Ich fühle mich so hilflos und leer?

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6 Antworten

@ Misaki02

Zuerst hatte ich auch vor ihren Rat anzunehmen, jedoch hatte ich Angst
wenn ich mich dort anmelde nicht mehr entlassen zu werden/ gehen
gelassen zu werden, da die Kliniken auch sehr schlechte Bewertungen in Bezug auf den Umgang mit den Patienten hatten.


Da kann man dir nur antworten, du hättest das Angebot, bzw. den Rat annehmen sollen.

Du würdest freiwillig in so eine Klinik gehen und da wird dich wohl keiner mit Zwang wegsperren.

Außerdem gibt in in Deutschland noch mehr Kliniken und wie der Ablauf dort vonstatten geht ist auch vielfach das persönliche Empfinden des einzelnen Patienten.

Wenn der Patient nicht mitarbeitet und sich öffnet, dann sind nicht die Ärzte schuld, sondern der Patient muss auch seinen Teil dazu beitragen.

Dass du Angst vor einer Therapie hast, wird jeder nachvollziehen können, aber dich nur krankschreiben lassen, dann erholst du dich vielleicht körperlich etwas vom Stress, aber wie sieht das mit deinem psychischen Innenleben aus?

Wenn es machbar ist bei dir, dann versuche erst mal deine Problem auf die Reihe zu kommen, denn deine Gesundheit sollte vorgehen und evtl. könnte das auch länger dauern.

Aber es gibt immer einen Weg, auch beruflich und wenn du nicht fit bist, dann nützt dir auch eine Ausbildung nichts, wenn du sie dann nicht durchhaust.

Alles Gute für dich..

Du meinst es sicher gut. Aber wenn ihr Bauchgefühl dagegen spricht ist ihr Verhalten doch verständlich. Würde ich genauso machen. Allerdings sollte sie auf jeden Fall in ambulanter Behandlung bleiben. Sie hat sich doch ganz gut "sortiert" und darin würde die Psychologin sie sicher auch unterstützen.

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Du kannst nur in einer geschlossenen Psychiatrie weggesperrt werden. Da kommst du aber gar nicht rein. Wenn du dich um einen Klinikplatz bemühst, kommst du in eine ganz normale psychosomatische Klinik, die du jederzeit, ohne Angaben von Gründen, verlassen kannst.

Zu deiner Frage ganz unten: Es gibt noch Ausbildungsplätze, wenn auch nicht mehr viele. Du kannst dich bei der Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer oder der Agentur für Arbeit darüber informieren. Aber fühlst du dich fit genug, um eine Ausbildung durchzuziehen? Oder wäre es vllt besser, du nimmst dir jetzt mal nen Batzen Zeit, nimmst eine psychologische Behandlung in Anspruch, kriegst deine Probleme zumindest soweit auf die Reihe, dass du dein Leben wieder einigermaßen im Griff hast und gehst dann gestärkt im nächsten Jahr in die Ausbildung?

Das ist selbstverständlich deine Entscheidung. Wenn du Angst vor einer Klinik hast- es dauert eh seine Zeit. Du musst die Aufnahme beantragen und wenn du nicht Privatpatientin bist, musst du in der Regel ein paar Monate warten. Dann gibt es ein Aufnahmegespräch und du kannst dir alles anschauen, mit einigen Ärzten/Therapeuten/Betreuern vor Ort sprechen, dir den Therapieablauf erklären lassen usw. Und wenn du dann merkst "nein, das ist es einfach nicht"- dann kannst du absagen. Damit enttäuscht du niemanden. Die Klinik nimmt dann eben einen anderen Patienten auf. Also der Sprung ins Wasser ist vielleicht nicht ganz so kalt, wie du befürchtest.

hey

Wenn das Studium dich nur stresst und ein unnötiger Zeitaufwand ist, dann brech es ab. Du sollst das machen, was dich glücklich macht und nicht das, was Andere glücklich macht. Nimm dir Zeit für dich selbst, finde heraus, was du wirklich willst.

Emotionen sind ein Teil von uns kein Mensch ist ganz emotionslos, aber man kann sie leicht unterdrücken, ohne dass man es selbst bemerkt.Es wird immer aufs und abs geben.Aber die schlechten Tage sind doch dafür da, damit man die Guten um so mehr zu schätzen weiss.Trauer,Wut all das ist ein Teil von uns und wir müssen lernen das alles zu akzeptieren. 

Gib nicht auf es gibt so viel Schönes auf dieser Welt.Es gibt so viel Gutes.Konzentrier dich auf die schönen Sachen...Ich weiss wie schwer das alles ist.Ich weiss wie schwer es ist aus seiner Trauer wieder herauszukommen, vorallem wenn sie einen nie loslässt.Behalte sie in deinem Herzen, aber bleib offen für das Gute.Tu was dich glücklich macht.Deine Eltern wollen doch letzendlich auch nur, dass du glücklich bist.Lebe für dich und niemals für Andere

Möglich ist alles mit einem gewissen Willen, dennoch du den Rat deiner Psychologin annehmen, sie gab ihn dir nicht ohne Grund und von alleine werden sich diese Probleme nicht lösen.

Gute Besserung.

Einen Ausweg gibt es immer. Du hast doch Pläne bzgl. deiner Zukunft. Das ist doch gut. Wichtig ist doch eine medikamentöse Unterstützung (verschreibt dir evtl. auch dein Hausarzt). Ein ZIEL ist ganz wichtig im Leben. Wenn du eine Ausbildung machen möchtest, die dir wichtig ist und genau dein Ding wäre, dann ist das doch gut. Besser spät als nie. Wenn dein Alltag dich krank macht, dann kann es sehr gut sein, wenn man erst einmal das Äußerliche in Ordnung bringt. Danach sieht man weiter. Denn wie es jetzt (und schon längere Zeit!) ist geht es ja nicht weiter. - Sei guten Mutes!

L.G.

Meine Freundin hat ein ähnliches Problem, fühlt sich leer kaum Bezug zum Altag außer der Arbeit. Du bist schon weiter und hast dich beraten lassen. Meiner Meinung brauchst du ein Hobby, etwas was dich erfüllt, etwas worauf du dich freust, wo du Menschen finden kannst, die sagen: ja, das finde ich auch gut. Was das genau ist kannst nur du wissen. Ob du das Studium abbrechen solltest kannst auchnur du wissen. Mit Studium ist alles stressiger, das stimmt. Aber es kann sich auch lohnen.

lg

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