Ich fühle mich öfters doof, wie kann ich es ändern (bitte lesen)?

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8 Antworten

Tja... vieles wurde jetzt schon genannt, aber ich will trotzdem mal sagen, was ich dazu denke.

Das man etwas sagt, bevor man richtig nachgedacht hat oder sich im Nachhinein wundert, was man da von sich gegeben hat, kenne ich auch gut. Da würde ich ebenfalls zu der 3-Sekunden-Regel raten, um die Zeit zu gewinnen, seinen Kopf zu sortieren.

Man könnte natürlich sehr tief gehen, um zu ergründen, woher die Nervosität kommt, das Selbstbewusstsein analysieren und sowas, aber das erspare ich mir (und dir) jetzt mal und sage einfach: Sei du selbst und steh dazu. Ich weiß, das ist klischeehaft und sagt sich auch leichter, als es getan ist, aber es ist der Schlüssel zu einem sehr viel einfacherem Lebensgefühl und auch in dieser Sache sicher nicht unhilfreich :) Wenn du dich mit dir selbst wohl fühlst, sollte diese Nervosität kein Problem mehr sein, da du in dem Fall auch voll hinter dem stehen kannst, was du von dir gibst. Und ohne die Nervosität rutschen dir vielleicht auch nicht so unüberlegte Dinge heraus... ^^

Ich kenne es auch gut, dass ich bestimmte Qualitäten haben möchte, die ich eben nicht habe. Meine Frage an mich ist dann immer: Bin das wirklich ich und passt das zu mir? Natürlich ist es nicht schlecht, seine Fähigkeiten zu erweitern, aber manchmal reicht auch das, was ich habe zum glücklich sein (womit ich deinen Wunsch eines größeren Wortschatzes durchaus nicht schlecht machen will, ich frage dich eher, wie relevant das ist).

Bücher lesen hilft generell immer, wenn man sich bilden will :) Selbst in ausgedachten Geschichten kann man lehrreiche Dinge finden (zum Beispiel "Abby Lynn" erzählt nebenbei viel über Australien). Und was die Allgemeinbildung angeht: die definiert sowieso jeder anders und nach langer Beobachtung habe ich aufgegeben, die persönlichen Interessen der breiten Masse verallgemeinern zu wollen :D Wichtig ist, dass du die Dinge weißt, die dich selbst interessieren. es ist wirklich müßig, sich mit anderem zu beschäftigen, nur um mehr Gesprächsstoff zu haben.

Sooo.... jetzt hab ich unglaublich viel geschrieben und hab das Gefühl, dass mehr als die Hälfte unwesentlich ist^^ Aber egal, ich hoffe, du kannst dennoch etwas damit anfangen :)

LG

Potter94 13.02.2017, 18:32

Ja vielen Dank das du dir Zeit genommen hast! 

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Um deinen Wortschatz zu vergrössern ist lesen eine sehr gute Idee. Das hilft dir auch enorm beim Verfassen von Texten. 

Die Nervosität wird sich dann wahrscheinlich auch legen. Das braucht einfach ein wenig Zeit. 

Um deine Ziele zu verwirklichen musst du sie einfach einmal anpacken! 

Was fehlt dir dazu? Wie erreichst du deine Ziele? 

Setze dir Teilziele mit Zeitlimiten um motiviert zu bleiben. Das klappt bei mir so recht gut. 

Viel Glück :-)

Ja, Menschen sind doof. Denke ich (introvertierter Nerd ^^) auch oft.

Aber man kann sich in ihrer Gesellschaft mit der Zeit schon wohl fühlen. Wenn man Zeit mit Menschen verbringt, die einem sympathisch sind, von ihnen Dinge lernt, und offen dafür ist, wenn sie einem neue Leute vorstellen, dann wird das ganz von selber. War jedenfalls bei mir so, dass ich dadurch offener geworden bin.

Und weil du das mit dem Lesen ansprichst: Lesen ist nie verkehrt! Man bekommt dadurch einen größeren Wortschatz, eine sichere Rechtschreibung und Allgemeinwissen (ja, sogar bei Romanen!).

Ebenso ist es, wenn man sich mit etwas intensiver beschäftigt. Ich finde, jeder Mensch sollte ein Hobby haben, oder eben etwas, was ihn interessiert. Denn wenn man etwas gerne macht, wird man ganz von selbst gut darin (und das merken die anderen auch!).

Hi,

Es kommt mir so vor, dass du zu sehr versuchst, klug zu reden.Geh einfach ganz locker auf deinen "Redepartner" ein. Je nervöser du wirst, desto mehr Schwachsinn erzählt man, glaub mir das kenn ich.

