Ich fühle mich so hilflos bin total am Ende?

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14 Antworten

Es kommt darauf an, was du mit "Panikattacken" meinst. Panikattacken sind eine psychische Erkrankung die Behandelt werden muss. Sie zeichnet sich aus durch:

  • Atemnot, Engegefühl in Brust und Kehle bis hin zur Angst zu ersticken.
  • Hyperventilation (als Folge können zudem Kribbelgefühle in Gesicht und Händen sowie Muskelkrämpfe auftreten)
  • Herzrasen/hoher Puls
  • Schweissausbrüche/kalter Schweiss
  • Zittern
  • Schwindel und/oder Erbrechen
  • Angstgedanken („das ist ein Herzinfarkt“, „jetzt sterbe ich gleich“, „ich werde verrückt“, „ich kriege keine Luft/ersticke“)
  • Depersonalisationsgefühle/Derealisationsgefühle
  • Innere Spannungszustände
  • Agoraphobie (Angst vor Menschenmassen und/oder grossen Plätzen)

Fast niemand hat alle diese Symptome zusammen, doch die Mehrheit sollte vorhanden sein wenn man von einer Panikattacke spricht. Zentral sind insbesondere die Angstgedanken. Eine Panikattacke fühlt sich lebensbedrohlich an.

Ich erwähne es desshalb, weil das Wort Panikattacke vielfach "missbraucht" wird um alltägliche Angstgefühle zu beschreiben. Die Angst einer Panikattacke hat nichts mit den Angstgefühlen aus dem Alltag zu tun.

Ebenfalls klassisch ist die Angst vor der Angst. Man lebt in einem andauerden Alarmzustand aus Angst vor der nächsten Attacke.

Panikattacken (wenn du wirklich welche hast) müssen unbedingt behandelt werden. Ich jedenfalls bin die Wände hoch gegangen ab diesen Attacken, die absolute Hölle.

Zur Behandlung eignet sich vor allem eine Verhaltenstherpie. Dort lernst du dich dosiert deinen Ängsten zu stellen und überwindest diese Schritt für Schritt. Das Ganze wirkt jedoch nicht sofort, sondern erst nach Monaten intensiver Therapie.

Da Panikattacken akut sind und eine enorme Belastung darstellen, werden bei schwereren Attacken auch Medikamente eingesetzt. Dabei gibt es vor allem zwei Medikamentengruppen die zum Zuge kommen:

  • Benzodiazepine wie z.B. Lorazepam (Tavor/Temesta) oder Alprazolam (Xanax/Xanor) sind Notfallmedikamente. Sie wirken bereits 15-20min nach der Einnahme hoch effektiv angstlösend. Man enspannt sich, beruhigt sich und die Attacken sind vorerst weg. Diese Medikamente haben fast keine Nebenwirkungen (ausg. Müdigkeit) und sind die effektivsten Angstöser die es gibt. Das Problem ist jedoch, dass sie bei längerem und regelmässigem Konsum abhängig machen (nach 4-8 Wochen). Zudem tritt relativ rasch eine Toleranzentwicklung auf. Dennoch: für den Notfall sind sie ein Segen. Hier mehr dazu: http://deprimed.de/benzodiazepine-z-drugs/
  • Antidepressiva, insbesondere jene aus der Gruppe der SSRI und SNRI, wirken ebenfalls stark angstlösend. Sie machen nicht abhängig und es ergibt sich auch keine Toleranzentwicklung. Dafür haben diese Medikamente andere Nachteile. Sie müssen täglich eingenommen werden und wirken erst nach 3-5 Wochen. Zudem haben sie vor allem zu Beginn der Einnahme starke Nebenwirkungen. Hier eine Übersicht: http://deprimed.de/ssri-ssnri-sndri-nari/

Ich will damit nicht sagen, dass du Medikamente nehmen musst. Niemand nimmt diese Dinger freiwillig. Doch ab einer gewissen stärke der Beschwerden sind sie einfach das kleinere Übel (so auch bei mir).

Begib dich unbedingt zu einer Fachperson (Psychiater/Psychologe). Du kannst dich auch zunächst an deinen Hausarzt wenden, welcher die untersucht und bei ausreichendem Verdacht an eine solche Fachperson überweist.

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Der erste Satz ist total wichtig, denn er zeigt, dass du wirklich jemandem zum reden brauchst. Du kannst ja mit jemandem reden dem du sehr vertraust zB deiner Oma. Du kannst dich auch im Internet oder solchen hilfehotlines nach guten Psychologen umhören, nicht alle schreien dich an. Oder frag mal hier ob jemand Erfahrungen mit einem Psychologen hat. Ihr könnt dann auch eine familiensitzung machen bei der du auf das Problem mit deinen Eltern eingehst. Oder Ruf halt bei einer hilfehotline an. In der Schule gibt es vielleicht auch vertrauenslehrer.

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Hallo,

gibt es vielleicht einen Menschen in deinem Leben dem du vertraust?
Vielleicht deine Oma oder ähnliches...
Ansonsten kann ich nur aus eigenener Erfahrung sprechen was diese Selbstverletzung angeht.
Ich bin seit 2 Jahren clean! Mich hat es ebenfalls schrecklich viel Überwindung gekostet überhaupt den Mund aufzumachen.
Versuch
ein wirklich ernsthaftes Gespräch mit (falls es so eine Person gibt)
dieser zu führen. Ansonsten mit deinen Eltern.. Du bist ihr Kind und ich
bin sicher das sie dich lieben. Eltern sind nunmal im Kopf mittlerweile
anders als Kinder... Aber wenn du versuchst denen mit einfachen bzw.
passenden Worten deinen Standpunkt klarzumachen, denke ich nicht, dass
Sie das nicht ernstnehmen werden...
Versuch es einfach mal..
Du bist nicht alleine auf der Welt!!

