Ich frage mich gerade, ob schwulsein erblich ist?

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7 Antworten

Das ist in der Wissenschaft noch nicht gänzlich geklärt. Allerdings glaube ich, dass es rezessiv also nicht dominant vererbt werden könnte. Das heißt es tritt hier und da immer mal in einer Generation auf muss aber eben nicht. Aber trotzdem eher schwer und nicht eindeutig zu beantworten.

Auf direktem Wege erstmal nicht, da die Homosexualität, wäre sie wirklich vollends genetisch vererbbar, sonst im Laufe der Evolution ausgestorben wäre.


Es gibt jedoch eine Studie, in der Biologen und Mathematiker die Hypothese einer weitergabe "inaktiver" Gene aufstellen, die nur unter bestimmten Bedingungen aktiv werden. Hiermit wollten sie die Häufung von Homosexualität in einigen Familien begründen. Der Artikel dazu hier:


Ließ auf jeden Fall ab "Epigenetische Faktoren werden weitergegeben"

http://www.welt.de/wissenschaft/article111946147/Forscher-erklaeren-Mysterium-der-Homosexualitaet.html


Nein, ist es nicht.

Die sexuelle Orientierung und entsprechende Vorlieben werden grundlegend im frühen Kindsalter geformt und dann bis 19-99 (je nach Person) gefestigt.

Abweichungen kann es geben, wenn man zum Beispiel schwul ist und das selber mehrere Jahre verleugnet und im Schrank lebt. Dann gerät alles durcheinander.

Auf garkeinen Fall. Es ist kein anderes Chromosom, deshalb ist Vererbung ausgeschlossen. Aber die Erziehung eines homosexuellen kann vermutlich dazu führen, dass du auch auf dein eigenes Geschlecht stehst. (Ich hoffe niemanden angegriffen zu haben)

-Noctis

Nein, das hat damit nix zu tun. Man kann die vorgegebene Neigung nicht ändern. Egal in welche Richtung.

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@brennspiritus

Ich bin anderer Meinung. Wenn deine Eltern dir von Anfang an eintrichtern und vorleben wie es sein muss, wird das deine Neigung beeinflussen. Ich hatte mit 2 Jahren die Neigung meine Gabel mit rechts zu bedienen und meinen Zeigefinger in die Nase zu schieben. Bis heute habe ich diese Neigungen abgelegt.

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@NoctisAlive

Das ist aber keine Frage subjektiver meinungsbeliebigkeit, sondern wissenschaftlicher und empirischer Beweisbarkeit.

Die gesamte seriöse wissenschaftliche Forschung verneint einen sozialen entstehungskontext von Homosexualität und vertritt die These einer genetischen Festlegung.

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@NoctisAlive

Ich hoffe nur, dir ist bewusst, dass Homosexualität somit offiziell als Gendefekt betitelt wird. Das kann ich so nicht unterschreiben.

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Jein.

Offensichtlich wird Homosexualität nicht dominant vererbt. Ansonsten würden Kinder vo Homosexuellen ja auch IMMER homosexuell werden. Das ist aber empirisch nicht dokumentierbar. :-)

Andererseits herrscht bei der Bestimmung der Ursachen für Homosexualität die (noch nicht abschließend bewiesene) These vor, Homosexualität sei genetisch festgelegt.

In sofern kann man sagen, dass Homosexualität zwar "vererbt" wird, aber ebe nicht dominant. :-)

Du meinst, dass die Kinder der Schwulen wieder schwul sind? Denk mal nach...

Ja, aber nur wenn deine Eltern zwei Männer oder zwei Frauen waren....

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