Ich fühle mich entzwei gerissen. Welcher der zwei Wege ist richtig; und könnte nicht beides richtig/wichtig sein?

20 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich selber glaube auch an gott ich finde es wichtig etwas zu haben an das man glaubt es ist auch gut für mitmenschen wenn du werte und normen hast lasse dich von anderwn personen nicht in deinem glauben erschüttern

Überlasst all eure Sorgen Gott, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft  1.Petrus 5, 7

Liebe moonchild,

warum sollte Gott, so denn es den gibt etwas gegen Sex und sexuelles Verlangen haben?

Gott wird laut dem christlichen Glauben (in aderen Religionen oft aich) als Schöpfer dieser Welt bzw. des Universums gesehen, Laut dieser Glaubenslehre müsste dann Gott auch dafür verantwortlch sein, dass er den Menschen so geschaffen hat, wie der Mensch nun einmal ist: ein sexuelles Wesen.

Man könnte jetzt den Gedanken vom Sündenfall benutzen, um vielleicht die Idee zu entwerfen, dass der Mensch zunächst von Gott als asexuelles Wesen heschaffen worden wäre und erst durch den Sündenfall bzw den damit verbundenen Auszug aus dem Paradies zu dem Menschen geworden wäre, der mit dem Widerspruch zwischen Trieben(Interessen und einer gittgewollten Ethik stünde.

Ich kann damit wenig anfangen: wir sind ohne uns zu fragen sexuelle Wesen die Sexualität ist nötig, dass es uns überhaupt gibt. Selnst der berschärfteste Sexualkritiker hätte keine Gelegenheit seine m.E. absurde sexual- und damit auch menschenfeindliche Doktrin zu äussern, denn ohne den Fakt dass seine Eltern miteiendaer geschnackselt haben, würde es ihn gar nicht geben.

Sex und Gott sind für mich keine Gegensötze, ich fände es pervers, sollte es einen Gott geben, der auf der einen Seite den Sex als Grundelement und zwingende Vorausstzung für menchliches Leben zulässt (ds macht er, wenn s ihn geben sollte), dann aber den Menschen das sexuelle eben stark reglementieren will. Eiinen solchen Gott könnte ich nicht als wirklich menschenfreundllich und konsequent erachten.

Die Widersprüche unter denen du leidest und die deine Dilemmasituation zu bedinge scheinen, erscheinen mir aus einer jahrhunderte langen sexualfeindlichen Tradition geschuldet, die mehr Unheil auf der Welt im Leben von Menschen angerichtet hat, als dass sie den wirklich helfen konnte.

Ich weiß wovon ich rede, ich habe sehr lange auch unter Gewissenskonfflikten gelitten, wenn ich es mir selber besort habe, heute bon ich da weitgehend darüber hinweg und das ist gut so.

Ich denke, dass es wichtig ist, beim Sex und allem was damit zusammenhängt, darauf zu achten, dass man sich und andere nicht verletzt.Das ist gar nicht so einfach, kann aber aseits einer ridigiden Moral betrieben werden.  Selbstbefriedigung kann sinnvo sein, wenn man keinen Sexpartner hat, ist billiger und vermutlich menschenfreundlicher als ein Bordellbesuch und macht auch nicht krank (was da früher tels für ein unmedizinisher Schwachsinn behauptet wurde - Ornanie würde zur Rückenmarkserweichung führen-  war abergläubiger Mist, mit dem ganze Generationen unnötige Ängste und Schuldgefühle eingeredet wurde.

Wir sollten usneren Verstand offen und ehrlich gebrauchen, um für uns entscheiden zu können, was uns nutzt, was nicht und was uns schaden kann.

Häufig wechselnde Sexpartner , besonders ohne geeigneten Schutz wie Kondome z.B. kann schwere Krankeiten übertragen, ungewollte Scwangerschaften sind ein ernstes Problem und seinen Partner betrügen kann einem selber wie den Partner und die gemeinsame Beziehung beschädigen

Um es nict soweit lommen zu assen, sollten wir versuchen uns ehrlich einzugestehen, was wir wünschen und am besten mt den Menchen offen bereden, die das angehen könnte. Wenn Sexualität kein Tabuthema ist, geht ds leichter, Angst, Scam und Zwänge sind die sicher tital falschen Ratgeber.

