Ich führe seit 2 Jahren Tagebuch, nach Analyse stellte ich fest, dass sich meine Interaktionen im Kreis drehen, ist das normal?

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3 Antworten

Hi,

wir sind halt Gewohnheitstiere. Wobei auch nix dagegen spricht, mal eine andere Richtung einzuschlagen, wenn du merkst, das du das so nicht haben willst. 

Falls dich das stört, hast du jetzt schon einen richtig krassen Vorteil anderen gegenüber, weil du das erkannt hast und dir jetzt überlegen kannst, was du tun kannst, um das zu ändern.

LG 

Naja, du bist du. Wenn du auf die Suche nach dem bist, was dein Leben lebenswert und authentisch macht, dann wirst du (wenn du es auf dich selbst beziehst) immer nur wieder auch dir selbst begegnen. Eine echte Interaktion beinhaltet ja nicht den fortgesetzten Dialog mit sich selbst, sondern das Gegenteil. Daran erkennst du aber, daß du als Mensch, in gewisser Weise und nachweislich durch deine eigenen Erfahrungen, in deinem Dasein gefangen bist, weil du nicht über den Tellerrand hinaus sehen kannst.

Sozusagen stehst du dir selbst im Weg, kannst aber logischerweise auch nicht aus deiner Haut heraus, und dich auch nicht mal eben auf einen anderen Planeten beamen. Was machen? Sich von seinem angeborenen Egoismus zu befreien wäre schon mal ein Ansatz. Also dem ständigen um sich selbst drehen. Ich will dir nichts aufzwingen, aber früher hatte ich auch ähnliche Gedanken und Gefühle wie du jetzt, und habe eben gemerkt, daß ich alles andere als frei und autonom bin. Tagebuch habe ich damals auch geschrieben und hatte auch den starken Eindruck mich im Kreis zu drehen. Mein "Aha-Erlebnis" kam durch die Beschäftigung mit dem, was über allem steht - Gott!

Das war vor gut 30 Jahren und ich bin seitdem anders gestrickt und nehme durch den Glauben und das inspirierte Wort Gottes in der Bibel mich und diese Welt ganz anders wahr. Mein Horizont ist sozusagen offen und sehr erweitert - nicht weil ich der große Durchblicker bin (nicht wirklich), sondern durch Gottes Dasein und die geistliche Wahrnehmung der unsichtbaren Realitäten. Die Lösung liegt also nicht in mir selbst oder der Welt, sondern allein im ewigen Gott der über Zeit und Raum steht. Der Sinn des Lebens ist für mich daher der Glaube und die Beziehung zu Jesus Christus (Johannes 3,16 und 14,6). Alles Gute!

meine drehen sich auch im Kreis. 

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