Ich fühle mich wertlos ungeliebt und alleine.

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Hallo Thallactle,

der Trennungsschmerz, den Du im Moment erlebst, hat Dich offenbar in ein totales Tief gestürzt. Vielleicht fragst Du Dich ja: Werde ich jemals darüber hinwegkommen? Möglicherweise ist Eure Trennung das Schlimmste, was Du je erlebt hast. Manche empfinden das Ende einer Liebe ein bisschen so wie sterben. Viele, die sich in einer ähnlichen Situation wie Du befinden, durchleben regelrechte Trauerphasen wie z. B. "nicht wahrhaben wollen", "Wut" oder "tiefe Traurigkeit". Du kannst Dir das zwar jetzt noch nicht vorstellen, doch irgendwann magst Du soweit sein, dass Du die Trennung akzeptieren kannst. Wie lange das dauert, hängt sicher auch zum Teil davon ab, wie tief Eure Beziehung war. Was Dich sicher momentan am meisten beschäftigt ist die Frage, wie Du über Deinen großen Schmerz hinwegkommen kannst.

Erst einmal ist wichtig, Deine Trauer nicht zu unterdrücken. Es ist völlig normal, in dieser schwierigen Phase Tränen zu vergießen. Das ist kein Zeichen von Schwäche. Lass Dich nicht all zu sehr hängen und tue etwas, was Dir gut tut: Etwas Sport, ein Spaziergang, Musik hören etc. Auch wenn Dir danach ist, Dich jetzt zu verkriechen, wäre es besser, mit denen Zeit zu verbringen, denen etwas an Dir liegt. Das lenkt Dich etwas ab und hilft Dir auch, wieder auf positive Gedanken zu kommen. Ich weiß zwar nicht, ob Du an Gott glaubst - falls doch, könnte es Dir Erleichterung bringen, ihm im Gebet Dein Herz auszuschütten. Ich bin beim Lesen der Bibel einmal auf einen schönen Text gestoßen, der auch für diese Situation ganz gut passt: " Seid um nichts ängstlich besorgt, sondern laßt in allem durch Gebet und Flehen zusammen mit Danksagung eure Bitten bei Gott bekanntwerden; 7 und der Frieden Gottes, der alles Denken übertrifft, wird euer Herz und eure Denkkraft durch Christus Jesus behüten" (Philipper 4:6,7).

Wenn etwas Zeit verstrichen ist und der Schmerz nachgelassen hat, dann könntest Du Dich ja einmal bewusst damit auseinander setzen, was in Eurer Beziehung schiefgelaufen ist. Hättest Du im Rückblick vielleicht irgend etwas anders machen können? Was könntest Du daraus für Deine nächste Beziehung lernen?

Auch wen Dein Leben jetzt noch wie mit Wolken verhangen ist und alles trübe und grau aussieht, kannst Du sicher sein, das irgendwann auch wieder die Sonne scheint. Das haben viele vor Dir auch schon erfahren. Auch Du wirst es ganz bestimmt schaffen!

Liebe Grüße

Philipp

So hart das klingt, aber hier ist nicht der richtige Ort, um Hilfe für diese Art von Problemen zu suchen. Erst recht, wenn man deine hinzugefügten Themen sieht, ist der einzig richtige Rat: such dir professionelle, therapeutische Hilfe.

Nach vorne schauen?! Das geht vorbei.. Hast Du Freunde? Rede darüber. Geh raus, unternimm was. Zuhause einigeln und sich selbst bemitleiden wird nichts ändern. Es ist hart, aber es wird besser. Bestimmt ;)

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Muss dazu sagen dass ich im Moment arbeitslos bin und ich starke finanzielle Probleme hab, aber eine eigene Wohnung... bin übrigens 20 Jahre alt. Ich bin schon in Therapie aber bis zum nächsten Termin dauerts noch, aber ich hab das Gefühl ich dreh durch, einen früheren Termin auszumachen geht nicht, würde mir aber sowieso nicht weiterhelfen.

Kennt das Gefühl jemand oder weiß wer was ich dagegen tun kann? Ist das nur eine Phase?

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Wieso sollte man in der Schule etwas lernen?

Es ist extrem laut, 90% der Leute machen nichts, jeder will was von einem, die Lehrer labern uns nebenbei noch mit privaten Dingen voll, man hat immer Angst was falsch zu machen, steht unter Druck. Wie soll man so lernen?!

Ich bin hochsensibel und kann mich beispielsweise nur auf EINE Sache konzentrieren. Aber in der Schule gibt es so viele Eindrücke, dass ich nicht weiß, was ich machen soll. Zu Hause kann ich sehr gut lernen, sehr viel in sehr kurzer Zeit z.B bis zu 100 Vokabeln am Tag. Aber auch auswendig lernen ist für mich kein Problem, habe ein sehr gutes Gedächtnis und eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit. In meiner Freizeit lerne ich auch einfach zum Spaß 6 Stunden am Stück ohne Pause und fühle mich danach super, vor allem habe ich etwas gelernt. Doch in der Schule fühle ich mich wie ein Häufchen Elend und würde am liebsten zu Hause alleine lernen. Auf die Lehrer kann ich verzichten. Bin ich da ein Einzelfall oder ist das normal?

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