Ich fühle mich nicht zugehörig- Gruppengefühl fehlt, wie baue ich "Beziehungen" auf?

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5 Antworten

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Also ich finde es gut, dass du weißt, was du willst, dass du so einen individuellen Geschmack hast. Das ist gut!

Allerdings glaube ich auch, dass du dich unterbewusst auch von den Anderen selbst abgrenzt, indem du sagst "Ich bin so anders". Klar hast du andere Interessen, als wohl die meisten Jugendlichen, was aber nicht bedeutet, dass du gar keinen gemeinsamen Nenner finden kannst. Und: JEDER Mensch hat ein bisschen andere Interessen, auch wenn es einen "Mainstream" gibt, mit dem sich die Meisten identifizieren können. Aber Jeder ist anders. Und das ist auch gut so.

Mein Tipp an dich wäre, auch anzuerkennen, dass eben jeder Mensch andere Interessen hat, auch deine ganzen Freundinnen sind alle unterschiedlich, selbst wenn sie dir gleich vorkommen. Öffne dich den anderen und sei ganz unvoreingenommen. Vielleicht findest du mit deinen Freunden auch Themen, die dich auch begeistern können. Das kannst du aber nur durch aktiven Austausch entdecken. Grenze dich nicht ab, sondern sei auch in deinem Kopf Teil von ihnen. Vielleicht kannst du dann nicht mit ihnen über Kunst und Lyrik reden. Aber dafür vielleicht über andere interessante Dinge. Ich finde ohnehin, dass einem kein Mensch "alles geben" kann, bzw. alle seine Interessen abdecken kann. Jeder Mensch, bzw. jeder Freund lässt einen einen unterschiedlichen Teil von sich selbst ausleben. Mit dem einen kann man gut reden, der andere kann einen gut aufheitern. 

Also sei offen und neugierig :)

Pusteblume, du hast so was von Recht! DH

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Liegt es vielleicht daran dass du gerade am Übergang von der Pubertät zur Erwachsenen bist und dadurch deinen Stand so bewertest obwohl es gar nicht wirklich so ist? Ich bin etwas jünger aber ich glaube auch manchmal irgendwie eine andere Position als mein Bruder in der Familie zu haben. Wenn ich drüber nachdenke meine ich das war schon immer so. Vermute aber dass es von aussen gesehen gar nicht so ist.

Vielleicht weil man sich in der Pubertät verändert und dann noch nicht so sicher mit all dem ist..

Das habe ich auch oft gedacht bzw denke es immer noch, aber ich habe mich mit einigen Schulkollegen aus der Grundschule und Mittelstufe darüber unterhalten und sie haben mich immer so gesehen. Also vor und in der Pubertät. Wenn es allerdings doch so sein sollte, beruhigt es mich schon. Danke für deine Antwort

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erstmal du bist wie du bist. Du solltest dich nicht verbiegen lassen bloß um dazu zu gehören.

Mit deiner Familie solltest du reden, sicher hast du dieses Gefühl  adoptiert zu sein entwickelt, weil sie dich immer so ein bißchen als sonderbar angesehen haben. Vielleicht fühlst du dich auch von deiner Familie als unakzeptiert.

Um mit dir ins Reine zu kommen, musst du zu aller erst dich selbst zu akzeptieren, wie du bist.

Dann machen das auch die Anderen.

Es ist sehr schwer... Mit meiner Familie habe ich schon geredet. Es liegt wohl wirklich eher an mir, als an meiner Familie. 

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