognac richtig schön angetrunken und dabei zwei junge hübsche unbekleidete Mädels. ;-)

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Lies mal Senecas Epistulae morales. Vllt findest du da eine Antwort auf deine Frage

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Kommentar von sinari
23.06.2016, 01:58

Philosophie und Dichtung haben noch nie Antworten gegeben.Nenn mir doch ein Beispiel,und ich werde meine Einschätzung überlegen..

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Kommentar von Hoppeltoppeltz
23.06.2016, 10:03

Philosophie und Dichtung geben erst dann Sinn, wenn sie mit der Einstellung der Menschen, die sie erreichen soll, übereinstimmt. Wenn du also mit dieser Einstellung an Philosophie ran gehst, ist es klar, dass du keine Antworten findest.

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Kommentar von Hoppeltoppeltz
25.06.2016, 14:08

Und wozu führen Denkanstöße? Meistens zur Lösung eines Problems. Aber egal. Ich wollte eigentlich nur nett sein und dir eine Hilfestellung zur Lösung deines Problems geben. Und keine Grundsatzdiskussion über Philosophie führen.

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Niemand fürchtet den Tod ;) nur den weg dahin!

Lebe dein leben so wie du es derzeit lebst und mach dir keine gedanken über den Tod :)

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Kommentar von sinari
23.06.2016, 01:44

Der Inhalt meiner Frage war ein Anderer.

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