Ich finde religiöse Menschen unheimlich?

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13 Antworten

Du musst nichts mitmachen, was dir nicht gefällt oder wobei dir unwohl ist.

Möglicherweise haben die Hardcore-Atheisten mit ihrer Indoktrination und Propaganda eine Angst in dir gesät. Ich kann dir versichern, dass sie völlig irrational und unbegründet ist.

Einige Menschen sind noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen und meinen, wir Christen würden kleine Kinder fressen und Wissenschaft verteufeln. Sicher, solche Extremisten gibt es sicher auch im Christlichen Umfeld. Aber die ganz überwiegende Mehrheit der Christen und auch der Muslime sind friedliche, ausgeglichene Menschen, die einfach nur ihr Leben leben.

Lass dir von den Medien und von Extremisten nicht den Spaß verderben! Angst ist immer ein schlechter Berater.

Wichtig ist, dass du eine klare Meinung hast und diese auch vertrittst.

Wenn du beim Tischgebet nicht mitmachen willst, dann ist das so. Sag das einmal deutlich aber höflich, und das Thema ist vom Tisch.

Beispiel: Unsere Kinder sind alle nicht getauft, obwohl wir uns für sehr ernsthafte Christen halten. Aber es entspricht einfach nicht unseren Überzeugungen. Da kann uns das Umfeld dreimal was anderes erzählen wollen.

Du solltest deinen Weg so gehen, wie du es für richtig hältst. Vielleicht kommst du irgendwann zu Fragen nach Gott. Dann kannst du das weiter verfolgen. Aber lass dich nicht in Verhaltensweisen hineinziehen, die du ablehnst oder mit denen du nichts anfangen kannst.

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Es ist normal sich unter Menschen, die in einer anderen "Welt" leben unwohl zu fühlen. Es ist menschlich nicht zu wissen wie man reagieren soll, wenn man die jeweiligen "Sitten" und Gebräuche nicht kennt. Man ist unbeholfen und weiß nicht ob man es richtig oder falsch macht. Du magst diese Leute du scheinst dich also im Grund ein wenig anpassen zu wollen - zumindest soweit es nötig ist sozial mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Da du aber nicht weißt wie du dich verhalten sollst in deren Welt, fühlst du dich unwohl.

Ich fühle mich unwohl unter Neureichen, Skifahrern, Frauen am Spielplatz, Männern die über Fußball reden, lauter 20 jährigen,...... ich denke mir würden noch 100 Situationen einfallen. Dass dir das in diesem Fall so auffällt liegt wohl daran, dass Religiosität nichts Alltägliches ist in unseren Breitengraden und diesbezüglich noch ein Stück mehr "anders".

Mach dir da keine Sorgen - dein Bekannter wirkt, als könnte er damit umgehen. Mach mit wenn du Lust darauf hast und lass es wenn nicht. Er wirkt nicht, als könnte man mit ihm nicht drüber reden^^

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Ich finde dich etwas Paranoid. Die Leute bei dem du zu Gast warst scheinen ja durchaus umgängliche und Nette Menschen zu sein. Es scheint rational kein Grund zu geben sich unwohl zu fühlen. Ist ja nicht so das du bei irgendwelchen Sekten mitgliedern warst.

Meine Meinung ist. Wen du bei diesen Menschen eingeladen bist solltest du ihnen auch ein Mindestmaß an Respekt entgegen Bringen. Dein verhallten wirkt für mich Paranoid voller Vorurteile und auch Verachtung. Es soll nicht heißen das du voller Inbrunst mitbeten hättest sollen, doch dich dazu gesellen und einfach zuhören hätte schon genügt. 

Auch wen dein Gastgeber das mit Humor genommen hat war das von dir nichts anderes als offenkundige Ablehnung. 

Du hast bei diesen Menschen sogar übernachtet, ich frage mich wieso man sowas macht wen man sich so unwohl fühlt und den Gastgeber dann auch noch so geringschätzt. 

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Ich bin zwar gläubig aber auch mir ist manchmal unwohl vor allem wenn andere dabei sind laut zu beten und kann dich voll verstehen. Man kann ja nicht alles toll finden etc. Und so lange du Menschen die gläubig sind nicht verurteilst oder so ist alles gut. Es ist ja deine Sache ob du einer Religion angehören möchtest oder nicht :)

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Da musst du schon etwas selbstbewusst auftreten und sagen, dass du nicht religiös bist und nicht beten möchtest.

Jedem nicht religösen macht das mehr oder weniger Gedanken oder Angst wenn er in Situationen kommt, wie du bei Tisch in einer Familie.

Die meisten Religionen gehen ja davon aus jemanden missionieren zu können um dich für ihre Dinge zu gewinnen.

Bete nicht für andere. Wenn du dich dafür interessiert weißt ja wohin du gehen musst.



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Tue es nicht, wenn du ihm ein Gefallen damit machen möchtest. Schließlich betet jeder, weil er selbst es will und wenn du sagst dir machen solchen Menschen Angst, folge deinem Gefühl. 

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Es gehört zu normalen menschlichen Umgangsformen, bei Gastgebern deren kulturellen und auch religiösen Sitten zu respektieren.

Ich musste innerlich zwar auch grinsen, als bei katholischen Freunden zunächst dem "Vater" irgendwo da oben gedankt wurde, weil der angeblich den Tisch gedeckt hatte (mit Lebensmitteln und Getränken, die ich als Geschenk mitgebracht hatte!), bevor man sich dem rein weltlichen Genuss hingab! 

Aber das lässt man über sich ergehen, sagt "Mahlzeit" oder "Guten Appetit" und geniesst das Zusammensein mit den ansonsten netten Bekannten!

