Ich frage mich wie es dazu kommen konnte?

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2 Antworten

Frankreich hatte ein ziemlich großes Kolonialreich, besonders auf nordafrikanischem Boden. Ungefähr seit dem 2. Weltkrieg sind viele Menschen aus den mittlerweile selbständig gewordenen Staaten in Frankreich eingewandert. Die Mehrzahl dieser Migranten muslimischen Glaubens ist nie richtig in die französische Gesellschaft integriert worden. Daher leben in den Vorstädten der Großstädte, in den sog. Banlieues, viele Menschen z.B. algerischer, tunesischer, marokanischer Herkunft, in sozial prekären Verhältnissen. Unter einem kleinem Teil dieser Menschen fand und findet eine Radikalisierung statt, die sie auch offen macht für die Ideen des IS.

D.h. das Potential an möglichen Terroristen, die gar nicht erst einreisen müssen, sondern schon im Lande leben, ist in Frankreich ungleich höher als in Deutschland (wobei nicht gesagt ist, dass ähnliches hier nicht auch hier passieren kann).

Wenn man das alles dann noch im Zusammenhang mit provozierenden Zeitungsartikeln wie bei Charlie Hebdoo oder den Angriffen der franz. Luftwaffe auf Einheiten des IS sieht, ist es nahe liegend, dass Frankreich neben den USA ein Hauptterrorziel ist.


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Frankreich hatte eine ganz andere Beziehung zu arabischen Ländern als beispielsweise Deutschland... Es gab noch lange nach dem Krieg Probleme mit Algerien. Viele Arabischstämmige leben in Frankreich...

Die Lust, sich andere Länder anzuschauen, ist bei Franzosen nicht übermäßig ausgeprägt...

Während manche Deutsche übertrieben "staatsgläubig" sind, ("sozialer Frieden", bis Kluncker, Bsirske und Weselsky auftraten )

kann man das von Franzosen weniger behaupten,,,,

Wir sollten unseren Freunden jenseits des Rheins zur Seite stehen, denn Europa braucht, wie de Gaulle es in unserer Sprache sagte:"die deutsch-französische FREUNDSCHAFT...!"

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