Wie sehr solche negativen Momente das sexuelle Leben entgeisen lassen können beweisen mir die Missbrachskandale in der katholischen Kirche. Die sind m.E. vorweigend durch eine zwangshafte Sexualmoral entstanden, die dem kirchlichen Bodenpersonal die Sexualität abspricht, zur  Ehelosigkeit verpflichtet ungechtet dessen, was diese wirklich umtreibt. Anstatt fsexuell befreit menschenfrendlich zu agieren, wurden (und werden) Kinder als schwächste Mitmenschen missbraucht, so wie Unterdrückung oft zur weiteren Untersdrückung seitens der Unterdrückten an Menschen führt, die sich noch weniger als sie wehren können.

Freie Menschen haben das (hoffentlich) nicht nötig und wir ale wären möglicherweise wesentlich lockerer und entspannter, zueander freundlicher und würden nict auf die schwachsinnige Befredigung durch überbordenden Konsum setzen, wenn wir einfach mehr Mensch wären, wozu eine freie verantwortlich betriebene Sexualität ohne Angst, Zwang und Scham gehörden würde.

Überlege dir in Ruhe wie du leben möchtest und  ws aus Vernnftgründen dafür oder dagegen sprechen könnte und versuche gemeinsam mit deine  Mitmenschen, die es betreffe könnte, eine  guten Weg zu gehen.

Viel Glück wünsche ich dir dabei, Thomas

Offenbarung 21:8

"Die Verzagten aber und die Ungläubigen, die mit Gräuel befleckten, Mörder,                   H  u  r  e  r ,           Zauberer, Götzendiener und alle Lügner,  ihr Teil wird im See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt (Hölle);..."

0

Das Schlimme ist, dass Sex und SB zuvor nie ein Problem für mich waren. da ich aber beschlossen habe, mit Gott eine Freundschaft ein zu gehen und mich auf meinen Wunsch taufen ließ, schäme ich mich schon für diese ganzen Geschichten.

Ich war, wie jeden Sonntag in den letzten 9 Jahren, gestern in der Kirche, und fand die gestern getroffene Aussage sehr interessant, dass für Gott nicht relevant ist, wie wir waren, sondern wie wir sind und beabsichtigen zu sein.

Ich bin Christ/in und habe aber starke intime Bedürfnisse....die ungestillt sind. Es ist doch egoistisch, den Partner zu drängen....und SB ist doch verboten. Ich fühle mich alleine damit - und im Grunde genommen sage ich das hier auch nur, weil es anonym ist; und auch aufgrund eines bedeutenden christlichen Rituales, das heute für mich vollzogen worden ist, um die Verbindung mit Christus und mir zu besiegeln....aus eigener jahrelanger Überzeugung!

Wenn Du Christin bist sehe ich kein Problem darin, wenn Du mit Deinem Partner darüber sprichst, was Dir fehlt. Wenn Du dennoch eine Hürde siehst, kannst Du mit ihm darüber reden, wie ihr gemeinsam diese Hürde überwinden könnt.

Zweitens sind das Verlangen und Lust nicht so gut, da sie ein körperlicher Trieb sind, der doch laut Schrift unrein ist.

Was ist unrein am Schöpfungsakt? Es kommt lediglich darauf an, in welcher Absicht dieser gelebt wird. Beispielsweise gibt es wohl in dieser Hinsicht nichts schlimmeres als Missbrauch oder Vergewaltigung.

Angst/Eifersucht vor den anderen Frauen, da ich mir die Schuld gebe, nicht gut genug zu sein.

Warum? Jeder hat mit Gedanken und Gefühlen zu tun, die man besser nicht leben sollte. Manchmal habe ich Angst vor meinen eigenen kurzzeitigen Empfindungen, aber das allein macht mich nicht zu einem schlechten Menschen. Es würde mich erst zu einem schlechten Menschen machen, wenn ich das ausleben würde, wovor ich schon Angst habe, wenn ich es nur empfinde und nein, ich meine damit keine intimen oder gar sexuelle Empfindungen oder Gedanken. Bei letzteren sehe ich kein Problem, diese mit einer Person zu teilen, der ich ohnehin mein Leben und meine Liebe anvertraut habe.

Aus dem Ganzen entstehen mir zutiefst ungute, schlimme Gedanken, die ich nicht in die Tat umsetzen möchte (Untreue, Fremdgehen)

Warum Untreue und warum Fremdgehen? Das Wichtigste an Intimität ist Kommunikation. Sprich mit Deinem Partner. Das einzige, was schlimmstenfalls geschehen kann, ist, dass er mit diesem Niveau von Kommunikation nicht klarkommt und deshalb nicht weiß, wie er darauf reagieren soll und vielleicht sogar falsch reagiert.

Da Du von Untreue und Fremdgehen schreibst, legt dies zumindest nahe, dass Du einen Partner hast.

Was möchtest Du wissen?