Mitbeten erwartet keiner von Dir, das obligatorische Händefassen hätte schlimmstenfalls hygienische Folgen, die Tischgebete sind i. d. R. nicht allzu lang, so dass Dich der "Hungerast" nicht erwischen dürfte (Trinksprüche in Georgien sind bedeutend länger, aber auch inhaltsreicher!).

In möglichen nachfolgenden Diskussionen vertrittst Du eben freundlich und bestimmt Deinen Standpunkt! Wenn Deine Gastgeber "nächsten- und feindesliebend" sind, wie sie zumeist behaupten, sollten sie das tolerieren.

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Du solltest an deiner Toleranz arbeiten.

Miteinander zu reden ist sicher eine gute Hilfe. Vielleicht ging es deiner befreundeten Familie genauso und fanden dich unheimlich, weil du nicht betest. *g*

Ja, es gibt Menschen, die gläubig sind und beten. Sie tun damit nichts Schlimmes, und es gibt keinen Grund, das unheimlich zu finden. Wer keine Vorurteile hat, findet es auch nicht unheimlich - du hast tatsächlich zu viele Filme gesehen, die deine Meinung beeinflussen.

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Nein, auf keinen Fall solltest du mitmachen. Das ist eine Überzeugung und das ist es jetzt. Vielleicht haben religiöse ja recht, und Gott wird uns für den Unglauben abstrafen, aber selbst dann, ist es nicht Sache der irdischen Personen, das zu tun.

Ich selbst glaube auch nicht dran, insofern kann ich dich verstehen. Dennoch, wenn du betest, obwohl du nicht willst, ist das so, als würdest du von einem Religiösen verlangen, es zu tun, obwohl er nicht will, was falsch wäre....

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Das mit dem Tischgebet kann ich nachvollziehen. Ich selbst bin auch Christ. Auch ich könnte nicht zu allen Gebeten "Amen" ("so sei es") sagen.

Deine Unsicherheit zu bestimmten Themen ist eine andere Sache. Das könnte z. B. in Deiner Kindheit begründet liegen. Selbstwertgefühl entwickelt man am ehesten in einem liebevollen Elternhaus.

Aber auch eine Scheidung der Eltern, Unzufriedenheit mit dem eigenen Ich (Aussehen, Beschwerden, ...) können traumatisieren. Auch kann die Pubertät Unsicherheit auslösen.

Mein Eindruck:

Du bist Dir zu bestimmten Themen noch unsicher; bist gehemmt und wirst schnell verlegen. Dir fehlt die feste Meinung. Deshalb befürchtest Du, Du könntest dem Kollegen nichts entgegensetzen — hast Angst, in einem Gespräch zu versagen.

Aber darum geht es garnicht. Niemand sollte Gedanken austauschen wollen mit dem Ziel, eine Schlacht zu gewinnen.

Mein Vorschlag:

Geh doch einfach auf Deinen Kollegen zu. Frag ihn aus über seinen Glauben. Zeig Interesse und erkläre ihm auch Deinen Standpunkt.

Sei Dir aber auch im Klaren, dass Dir eine gewisse Unsicherheit vielleicht bleiben wird. Das ist nicht schlimm.

Besser, als würdest Du Deine Unsicherheit verstecken hinter vorgetäuschtem Mut.

Sei Dir einfach Deiner positiven Eigenschaften bewusst.

Laß Dich nicht von Kritik erdrücken. "Gib nicht dein Herz all den Worten hin, die die Menschen reden mögen", vor allem wenn sie Dich nur schlechtmachen wollen (Prediger 7:21). 

Ist die Kritik hingegen berechtigt, dann versuche, daraus zu lernen. "Ein Weiser wird zuhören und mehr Unterweisung in sich aufnehmen . . . Weisheit und Zucht sind das, was nur Toren verachtet haben" (Sprüche 1:5, 7). 

Daß du auf einem Gebiet Schwierigkeiten hast, macht dich noch lange nicht zu einem Versager.

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mir sind Fanatiker unheimlich

religiöse wie atheistische

wobei ich sagen muß ein besonders feinfühliger Mensch bist  du nicht gewesen

was ist an einem Tischgebet auszusetzen ?

wenn sich ne Familie bedankt (bei wem auch immer) dass sie alle gesund sind und vor einem gedeckten Tisch sitzen dürfen ....  nicht wie viele andere Hunger leiden oder Not

mal das überlegt

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Kommentar von Marcelinux
21.03.2017, 01:17

Nee, besonders feinfühlig war ich noch nie. Es war eine Sekundenentscheidung und meistens sprech ich sofort das aus, was ich gerade denke. Aber ich habe mich immerhin entschuldigt.

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Kommentar von Zicke52
21.03.2017, 09:00

@sagitarius: "wenn sich eine Familie bedankt dass sie alle gesund sind...Nicht wie andere Hunger leiden"

Und daran findest du nichts auszusetzen? Dass wäre so, als würde ich einem Dieb danken, dass er das Haus meiner Nachbarn ausgeräumt hat und nicht meins. Und dem Mörder, dass er nur eines meiner Kinder getötet hat und nicht alle. Ich finde das schon etwas gruselig. 

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Grüß Dich Marcelinux!

Es geht auch ganz anders! :-)

Lies in meinem Profil unter 'Meine Lebensphilosophie' meinen Vortrag durch. Dann ist Dir vielleicht nicht mehr unheimlich.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Manche "religiöse" Menschen verbreiten ein Unwohlsein (Offb.17,1-6), das stimmt...

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