Ich finde keine Ausbildung, nur Absagen. Liegt es an meinem Alter?

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5 Antworten

dass dich keiner nimmt, würde ich nicht sagen.

schwieriger ist deine lage natürlich schon.

es gibt die möglichkeit, über eine schulische ausbildung zu einem beruf zu kommen.

dann wäre noch die frage, ob du dich auf die "richtigen" berufe bewirbst- in manchen berufen ist es leichter/schwerer, etwas zu finden; vielleicht bewirbst du dich für etwas, das nicht sowieso schon überlaufen ist.

und dann solltest du deine bewerbung von jemandem anschauen lassen, der das beruflich macht- dein deutschlehrer hat sicher lange keine bewerbung mehr schreiben müssen.

beim arbeitsamt kannst du bewerbungsunterlagen durchsehen lassen bzw. dich dazu beraten lassen. aber auch die frage "wo sollte ich mich überhaupt bewerben" könnte man dort durchsprechen.

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Kommentar von LightBall
10.01.2016, 15:56

Ich bewerbe mich als medizinische Fachangestellte. Ja ich werde mich über eine schulische Ausbildung informieren. Danke

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In dem Alter ist es natürlich schwieriger und Du solltest direktere Bewerbungswege einschlagen. Es ist auch die Frage, auf welche Berufe Du Dich bewirbst. Wenn es die ohnehin sehr beliebten Berufe sind, dann sind Deine Chancen äußerst gering. In Berufen, in denen man händeringend Lehrlinge sucht, sind Deine Chancen deutlich höher. Am besten rufst du in den Firmen an und fragst nach einem Praktikum, um Dich im Praktikum zu beweisen.

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Kommentar von LightBall
10.01.2016, 15:53

Ich suche im Bereich der medizinischen Fachangestellte. Auch außerhalb meines Wohnortes suche ich und ich wäre bereit umzuziehen, wenn es sein muss. Ich kann aus finanziellen Gründen nicht immer persönlich vorbei gehen, auch wenn es stellen sind die weiter weg liegen ist schwierig persönlich zu erscheinen.

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Als pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA) machst Du eine schulische Ausbildung. An Deiner Stelle würde ich mich in Deiner Region umsehen, wo Du solch eine Ausbildung anfangen kannst. Sprech auch mal mit dem Arbeitsamt: Du hast so lange Beiträge gezahlt... ob es nicht eine Möglichkeit gibt, dass sie Dir helfen, Deine Wünsche umzusetzen.

Als PTA arbeitet mensch meist in einer Apotheke, kann aber auch in der Pharma-Industrie arbeiten, in Krankenhäusern oder in der Verwaltung Klinischer Studien. Man kann sogar Pharmareferent werden, mit entsprechenden Fortbildungen. Es ist also kein Beruf, der Dich in eine 'Sackgasse' führt.

Zum Schluss: Ich finde es toll, dass Du nach Deiner Vorgeschichte und bei fehlender Unterstützung trotzdem mehr aus Dir machen willst. Mit 29 bist Du noch jung, es ist ein super Alter für Dich, um mehr zu lernen. Weiter so, und viel Erfolg!

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Es ist nie zu spät, seine Träume zu verfolgen. Deine Lebensgeschichte ist beachtlich und es wird auch noch ein Personalchef dabei sein, der dein Potential erkennt. Wenn alle Stricke reißen, könntest du überlegen, ob der der Besuch einer Berufsfachschule etwas für dich wäre. Ich hoffe mal,dass du in einer recht großen Stadt wohnst,wo es viele Möglichkeiten an Fachrichtungen gibt.Ich wünsche dir viel Erfolg!

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Kannst du mal ein Beispiel-Anschreiben zeigen? Was der Deutsch-Lehrer für gut befindet, muss nicht unbedingt gut sein. Wie siehts denn mit Vorstellungsgesprächen aus? Verliefen die gut? Gab es überhaupt welche? Wenn nicht, sind die Unterlagen wohl doch nicht so gut. Hast du in den Bewerbungen auch ein Praktikum angeboten?

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Kommentar von LightBall
10.01.2016, 15:47

"Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großem Interess bin ich auf ihren Stellenangebot im Internetportal Arge.de aufmerksam geworden und bewerbe mich für die Stelle als Medizinische Fachangestellte.
In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn, konnte ich in verschiedene Bereiche Erfahrungen sammeln. So war ich als Helferin in Verkauf, Produktionshelferin und als Konditorhelferin tätig. Dabei konnte ich immer wieder unter Beweis stellen, dass es mir nicht schwer fällt, mich in neue Aufgabenbereiche einzuarbeiten. Meine freundliche und kompetente Art macht es mir leicht, mich in ein Team einzugliedern.
Zur meine persönlichen Stärken zählen unter anderen die Hilfsbereitschaft und meine fürsorgliche und respektvolle Art, insbesondere gegenüber ältere und bedürftige Menschen. Eine schnelle Auffassungsgabe, sowie Belastbarkeit und einen gesunden Ehrgeiz zählen selbstverständlich auch dazu.
Der Beruf Medizinische Fachangestellte ist für mich deshalb so interessant, da es abwechslungsreich und herausfordernd ist, und deshalb möchte ich auch künftig in dem Bereich tätig sein.
Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Sie mir die Möglichkeit geben meine oben genannten Charaktereigenschaften in Ihren Team einbringen zu können.
Mit freundlichen Grüßen"

Das ist mein Bewerbungsschreiben.

Die Möglichkeit auf einen Praktikum lasse ich offen. Sollte es zu einem kommen, würde ich natürlich nicht nein sagen.

Ich bewerbe mich nicht nur in meiner Stadt, sondern auch außerhalb. Ich wäre sogar bereit umzuziehen für die Ausbildung.

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Kommentar von LightBall
10.01.2016, 15:48

Die bewerbung ist natürlich etwas getrennt geschrieben und nicht so alles zusammen wie hier gerade

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Kommentar von LightBall
10.01.2016, 15:49

Und Vorstellungsgespräche hatte ich nur einen bis jetzt, aber er ist nicht gut verlaufen.

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Kommentar von LightBall
10.01.2016, 16:02

Das ich mal hier und mal dort gearbeitet habe liegt daran, das ich über eine leihfirma tätig war und ich öfters, aufgrund weniger Aufträge oder zuviele Überstunden, abgemeldet wurde, und ich kann nichts dafür das es so war. Unzählige andere Leute haben das gleiche Problem gehabt.

Was meine Berufswahl angeht, ich habe mich schon immer für Medizin interessiert und deshalb will ich in dem Bereich arbeiten, aber warum redest du so leicht herablassend? Es ist nicht so das ich Professor sein will.

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Kommentar von LightBall
10.01.2016, 16:07

Ich hätte gerne Hilfe, deshalb ich die Frage gestellt habe. Du schreibst so, als ob der MFA Beruf so unmöglich für mich wäre, so ach Gott was träumst du? Es ist kein unmöglicher Beruf, auch für mich nicht.

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