Liebe Grüße

Janno! ♥

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Hallo,

wenn du einen Psychologen aufsuchst, dann mache ihn darauf aufmerksam das es dich verletzt und es nicht deiner Selbstachtung dient. (anschreien, Drohung).

Du hast es selbst auch  kritisiert und es für unangemessen gehalten. Durch mehr Gelassenheit kannst du dich darin unterstützen deine Panikattacken in den Griff zu bekommen.

So entwickelst du wieder mehr Selbstachtung. Akzeptiere deine Rechte mehr! Du hast genauso wie jeder andere das Recht auf Liebe und dich erfüllt zu füllen.

Alles Gute!

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Ich hatte schon so viele Psychologen, das ich keinen mehr benötige, weil ich mein eigener geworden bin. Das hören die nicht gerne ;))

Panikattacken sind etwas grauenvollen, ich litt selber Jahre daran.
Der Psychologe meinte, ich solle nicht unter viele Menschen gehen, und am besten gar nicht arbeiten. Zuhause rumsitzen war aber nicht so meins.

Ich habe das getan, was mir strengstens abgeraten wurde:
Ich fing in der Gastronomie an, zu arbeiten, an der Front, im Service! :-)
Der Anfang war zwar ziemlich hart für mich, auch innerlich.
Zitternd und voller Angst Servierte ich Die Suppen und Mahlzeiten..
Auf einmal hat es bei mir Klick gemacht, und die Angst-Störung war weg.

Also, entweder du verziehst Dich in den Keller (Bildlich gesprochen), oder aber Du Konfrontierst Dich selber mit deinen Ängsten, damit sie weniger werden, und verschwinden. Wenn ich das kann, können das andere auch.

Psychologen finde ich nicht so gut, aber auch nicht so schlecht, sie weisen einen auf den richtigen Weg zu. Es gibt aber auch Psychologen, die einen versuchen, um-zu-programmieren. Wenn ich glauben würde, was in dessen Akte über mich steht, würde es mir viel schlechter gehen.

Es hilft wenn du ein paar gute Freunde hast, die Dir zuhören.
Es hilft, wenn du die Vergangenheit ruhen lässt, und Dich auf die Gegenwart konzentrierst. Toi Toi Toi.

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Hallo, ich würde wegen dem Mobbing versuchen mich an jemanden aus der Schule zu wenden (Vertrauenslehrer etc...) und auch mal mit deinen Eltern über deine Probleme reden und ihnen sagen was dich an ihnen stört. Mach etwas in deiner Freizeit was dir spaß macht und dich auf andere Gedanken bringt! Vielleicht suchts du auch doch noch mal einen Psychologen auf. Viel Glück :))

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Es trotzdem nochmal mit einer Therapie versuchen. Viel anderes kann dir hier nicht empfohlen werden. Vielleicht gibt es in deinem Umkreis irgendwelche Beratungsstellen? Oder können Vertrauenslehrer/Schulsozialarbeiter/Schulpsychologen dir evtl. helfen?

Ganz viel Kraft für di Zukunft und lass dich nicht unterkriegen.

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Sprich mit jemanden dem du vertrauen kannst (Verwandte, Lehrer usw..) darüber und auf keinen Fall selbst verletzen! Egal wie schlimm es sein kann du solltest niemals den Spass am Leben verlieren.

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Gibts denn einen Grund für das Mobbing? Klingt zwar doof, aber Jugendliche und Kinder können sehr grausam sein und beziehen sich oft auf das Aussehen... 

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Geh zu einem Lehrer und finde da eine Lösung.
Ein Psychologe ist aber eine gute Idee. Hilfe brauchst du auf jeden Fall sonst wird es nur schlimmer.
Geh vielleicht auch Mal zu jemanden in einem Freizeit Zentrum. Sind oft ausgebildete Erzieher oder Sozialpädagogen

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Hey,

Erstmal, es kann alles besser werden, und du bist gut so wie du bist.
Weiterhin empfehle ich dir dringend ein Psychotherapie. Dort wird dir geholfen, die Dinge die auf dich einströmen zu verarbeiten. Glaub mir das wird dir helfen. Alleine kannst du das nicht stämmen.

LG und viel Erfolg

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Ich denke du solltest fremde Hilfe (nicht hier, sondern professionell) in Anspruch nehmen.

Geh schnellstmöglich zu einer Jugendberatung oder Psychologischer Beratung.

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Hallo flowerback,

wie wäre es wenn mit jemanden von "Die NummergegenKummer" redest?

Handynummer lautet 116 111 ist Kostenlos und Anonym die sind von Mo-Sa von 14.00 bis 20.00 Uhr erreichbar!

Wegen dem Mobbing hast du dich mal an den Vertrauenslehrer gewandt?

Was für Mobbing Handlungen machen die und warum?

Ich kann dich verstehen wegen deiner Angst vor einen Psychologen hatte auch einige naja! Aber warum sucht du dir nicht eine Verhaltenstherapeutin?

Die könnte dir ja auch Tipps dagegen geben!

Übrigens geh raus und schaue mal ob wirklich was passiert außer das es dir danach besser geht!

Gute Besserung!

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Nun komme mal von deinem Berg etwas herunter. Sortiere erstmal was du willst. Später kommt dann was andere wollen und du entscheidest. 

Du kannst dich auch endlos aufregen und steigern...wem nützt das?

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