Wenn du deinen Wortschatz erweitern möchtest oder Gesprächsthemen suchst, schaue ab und zu die Nachrichten, das fördert das Allgemeinwissen. Zudem: Je mehr du über ein Thema weißt, desto leichter fällt es dir auch darüber zu reden. Setze dich mit Sachen auseinander, die dich interessieren und bringe diese beim nächsten Gespräch vielleicht ein.

Hoffe das hilft ein wenig

Warum musst du denn unbedingt klug reden? Wobei soll denn das helfen? Sei einfach so wie du bist. Nicht jeder ist halt ein Schlaukopf und intelligent. Wenn du es halt nicht bist ist es halt so. Niemand wird dich auch dafür bestrafen.

Ändern kann man das schon. Bücher lesen hilft da wirklich. Ich zum Beispiel lese für mein Leben gern. Du musst nur die Richtung finden, die du am Interessantesten findest. Einfach so lernen bringt auch was, ist aber eher langweilig und man zwingt sich meistens dazu. Deshalb empfehle ich für die Bildung: Bücher!!

LG FreeKeys

Potter94 13.02.2017, 17:51

Danke das du dir Zeit genommen hast! Werde mir dein Tipp merken :)

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Hallo.
Das mit den Sätzen so raus hauen, kenn ich. Passierte mir auch oft.
Mein Lehrherr sagte damals 3 sek. Gehirn einschalten und dann Reden, Stell dich vorm Spiegel und üb.
So solltest du das auch machen.
Mit dem Schlau reden ist so eine Sache, wenn du in einer Gruppe zusammen sitzt, und dann musst du so reden das es alle verstehen.
Die Älteren Geburtsjahrgänge haben in den Nachkriegsjahren ja kaum Unterricht bekommen. In meiner Klasse hatten wir eine Deutschlehrerin die von 1933 bis 1946 (Verh. Frauen durften während der NAZI-Zeit) keinen
Unterricht geben. und aus Schlesien kam mit einem Akzent, der einfach nicht zu verstehen war. Das hat sich mit der Zeit geändert. Wenn dann die Grundbegriffe fehlen, die nachzulernen ist schwer. Ich bin hier auch noch mit der Pattdeutschen Sprache bis zur Schulzeit wie die andern auch.
Ich habe als 2 Klasse nach dem Krieg eine Realschule mit einigen anderen Schülern besucht. Nachdem das Abgeschlossen war, konnte man sich die Lehrstellen aussuchen. Damals war die Mittlere Reife mehr gefragt wie ein Abitur heute.

Die jüngeren haben es gut, aber die Leistungen werden immer höher geschraubt.

Dann hab ich mir zum Reden so ala FJ Strauß immer mit Fremdworten herum zu werfen. Das war wohl malt aber eher zum Nachteil.

Mann sollte so Reden wie einem der Schnabel gewachsen ist.
Hier in Norddeutschland wird nicht viel geredet aber so mundfaul wie das oft rüberkommt sind hier nicht.
Aber wenn der eine mein das ist sch** dann meint er das, und gut ist,
Es wird nach dem Mund geredet.

Hier ist auch ei mündliches Wort ein Wort mit bestand.

So jetzt ist es länger geworden als gedacht, aber du wirst das lernen.

Viel Glück bei deiner Prüfung und auch Erfolg.

Mit freundlichem Gruß aus dem Oldenburger Münsterland

Bley 1914

Potter94 13.02.2017, 17:50

Vielen lieben Dank für deinen Text, und das du dir Zeit für mich genommen hast!

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Wenn das wirklich so ist, dann ist das nicht schlimm: Jeder ist so, wie er ist und das ist auch gut so!
Ich kenne dich ja nicht und weiß daher auch nicht, wie deine Sichtweise ist, aber wenn du immer nervös wirst, könnte das daran liegen, dass du den Menschen mit denen du redest nicht so sehr vertraust..
[Natürlich ist das nur eine Schätzung von mir. Wenn du es nicht weißt, wie du zu diesen Menschen stehst, dann kannst du das mal beobachten und mir schreiben wenn du möchtest :)..]
Diese Überlegung kam, da ich von mir ausgegangen bin, denn wenn ich mit Freunden rede, ist es mir eigentlich egal, ob meine Sätze Sinn ergeben oder nicht... Vielleicht ist es bei dir aber auch etwas ganz anderes.
Zu dem Lernen:
Wenn man lernt, kann man sein Wissen verbessern (ist ja klar), aber man kann auch nur so viel aufnehmen, wie man es schafft. Irgendwann geht über kurze Zeit nicht mehr viel.
Du könntest über längere Zeit vielleicht einen Kurs dafür besuchen, wenn dir die deutsche Sprache so schwer fällt oder es nicht besser wird...

Viel Glück 🍀

Vielen Dank für die ganzen hilfreichen Antworten,weiß es echt zu schätzen ! 

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