Ich finde einfach nie den richtigen Beruf?

6 Antworten

Es gibt Dinge die man lernen muss. Deswegen heißt es auch Ausbildung. Man sollte nicht davon ausgehen, dass man Dinge gleich können muss, die vielleicht auch mit Erfahrung zu tun haben und für die man auch ein gewisses Fachwissen benötigt. Es ist normal, dass dir manche Dinge schwer fallen. Es ist normal, dass du Angst vor der Verantwortung hast. Aber Verantwortung kann man auch lernen und man wächst an den gestellten Aufgaben. Nicht von heute auf morgen. Alles braucht seine Zeit.

Du wirst in jedem Beruf an einen Punkt kommen, wo dir niemand mehr sagt, was du tun sollst. Weil man irgendwann davon ausgeht, dass du genügend Erfahrung hast und genügend Fachwissen, um selbst zu wissen, was zu tun ist.

Die Entscheidung für einen Beruf, gehört zu den schwierigsten Entscheidungen, die ein Mensch treffen muss. Ich weiß es ist nicht einfach. Aber man muss auch nicht glauben, es wäre eine Entscheidung fürs Leben.

Gerade in der heutigen Zeit, ist man oft gezwungen sich beruflich neu zu erfinden. Das ist nicht immer schön, aber es bietet auch Chancen. Die Chance auch nochmal neu anzufangen.

Wichtig finde ich, dass du überhaupt mal zu einem Berufsabschluss kommst. Darauf kann man aufbauen. Ohne Berufsabschluss ist man immer der Depp, der nichts vorzuweisen hat.

Ich weiß nicht, ob du die Erzieherausbildung machen sollst oder was anderes machen sollst. Aber bevor du gar nichts machst, würde ich es mal als Erzieherin versuchen und die Ausbildung durchziehen.

Das heißt ja nicht, dass du das ein Leben lang machen musst. Aber du hättest mal was zum vorzeigen. Und Papiere und Nachweise, sind in unserer Arbeitswelt sehr wichtig. Das kann man zwar kritisieren, aber an den Tatsachen kommt man nicht vorbei.

Und vielleicht ist der Beruf doch der Richtige für dich. Denn deine Bedenken finde ich nicht wirklich nachvollziehbar. Trau dir mal was zu und erwarte nicht gleich zu viel von dir. Gib dir die Zeit die du brauchst. Eine gute Erzieherin ist noch nie vom Himmel gefallen.

Und letztendlich stellt sich die Frage nach der Alternative? So lange du die nicht beantworten kannst, würde ich mich an das halten, was du hast.

Alles Gute!

Ich glaube du solltest auf dein bauchgefühl hören und diw ausbildung nicht machen sondern lieber etwas anderes. Es ist gut dass fu in deinem fsj gemerkt hast wo deine stärken und wo deine schwächen sind. Wenn du gut mit kindern kannst aber lieber eine einzelbetreuung machst dann bist du vielleicht in der ergotherapie ( wäre meine erste spontane idee) besser aufgehoben, oder in einem anderen beruf. Du solltest etwas finden vin dem du glaubst dass du dabei wirklich gut sein wirst

Du solltest dir VOR einer Ausbildung, insbesondere mit der Erfahrung eines FSJ, schon im klaren sein, ob du das wirklich willst. Und wenn du dir nicht sicher bist, dann lass es lieber bleiben und gib dein Ausbildungsplatz jemanden, der sich dazu berufen fühlt.

Dann mach lieber weiter Praktika etc. bis du ein Bereich gefunden hast, der dir von den allgemeinen Rahmenbedingungen besser zusagt.

Nach dem richtigen Beruf zu suchen ist nichts verwerfliches.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Was würdet ihr an der Bewerbung ändern? Bitte um jegliche Hilfe!?

Bewerbung als Praktikantin im Anerkennungsjahr zur staatlich anerkannten Erzieherin

Sehr geehrte Frau Sailer,

auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz für das Anerkennungsjahr, ist mir die Stellenaussschreibung der Stadt Velbert aufgefallen. Angesprochen durch das Angebot an gut ausgestatteten Einrichtugen, den abwechslungsreichen Tätigkeiten und den qualifizierten Teams, möchte ich mich bei Ihnen als Praktikantin für das Anerkennungsjahr zum 01.08.2018 bewerben.

Derzeit befinde ich mich in dem schulischen Teil der Erzieherausbildung. Da ich auch in meiner Freizeit Freude an der Arbeit mit Kindern habe, bin ich nebenher noch als Tagesmutter für zwei Kinder, beschäftigt.

Desweiteren schloss ich bereits eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegeassistentin ab und absolvierte diverse Praktika im sozialen Bereich.

Durch die ganzen praktischen Tätigkeiten, konnte ich viel an Erfahrung mit Kindern, Eltern und natürlich auch in der Zusammenarbeit mit dem Team, sammeln. Somit sind mir die Abläufe in einer Kindertagesstätte vertraut. Ich bin ebenfalls in der Lage Kinder mit Behinderungen zu betreuen.

Auch die von Ihnen, in der Ausschreibung erwähnte Interkulturelle Kompetenz, bringe ich mit. Da ich selber einen Migrationshintergrund habe, fällt es mir leicht anderen Kulturen gegenüber offen zu stehen und die Werte anderer Kulturen zu respektieren.

Ich bin ein sehr geduldiger Mensch, der auch in stressigen Situationen die Ruhe bewahren kann und verfüge über emphatisches Einfühlungsvermögen. Stets habe ich ein offenes Ohr für die Bedürfnisse und Probleme meiner Mitmenschen und bin sehr engagiert an Lösungen zu arbeiten. Die Arbeit mit Kindern und die Begleitung auf Ihrem persönlichen Lebensweg, erfüllt mich und gibt mir stets das Gefühl Gutes getan zu haben.

Es würde mich sehr freuen, Sie bei einem Vorstellungsgespräch kennen zu lernen und ich hoffe, dass wir gemeinsam die passende Einrichtung für mich finden.

Mit freundlichen Grüßen,

Bitte um eine Rückmeldung!:)))

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